Blutdruck: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Blutdruck, 12.3.2010 bis 3.1.2011

Paracetamol ein veraltetes Schmerzmittel

Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber sollte man heute besser nicht mehr verwenden. Das empfiehlt Professor Kay Brune von der Universität Erlangen. Denn Paracetamol ist giftig für die Leber, erhöht den Blutdruck und verursacht in der Schwangerschaft Schäden beim ungeborenen Kind: Unter anderem soll bei Knaben später die Zeugungsfähigkeit vermindert sein, vermutet eine schwedische Studie. [2784]

3. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Früh weniger Salz senkt Blutdruck

Schon drei Gramm weniger Salz pro Tag im Alter von Teenagern und jungen Erwachsenen reichen aus, um den Anteil von Menschen mit zu hohem Blutdruck zu halbieren. Zu diesem Schluss kommt eine Hochrechnung der Universität von Kalifornien in San Francisco. Im vorgerückten Alter schwächt sich der Einfluss von Salz ab, da mehr und mehr andere Faktoren den Blutdruck bestimmen. Am meisten Salz steckt in Fertiggerichten, Fastfood und Brot. [2751]

16. November 2010  –  Focus

Dunkle Schokolade senkt hohen Blutdruck

Wer täglich etwas dunkle Schokolade isst, kann seinen oberen (systolischen) Blutdruckwert im Durchschnitt um fünf Millimeter Quecksilbersäule senken, falls der Blutdruck zu hoch ist. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach der Auswertung von 13 weltweit publizierten Studien. Bei normalem oder niedrigen Blutdruck hat schwarze Schokolade keine senkende Wirkung. Sie eignet sich demnach nicht zur Vorbeugung. Auch als «Medikament» hat Schokolade ihre Schattenseiten: Zuviel davon setzt sich in Form von Fett am Bauch an, und dies ist ein bekanntes Risiko für Herz und Kreislauf. [2656]

1. Juli 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Weniger Süssgetränke, weniger Blutdruck

Mit jedem Glas Süssgetränk, das man pro Tag weniger trinkt, sinkt der obere (systolische) Wert des Blutdrucks um 1,8 Millimeter Hg, der untere (diastolische) um 1,1 Millimeter. Das hat eine Studie in den USA errechnet. Bei täglich zwei bis drei nicht mehr konsumierten Softdrinks fällt der Blutdruck um 4 bis 5 Millimeter Quecksilbersäule, was das Risiko für Schlaganfall um 8 Prozent senkt. [2614]

26. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Feinstaub erhöht den Blutdruck

Steigt die Belastung der Luft mit Feinstaub um 1,4 Mikrogramm pro Kubikmeter, erhöht sich der Blutdruck der Menschen um durchschnittlich einen Millimeter Quecksilbersäule. Das zeigen Messungen der Uni Duisburg-Essen in den stark belasteten Grossstädten des Ruhrgebiets. Der erhöhte Blutdruck ist ein Risiko für Herz und Kreislauf. Bereits frühere Studien zeigen, dass an Tagen mit extrem starker Feinstaubbelastung die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle zunimmt. [2599]

19. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Nüsse senken Cholesterin

Eine Portion Nüsse pro Tag, egal welcher Art, hilft den Cholesterinspiegel im gesunden Bereich zu halten. Nüsse enthalten besonders viel von den «gesunden» mehrfach ungesättigten Fetten. Daneben sind sie auch reich an Fasern und Vitamin E. Regelmässige Nuss-Esser haben im Durchschnitt einen um 7 Prozent niedrigeren Cholesterinspiegel als Menschen, die selten oder nie Nüsse essen. Das zeigt eine Auswertung von 25 Studien mit über fünfhundert Personen. Nüsse isst man am besten ungesalzen, denn Salz erhöht den Blutdruck und damit das Risiko für Herz und Kreislauf. [2584]

11. Mai 2010  –  Telegraph

Dunkle Schokolade für die Leber

Bei Patienten mit Leberzirrhose sinkt das Risiko von gefährlichen Blutungen, wenn sie zum Dessert dunkle Schokolade essen. Dank hohem Kakao-Anteil von 85 Prozent senkt sie den Blutdruck in der Leber, der nach dem Essen stark ansteigt. Bei Patienten mit Leberschaden steigt dann das Risiko, dass die Adern dem Druck nicht mehr gewachsen sind und platzen. [2533]

16. April 2010  –  Standard

Bei Einsamen steigt der Blutdruck

Bei Menschen, die sich oft einsam fühlen, steigt der Blutdruck im Lauf der Jahre langsam, aber stetig an. Das zeigt eine Studie, die über zweihundert Frauen und Männer mittleren Alters vier Jahre lang beobachtet hat. Den Ausschlag gibt dabei nicht die tatsächliche Dauer des Alleinseins. Vielmehr treibt das Gefühl, von anderen zurückgewiesen oder nicht anerkannt zu werden, den Blutdruck in die Höhe. [2489]

22. März 2010  –  Focus

Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente

Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]

17. März 2010  –  BBC

Jojo-Effekt auch beim Blutdruck gefährlich

Bei starken Schwankungen des Blutdrucks nach oben und unten ist das Risiko eine Schlaganfalls oder Herzinfarkts höher als bei gleichbleibend hohem Blutdruck: Es kann dann um das 15-fache steigen. Das zeigt eine Studie bei über zweitausend Patienten an der Uni von Oxford. Blutdrucksenker der drei Typen ACE-Hemmer, Angiotensin-2-Rezeptorblocker und Betablocker tendieren dazu, den Blutdruck stärker schwanken zu lassen. Eher stabilisierend wirken dagegen zwei andere Typen, nämlich Kalziumblocker und Diuretika. [2472]

12. März 2010  –  Telegraph

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