Bewegung: Archiv 61 bis 70

Archiv zu Bewegung, 11.12.2008 bis 11.3.2009

Licht und Bewegung bessere Schlafmittel im Alter

Von älteren Menschen mit leichter Demenz, die noch nicht in einem Heim betreut werden müssen, leidet etwa ein Drittel an Schlafstörungen. Viele nehmen deshalb Schlafmittel, doch deren Wirksamkeit ist umstritten. Ihr grosser Nachteil sind die Nebenwirkungen, die auch Demenz fördern können. Bessere Alternativen sind deshalb Lichttherapie, Bewegung und eine gute Schlafhygiene, zum Beispiel Einschlafrituale und Entspannungstechniken. Diese Empfehlung von Psychiatern aus Houston, Texax, dürfte auch für geistig noch rüstige Menschen ratsam sein. [2059]

11. März 2009  –  PubMed PMID: 19256583

Auch zu tiefes Cholesterin kann schaden

Zu hohe Werte von Cholesterin im Blut gelten als Risiko für Herz und Kreislauf. Doch zu tiefe Werte steigern auf der anderen Seite das Risiko für Selbstmord, aggressives und gewalttätiges Verhalten, Persönlichkeitsstörungen, Depression und Demenz. Dies ist in zahlreichen Studien bestätigt worden. Es lässt sich dadurch erklären, dass Cholesterin ein wichtiger Stoff für das Hirn ist. Um etwas Gutes für das Herz zu tun, ist viel Bewegung wahrscheinlich wichtiger als den Cholesterinspiegel zu senken. [2058]

10. März 2009  –  PubMed PMID: 19263395

Bewegung erhält Immunfunktion im Alter

Bei Senioren, die sich viel bewegen, bleibt das Immunsystem im Alter aktiver, während es bei inaktiven Senioren wichtige Teile seiner Abwehrkraft immer mehr verliert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an etwa fünfzig Senioren in Japan. Ein aktives Immunsystem ist wichtig, um Entzündungen vorzubeugen. [2046]

20. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19203082

Bewegung regt Bildung von Antioxidantien an

Der Körper von Menschen, die sich häufig bewegen, bildet mehr eigene Substanzen, die als Antioxidantien gegen Entzündungen, gegen vorzeitiges Altern und gegen Krebszellen wirken. Neben der Ernährung ist somit auch der Sport eine wichtige Quelle von Antioxidantien.  [2045]

19. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19211957

Bewegung fördert Durchblutung und Nervenwachstum im Hirn

Mäuse, die in einem Käfig mit Laufrad gehalten werden, entwickeln in einer bestimmten Region des Hirns mehr Blutgefässe und junge Nervenzellen. Die betreffende Region, der Hippocampus, ist für das Kurzzeitgedächtnis und die räumliche Orientierung zuständig. Es ist auch die Region, die bei Alzheimer zuerst betroffen ist. [2044]

18. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19212941

Joggen? Warum nicht Salsa tanzen?

Bei karibischen Tänzen verbrennt eine Tänzerin oder ein Tänzer im Durchschnitt etwa vier mal soviel Energie wie beim Sitzen, bei intensiven Bewegungen sogar mehr als sechs Mal. Dies haben italiensche Bewegungsforscher an je über zwanzig Anfängern und Fortgeschrittenen eines Karibik-Tanzkurses gemessen. In einer Lektion von neunzig Minuten verbrennen Anfänger im Durchschnitt fast dreihundert Kilokalorien, Fortgeschrittene gegen vierhundert. Das Tanzen entspricht damit etwa leichtem Jogging, kann aber viel mehr Spass machen. [2037]

9. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19188893

Weichen für gesunden Stoffwechsel früh gestellt

Schon bei Kindern im Alter bis zu fünf Jahren kann man jene erkennen, die später einmal ein höheres Risiko für Herzinfarkt oder Diabetes haben werden. Ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung führen oft zu Übergewicht im frühen Alter, verbunden mit Störungen im Stoffwechsel des Zuckers und der Fette. Eine gesunde Lebensweise ist also am wichtigsten, wenn die Kinder noch jung sind. [2015]

8. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19117849

Grüntee trinken, trainieren und abspecken

Wer sein zu hohes Gewicht reduzieren will, kommt mit einer Methode allein nicht weit, sei es Diät oder sportliches Training. Nur die Kombination aus beiden verspricht Erfolg. Eine aussichtsreiche Kombination ist kürzlich in einer Studie an über hundert übergewichtigen Personen in den USA gefunden worden: Grüntee und Bewegung. Grüntee kurbelt die Fettverbrennung an, allerdings verbrennt sich das Fett nicht von selbst. Nur wer sich auch mehr bewegt, wird die überflüssigen Pfunde und Kilos los.  [2011]

31. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19074207

Sport schwächt Einfluss der Gene auf Statur

Ob eine Person dick oder schlank ist, hängt zum grossen Teil von den Genen ab. Die Gene sind jedoch kein Schicksal: Ihr Einfluss ist am stärksten bei Bewegungsmuffeln und wird deutlich kleiner, wenn man Sport treibt. Dies zeigt eine Studie an über zweitausend finnischen Zwillingspaaren. [2002]

12. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19048013

Demente äussern weniger Schmerz

Personen, die an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz leiden, äussern deutlich seltener Schmerz als Personen mit intakten geistigen Fähigkeiten. In ihrem Verhalten ist dagegen kein solcher Unterschied festzustellen: Die typischen, Schmerz anzeigenden Bewegungen und Reflexe sind bei dementen und nicht dementen Personen in gleichem Masse vorhanden. Eine genaue Beobachtung ist deshalb wichtig.  [2001]

11. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19054191

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