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Gesundheitstelegramm | Blut

Cholesterin gut für die Stimmung
26. Juli 2010 - Niedrige Werte für Cholesterin fördern Depressionen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit etwa achtzehnhundert Personen in Frankreich. Bei Frauen ist für gute Stimmung das HDL-Cholesterin verantwortlich, das auch als gesund für den Blutkreislauf gilt. Nicht so bei Männern: Ihre Stimmung hebt das LDL-Cholesterin. Wer also glaubt, mit Cholesterinsenkern die Gesundheit zu fördern, könnte dies mit seelischen Leiden bezahlen.  [2673]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Hohe Ozonwerte schaden dem Herzen
22. Juli 2010 - Ein Schutzstoff gegen das Absterben von Herzmuskelzellen schwindet dahin, wenn die Ozonwerte längere Zeit über den Grenzwert steigen. Gleichzeitig nimmt die Tendenz für Entzündungen zu - darunter leidet der Blutkreislauf. Die beiden Vorgänge sind in einem US-Labor entdeckt worden: Zwar erst bei Ratten, doch die Forscher gehen davon aus, dass Ozon auch dem menschlichen Herzen schadet.  [2671]
Quelle: Focus  
 
Dunkle Schokolade senkt hohen Blutdruck
01. Juli 2010 - Wer täglich etwas dunkle Schokolade isst, kann seinen oberen (systolischen) Blutdruckwert im Durchschnitt um fünf Millimeter Quecksilbersäule senken, falls der Blutdruck zu hoch ist. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach der Auswertung von 13 weltweit publizierten Studien. Bei normalem oder niedrigen Blutdruck hat schwarze Schokolade keine senkende Wirkung. Sie eignet sich demnach nicht zur Vorbeugung. Auch als «Medikament» hat Schokolade ihre Schattenseiten: Zuviel davon setzt sich in Form von Fett am Bauch an, und dies ist ein bekanntes Risiko für Herz und Kreislauf.  [2656]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall
22. Juni 2010 - Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt.  [2649]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Weniger Diabetes mit Vollkornreis
16. Juni 2010 - Wer täglich braunen Vollkornreis statt weissen, polierten Reis isst, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um etwa 16 Prozent senken. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie an fast zweihunderttausend Personen in den USA. Brauner Reis lässt den Blutzuckerspiegel weniger rasch ansteigen als weisser Reis. Daneben könnte auch eine Rolle spielen, dass Konsumenten von braunem Reis sich auch sonst gesünder ernähren als der Durchschnitt.  [2645]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Grosse haben weniger Herzprobleme
09. Juni 2010 - Frauen über 1,64 und Männer über 1,74 Meter haben das geringste Risiko, herzkrank zu werden oder an einem Herzinfarkt zu sterben. Kleine Menschen, also Frauen unter 1,53 und Männer unter 1,65 Meter haben vergleichsweise ein um die Hälfte höheres Risiko. Das haben finnische Wissenschaftler aus 52 Studien mit insgesamt drei Millionen Personen berechnet. Die Ursachen für diesen Unterschied sind unklar. Eventuell sind bei kleinen Menschen auch die Blutgefässe enger, wodurch sie schneller verstopfen könnten. Viel wichtiger als die Grösse sind jedoch Faktoren, die man beeinflussen kann: Bewegung, gesundes Essen und wenig Stress.  [2638]
Quelle: Focus  
 
Krebs: Früherkennung durch Bluttest
03. Juni 2010 - Schon fünf Jahre bevor ein Krebs im Röntgenbild sichtbar wird, hinterlässt er Spuren im Blut. Britische Forscher haben jetzt einen Test entwickelt, mit dem sich diese Spuren entdecken lassen. Der Test kommt jetzt in den USA auf den Markt, Anfang 2011 auch in Grossbritannien. Er beruht darauf, dass Zellen des Immunsystems mit Antikörpern die Krebszellen angreifen. Die Antikörper lassen sich im Blut nachweisen.  [2631]
Quelle: Telegraph  
 
Zweimal täglich Zähneputzen fürs Herz
29. Mai 2010 - Wer seine Zähne täglich zweimal putzt, verringert sein Risiko für Herzinfarkt. Bis zu siebzig Prozent höher ist dieses Risiko bei Menschen, die ihre Zähne selten oder nie putzen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an elftausend Personen in Schottland. Sie bestätigt Ergebnisse früherer Studien. Vermutlich greifen Bakterien, die das Zahnfleisch entzünden, auch die Blutgefässe an und lassen sie schneller verkalken.  [2621]
Quelle: Daily Mail  
 
Mittelmeerdiät nicht für alle gesund
27. Mai 2010 - Eine Ernährung reich an Olivenöl, Nüssen und Fisch gilt unter anderem deshalb als gesund, weil sie den Spiegel des «guten» HDL-Cholesterins im Blut erhöht. Doch nun stellt sich heraus, dass es auf die Gene ankommt: Bei Menschen mit einer bestimmten Veranlagung erhöht nämlich HDL das Risiko für Herz und Kreislauf. Bei rund 20 Prozent von über 700 Patienten wirkt HDL kontraproduktiv. Das zeigt eine Studie in den USA und macht deutlich, dass nur mit einer personalisierten Medizin weitere Fortschritte zu erzielen sind.  [2617]
Quelle: Telegraph  
 
Weniger Süssgetränke, weniger Blutdruck
26. Mai 2010 - Mit jedem Glas Süssgetränk, das man pro Tag weniger trinkt, sinkt der obere (systolische) Wert des Blutdrucks um 1,8 Millimeter Hg, der untere (diastolische) um 1,1 Millimeter. Das hat eine Studie in den USA errechnet. Bei täglich zwei bis drei nicht mehr konsumierten Softdrinks fällt der Blutdruck um 4 bis 5 Millimeter Quecksilbersäule, was das Risiko für Schlaganfall um 8 Prozent senkt.  [2614]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Hörschäden durch Viagra
22. Mai 2010 - Viagra kann Männer schwerhörig machen. Dazu kommt es, weil das Potenzmittel den Blutfluss steigert, leider nicht nur am gewünschten Ort. Im Innern des Ohres kann sich ein zu hoher Blutfluss negativ auf das Hörvermögen auswirken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an elftausend Männern in den USA.  [2607]
Quelle: Bild  
 
Feinstaub erhöht den Blutdruck
19. Mai 2010 - Steigt die Belastung der Luft mit Feinstaub um 1,4 Mikrogramm pro Kubikmeter, erhöht sich der Blutdruck der Menschen um durchschnittlich einen Millimeter Quecksilbersäule. Das zeigen Messungen der Uni Duisburg-Essen in den stark belasteten Grossstädten des Ruhrgebiets. Der erhöhte Blutdruck ist ein Risiko für Herz und Kreislauf. Bereits frühere Studien zeigen, dass an Tagen mit extrem starker Feinstaubbelastung die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle zunimmt.  [2599]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Mamas Stimme wirkt wie eine Umarmung
12. Mai 2010 - Die Umarmung einer vertrauten Person lässt den Spiegel des «Kuschelhormons» Oxytocin im Blut ansteigen. Dasselbe geschieht auch, wenn diese Person bloss anruft. Das hat ein Versuch mit über sechzig Mädchen unter Stress gezeigt. Egal ob mit Umarmung oder Mamas Stimme am Telefon: Der Oxytocin-Spiegel stieg gleichermassen, ebenso sank der Spiegel des Stresshormons Cortisol.  [2588]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Nüsse senken Cholesterin
11. Mai 2010 - Eine Portion Nüsse pro Tag, egal welcher Art, hilft den Cholesterinspiegel im gesunden Bereich zu halten. Nüsse enthalten besonders viel von den «gesunden» mehrfach ungesättigten Fetten. Daneben sind sie auch reich an Fasern und Vitamin E. Regelmässige Nuss-Esser haben im Durchschnitt einen um 7 Prozent niedrigeren Cholesterinspiegel als Menschen, die selten oder nie Nüsse essen. Das zeigt eine Auswertung von 25 Studien mit über fünfhundert Personen. Nüsse isst man am besten ungesalzen, denn Salz erhöht den Blutdruck und damit das Risiko für Herz und Kreislauf.  [2584]
Quelle: Telegraph  
 
Kaffee gegen Migräne
10. Mai 2010 - Eine Tasse Kaffee ist das günstigste Medikament gegen Migräne, und die Chancen, dass es hilft, stehen gut. Zum einen zieht es die Blutgefässe im Hirn zusammen, die sich zu stark ausgedehnt haben und durch zu hohen Druck Schmerzen verursachen. Zum anderen hilft Koffein dem Körper, andere Medikamente gegen Migräne besser aufzunehmen. Viele Migränemittel enthalten deshalb auch Koffein. Dieses regt zudem das Hirn an und hebt die Stimmung, was die Schmerzen besser erträglich macht.  [2581]
Quelle: Daily Mail  
 
Schlafmangel verstärkt Neigung zu Diabetes
07. Mai 2010 - Schon eine einzige Nacht mit einem Schlafdefizit von vier Stunden reicht aus, um bei gesunden Menschen die Wirkung des Insulins auf den Blutzuckerspiegel um bis zu 25 Prozent zu senken. Eine solche Insulinresistenz gilt, wenn sie dauerhaft anhält, als Vorstufe zu Diabetes vom Typ 2. Die Wirkung des Schlafmangels auf den Blutzucker ist in einem Versuch in Holland entdeckt worden. Die holländischen Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen dem immer kürzeren Schlaf und dem immer häufigeren Diabetes in den westlichen Ländern.  [2576]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Chronische Schmerzen wirken ähnlich wie Chili
28. April 2010 - Bei Menschen, die chronische Schmerzen leiden, zirkulieren im Blut ähnliche Moleküle wie das Capsaicin aus den kleinen scharfen Chili-Schoten. Der Wirkstoff erzeugt schmerzhaftes Brennen und Hitzewallungen. Dank der Ähnlichkeit können Forscher jetzt den Chili-Wirkstoff dazu benutzen, um neue Medikamente gegen chronische Schmerzen zu testen. Diese setzen genau dort an, wo die Schmerzen entstehen. Im Gegensatz zu Opiaten, die im Hirn wirken, machen sie auch nicht süchtig.  [2556]
Quelle: Welt  
 
Kommt Bauch, geht Testosteron
28. April 2010 - Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex.  [2557]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Senioren mobiler mit mehr Vitamin D
27. April 2010 - Bei Menschen über siebzig hängt der Spiegel von Vitamin D im Blut deutlich mit der Fähigkeit zusammen, schnell zu gehen, von einem Stuhl aufzustehen und auf einem Bein zu balancieren. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Senioren in den USA. Vitamin D ist wichtig für starke Knochen und kann so die Beweglichkeit indirekt beeinflussen. Andererseits gehen mobile Senioren auch mehr ins Freie, wodurch die Haut mehr Sonne bekommt und deshalb mehr Vitamin D bilden kann.  [2555]
Quelle: UPI Health News  
 
Softdrinks verschlechtern die Fettwerte
22. April 2010 - Süsse Getränke und Fertignahrung aus industrieller Produktion haben einen ungünstigen Einfluss auf die Blutfette: Sie verringern das «gute» HDL-Cholesterin, erhöhen die Triglyzeride und bei Frauen auch das «schlechte» LDL-Cholesterin. Dadurch steigt das Risiko für Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie an über sechstausend Personen. Zum Süssen verwendet die Industrie vor allem aus Mais gewonnenen Fruchtzucker, der billiger ist und kräftiger süsst als Rohrzucker und Traubenzucker.  [2544]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Olivenöl dämpft Entzündungen
20. April 2010 - Bestimmte Substanzen im Olivenöl unterdrücken die Wirkung von Genen, die das Immunsystem zu entzündlichen Reaktionen im Körper anstacheln. Das zeigen Versuche an der Uni von Cordoba. Entzündungen können, vor allem im Blutkreislauf, zu Schäden führen: Arterien verkalken, verstopfen und lösen so Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz aus.  [2541]
Quelle: Telegraph  
 
Dunkle Schokolade für die Leber
16. April 2010 - Bei Patienten mit Leberzirrhose sinkt das Risiko von gefährlichen Blutungen, wenn sie zum Dessert dunkle Schokolade essen. Dank hohem Kakao-Anteil von 85 Prozent senkt sie den Blutdruck in der Leber, der nach dem Essen stark ansteigt. Bei Patienten mit Leberschaden steigt dann das Risiko, dass die Adern dem Druck nicht mehr gewachsen sind und platzen.  [2533]
Quelle: Standard  
 
Nahtod-Erlebnis durch Blutchemie?
08. April 2010 - Helles Licht am Ende eines dunklen Tunnels oder gar ausserhalb des eigenen Körpers in der Luft schweben: Von solchen Erlebnissen berichten viele Patienten, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt worden sind. Über das spirituelle Wesen und die Ursachen solcher Nahtod-Erfahrung ist viel spekuliert worden. Viel pragmatischer ist ein Befund der Uni Maribor in Slowenien: Nahtod-Patienten hatten gegenüber jenen ohne solche Erfahrung einen deutlich erhöhten Kohlendioxid- und einen leicht erhöhten Kalium-Gehalt im Blut. Um dies zu bestätigen, seien aber weitere Studien nötig, räumen die Forscher ein.  [2518]
Quelle: Spiegel  
 
Bei Einsamen steigt der Blutdruck
22. März 2010 - Bei Menschen, die sich oft einsam fühlen, steigt der Blutdruck im Lauf der Jahre langsam, aber stetig an. Das zeigt eine Studie, die über zweihundert Frauen und Männer mittleren Alters vier Jahre lang beobachtet hat. Den Ausschlag gibt dabei nicht die tatsächliche Dauer des Alleinseins. Vielmehr treibt das Gefühl, von anderen zurückgewiesen oder nicht anerkannt zu werden, den Blutdruck in die Höhe.  [2489]
Quelle: Focus  
 
Alkoholvergiftungen in sieben Jahren verdoppelt
18. März 2010 - In den Jahren von 2000 bis 2007 hat sich der Anteil von Alkoholvergiftungen am Notfallzentrum des Inselspitals Bern von 1,4 auf 3,3 Prozent mehr als verdoppelt. Bei den 16- bis 25-Jährigen beträgt der Anteil sogar schon 6,5 Prozent. Die Eingelieferten haben im Durchschnitt über zwei Promille Alkohol im Blut.  [2484]
Quelle: Medical Tribune  
 
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