Gesundheitstelegramm: Blase

News zu Blase

Urin ist nicht steril

Gesunder Urin sei steril - so steht es in allen medizinischen Lehrbüchern. Falsch, sagt eine Studie der Loyola-Universität von Chicago. Jetzt wollen die Forscher die Bakterien der gesunden Blasenflora untersuchen und herausfinden, welche Rolle sie bei der Bekämpfung von Infekionen spielen. [3084]

12. April 2012  –  Medical News Today

Herzmuskel: Reparatur mit Zellen aus Fruchtblase?

Aus Stammzellen der Fruchtblase haben japanische Forscher Herzmuskelzellen gezüchtet, die sich eignen könnten, nach einem Herzinfarkt die zerstörten Stellen des Herzmuskels zu reparieren. Die gezüchteten Zellen werden vom Körper nicht abgestossen. Bei Mäusen funktioniert das schon recht gut. Doch bis zum klinischen Einsatz bei menschlichen Patienten ist noch ein weiter Weg. Die Fruchtblase ist ein Teil der Plazenta, die nach der Geburt meist weggeworfen wird. [2630]

2. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Muttermilch schützt vor Krebs

Muttermilch enthält Stoffe, die Zellen von bis zu vierzig verschiedenen Krebsarten abtöten können. Von diesem Schutz sollen nicht nur gestillte Babys profitieren: Schwedische Forscher haben aus krebshemmenden Substanzen der Muttermilch einen Cocktail gemixt und diesen an Patienten mit Blasenkrebs getestet. Die ersten Erfolge sind vielversprechend: Krebszellen sind abgestorben. Ob sich Krebs aber damit heilen lässt, muss sich erst noch zeigen. [2546]

23. April 2010  –  Welt

Steak medium ist gesünder

Ein halb durchgebratenes Steak (medium, rosé) ist gesünder als ein ganz durchgebratenes (well done, bien cuit). Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 1700 Personen in Texas: Das Risiko für Blasenkrebs ist bei den Liebhabern des halbgaren Fleisches um die Hälfte kleiner als bei jenen, die es durchgebraten mögen. Grund dafür sind krebserregende Substanzen, die sich beim scharfen Anbraten bilden. Der Tipp für die kommende Grillsaison lautet also: Fleisch schonend erhitzen und nicht schwarz werden lassen! [2542]

21. April 2010  –  Spiegel

Leichter Wein, weniger Krebs

Wer täglich einen viertel Liter Wein trinkt, kann sein Risiko für Blasenkrebs um 7 Prozent senken, wenn er von einem schweren vierzehnprozentigen auf einen leichten Wein mit nur zehn Prozent Alkohol wechselt. Das zeigen Berechnungen des Weltfonds für Krebsforschung. Würden hundert Personen diesen Rat befolgen, könnte dies im Durchschnitt einen Krebsfall verhindern. Für andere Krebsarten sei ein ähnlicher Nutzen zu erwarten, meint die Organisation. [2308]

18. Januar 2010  –  BBC

Harnprobleme im Alter müssen nicht sein

Inkontinenz und Impotenz kommen bei Männern zwischen sechzig und achtzig Jahren zwar vor, sind aber relativ selten. Das Unvermögen, die Blase zu kontrollieren und zu entleeren, nimmt mit steigendem Alter nicht zu. Es ist somit keine normale Folge des Älterwerdens. Das Risiko für Impotenz jedoch verdoppelt sich zwischen sechzig und achtzig, bleibt jedoch auch im hohen Alter kleiner als ein Drittel. Das hat eine Studie an über dreitausend Senioren in Holland gezeigt. [1843]

11. April 2008  –  PubMed PMID: 18384849

Hund riecht Krebs

Hunde können am Urin riechen, ob ein Mensch Blasenkrebs hat. Die Trefferquote liegt im Durchschnitt zwar nur bei 41 Prozent, könnte sich jedoch durch intensives Training und die Auswahl besonders begabter Hunde noch verbessern lassen. [879]

27. September 2004  –  British Medical Journal 2004;329:712

Vitamine gegen Blasenkrebs?

Nein, nicht nötig, sagt eine Studie in Hawaii. Viel wichtiger ist es, nicht zu rauchen. [624]

26. Oktober 2003  –  J Urology 2003;170:1146

Fruchtsaft und Jogurt gegen Harninfekt

Frauen, die oft Fruchtsaft (vor allem Beerensaft) trinken und Jogurt essen, leiden um die Hälfte weniger an Entzündungen der Blase und der Harnwege. Das zeigt eine Studie an über 100 Frauen in Finnland. [410]

9. März 2003  –  Am J Clin Nutrition 2003;77:600

Spucke testen, um Asthma besser zu behandeln

Bisher hat man die Patienten kräftig in ein Mundstück blasen lassen, um die Funktion der Lungen und so den Erfolg der Behandlung zu überwachen. Eine neue Methode, die bestimmte Bakterien in der Spucke zählt, scheint aber besser zu wirken: weniger Asthma mit gleichen, aber besser eingesetzten Medikamenten. [324]

30. November 2002  –  Lancet 2002;360:1715

Mehr News



 
Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.
 

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Laktoseintoleranz

Icon

Ursachen, 5 Warnsignale, einfacher 3-Phasen-Test. Was Sie essen dürfen und was besser nicht …

mehr

Zöliakie

Icon

Warnsignale, Ursachen und Wirkungen der Allergie. Mit dem richtigen Essen gesund bleiben …

mehr

Mehr von Gesundheit TV

Titelbild

Depression ist eine chronische Krankheit, die immer häufiger wird. Doch Medikamente und Psychotherapie können in den meisten Fällen helfen.

zur Sendung

Ton: Lautsprechersymbol klicken