Blutdruck: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Blutdruck, 18.9.2012 bis 24.4.2013

Salzreduktion: 1 Gramm bringt 1 mm Hg

Wer einen zu hohen Blutdruck hat und seinen Salzkonsum reduziert, kann mit jedem Gramm Salz pro Tag weniger seinen oberen (systolischen) Blutdruckwert um einen Millimeter Quecksilbersäule senken. Der untere (diastolische) Wert sinkt etwa halb so viel. Dasselbe gilt für den oberen Wert von Menschen mit normalem Blutdruck. [3315]

24. April 2013  –  Ärztezeitung

Blutdruck nicht unter 120 senken

Die Neigung zu Herzinfarkt und Schlaganfall ist am niedrigsten bei einem oberen (systolischen) Wert von 115, darunter steigt sie wieder an. Bei Hypertonikern, deren Blutdruck durch Medikamente gesenkt worden ist, liegt diese Wendemarke höher, nämlich bei 120. Senkt man den Blutdruck unter diesen Wert, kann die Sterblichkeit so hoch sein wie bei jenen Patienten, deren Blutdruck nicht gesenkt wurde. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung der Accomplish-Studie. [3311]

17. April 2013  –  Ärztezeitung

Kalium gegen Schlaganfall

Bohnen, Erbsen, Nüsse, Spinat, Kohl, Petersilie, Bananen und viele andere Früchte und Gemüse enthalten viel Kalium. Dieser Mineralstoff senkt den Blutdruck und damit das Risiko für Schlaganfall. Das zeigt die Auswertung von über dreissig Studien der WHO in Genf. [3305]

8. April 2013  –  Ärzteblatt

Weltweit Millionen Herztote wegen zuviel Salz

Jedes Jahr sterben weltweit über zwei Millionen Menschen an einer Herzkrankheit, die durch einen zu hohen Salzkonsum verursacht worden ist. Diese Zahl haben Präventivmediziner in Boston aus Ergebnissen von über hundert klinischen Studien berechnet. Schon Fertignahrung für Säuglinge und Kleinkinder enthalten zu viel Salz, kritisieren die Experten. Salz erhöht den Blutdruck und belastet deshalb Herz und Kreislauf. [3299]

26. März 2013  –  Ärzteblatt

Sieben Regeln gegen Herzinfarkt und Krebs

Die «Simplen Sieben» Lebensregeln der amerikanischen Herzgesellschaft sind: Sich viel bewegen, aufs Gewicht achten, gesund essen, Cholesterin, Blutdruck und Blutzucker im gesunden Bereich halten, nicht rauchen. Dieselben Regeln schützen auch vor Krebs, wie eine Studie mit über zehntausend Personen zeigt. Wer sechs bis sieben der Regeln befolgt, hat ein um die Hälfte niedrigeres Krebsrisiko als wer keine Regel beachtet. Vier Regeln bringen noch ein Drittel, zwei noch ein Fünftel niedrigeres Risiko. [3297]

22. März 2013  –  Ärzteblatt

Weniger Fleisch günstig für das Herz

Bei Vegetariern ist das Risiko für Herzinfarkt ein Drittel niedriger als bei Fleischessern. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. Das Ergebnis sei hauptsächlich auf niedrigere Werte für Cholesterin und Blutdruck bei den Vegetariern zurückzuführen, vermuten die Forscher. Wie weit das Essen allein dafür verantwortlich ist, bleibt aber fraglich. Vielleicht macht bloss eine allgemein gesündere Lebensweise den Unterschied aus. [3263]

4. Februar 2013  –  Ärzteblatt

Sinkt Bluthochdruck, sinkt auch Demenzrisiko

Bei Patienten mit Bluthochdruck, die mit Blutdrucksenkern behandelt werden, kann sich das Risiko einer Demenz im besten Fall halbieren. Besonders gut wirken Mittel des Wirkstofftyps Sartan gegen Alzheimer. Das zeigt eine Studie an der Universität von Südkalifornien in Los Angeles. [3238]

21. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

Grapefruit und Medikamente: Überdosis-Gefahr!

Ein Wirkstoff in Grapefruits hemmt den Abbau vieler Medikamente im Körper. Dadurch kann es zu gefährlicher Überdosis kommen, die zum Beispiel Herzrhythmusstörungen erzeugen kann. Besonders anfällig sind ältere Menschen. Als besonders kritisch sind bisher schon 43 Medikamente bekannt, darunter viele Blutdruck- und Cholesterinsenker. Betroffen sind ausschliesslich Medikamente zum Schlucken. [3227]

5. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

Versteifte Arterien treiben Blutdruck hoch

Wenn im höheren Alter auch der Blutdruck höher wird, ist ein wesentlicher Grund die sich langsam verhärtenden Wände der Schlagadern (Arterien), vor allem der Aorta. Das zeigt eine US-Studie mit über siebzehnhundert Personen. Bei den meisten zeigte sich zuerst eine Versteifung der Gefässwände, erst später auch Bluthochdruck. Umgekehrt versteifte Bluthochdruck die Gefässwände kaum stärker als zuvor. [3180]

21. September 2012  –  Ärztezeitung

Bei Diabetes Blutdruck nicht zu stark senken

Bluthochdruck bedeutet bei Diabetikern vom Typ 2 ein besonders hohes Risiko für Herzinfarkt. Mit dem Blutdruck sinkt auch die Sterblichkeit, aber nur bis zu einem systolischen Wert von 130 mmHg. Bei noch tieferen Werten nimmt die Sterblichkeit wieder zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie mit über hunderttausend Diabetikern. [3177]

18. September 2012  –  Ärztezeitung

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