Bewegung: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Bewegung, 30.12.2009 bis 8.2.2010

Kiffen erschöpft die Spermien

Weshalb das Kiffen von Marihuana Männer unfruchtbar macht, haben Forscher jetzt herausgefunden: Cannabis sieht jenem körpereigenen Stoff ähnlich, der die Samenzellen in Bewegung setzt. Normalerweise schlummern sie im Hoden still vor sich hin und werden erst nach dem Erguss in der Scheide aktiv. Cannabis weckt sie aber schon im Hoden auf, wonach sie ihre Energie zu früh verbrauchen. [2387]

8. Februar 2010  –  Spiegel

Computer noch nichts für Kinder

Dinge anfassen und Dinge bewegen fördert die Intelligenz von Kindern bis zwölf Jahren am besten. Am Computer kommt dies zu kurz: Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben und Störungen der Konzentration sind die Folge. Deshalb warnt Manfred Spitzer, Hirnforscher und Psychiater an der Uni Ulm davor, Kinder zu früh an Computer zu setzen. Der Bildschirm lähmt den kindlichen Bewegungsdrang noch mehr als die Schulbank. [2386]

8. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Weltkrebstag: Risiko lässt sich um 40 % senken

Der heutige Weltkrebstag steht unter dem Motto «Auch Krebs lässt sich vermeiden». Die internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) weist darauf hin, dass 40 Prozent der Krebsfälle vermeidbar wären: Durch regelmässige Bewegung, gesunde Ernährung, Nichtrauchen und Impfung gegen krebserregende Viren. [2374]

4. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Oft ins Freie, dem Herzen zuliebe

Wer sich oft an der frischen Luft aufhält, läuft weniger Gefahr, an Herzinfarkt zu sterben als ein Stubenhocker. Daran ist nicht nur die Bewegung schuld, sondern auch die Sonne auf der Haut. Sie regt den Körper an, Vitamin D zu bilden, und dieses senkt das Risiko für Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als fünfzehntausend Amerikanern schwarzer und weisser Hautfarbe. Die Schwarzen sterben häufiger an Herzinfarkt als die Weissen. Hauptgrund ist offenbar, dass dunkle Haut weniger Vitamin D bildet als helle. [2325]

21. Januar 2010  –  NZZ

Senioren: Videospiele trainieren graue Zellen

Drei Monate lang hatten die Bewohner dreier deutscher Altersheime mit einer modernen Video-Konsole Tennis, Dart oder Bowling trainiert. Danach hatte sich das Geschick im Spiel, darüber hinaus aber auch das Gedächtnis und das Wahrnehmungsvermögen deutlich verbessert. Dies zeigt eine Studie der Uniklinik Erlangen. Moderne Konsolen steuern das Videospiel durch annähernd natürliche Bewegungen des ganzen Körpers und nicht mehr nur der Finger. [2311]

19. Januar 2010  –  Berliner Zeitung

Bewegung senkt Risiko für Demenz

Senioren, die sich regelmässig bewegen, können so ihr Risiko einer leichten Schwäche der geistigen Fähigkeiten um 30 bis 40 Prozent senken. Soweit das Zwischenergebnis einer zur Zeit laufenden Studie. Mit leichter Geistesschwäche steigt das Risiko einer schweren Demenz um das Fünf- bis Zehnfache einer geistig fitten Person. Am wirksamsten für die grauen Zellen ist offenbar mässige Intensität, zum Beispiel durch schnelles Gehen, Wandern, Aerobic, Krafttraining, Schwimmen, Tennis Doppel, Yoga, Kampfsport, Gewichtheben und Golf ohne Wagen. [2289]

13. Januar 2010  –  Medpage Today

Schrittzähler halbiert Risiko für Diabetes

Ein kleines Gerät, das man sich an den Körper schnallt und das die Schritte zählt, kann das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, auf die Hälfte reduzieren. Dies gilt für Personen mit bereits erhöhten Blutzuckerspiegeln. Deren Werte sinken dann nach einem Jahr mit Schrittzähler um durchschnittlich 15 Prozent. Für Menschen, die zu Trägheit neigen, erleichtert der Schrittzähler die tägliche Kontrolle, ob man sein Bewegungsziel erreicht hat oder nicht. [2259]

5. Januar 2010  –  Telegraph

Bewegung lässt Zellen langsamer altern

Regelmässige Bewegung, vor allem Ausdauertraining, ist eine natürliche Form von Anti-Aging. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität des Saarlandes. Körperliches Training bewahrt die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen vor einem schnellen Abbau mit zunehmendem Alter. Diese Schutzkappen, die Telomere, sorgen dafür, dass die Zellen bei der Teilung ihre Erbmasse, die DNA, ohne Fehler weitergeben können. Sind die Telomere aufgebraucht, sterben die Zellen. [2252]

4. Januar 2010  –  BBC

Gute Vorsätze: Bewegen, bewegen ...

Schon zwanzig Minuten Bewegung pro Woche können ausreichen, die Stimmung merklich zu heben, hat eine schottische Studie herausgefunden. Mehr Sport wirkt besser als wenig Sport, intensiver Sport hilft besser als leichter Sport. Doch die Kurve der besseren Gesundheit flacht ab, je mehr Sport man treibt. Daraus folgt: Am Wichtigsten ist es, sich überhaupt zu bewegen. Wie, wo und wann man das tut, ist ziemlich egal. So wirken fünfmal dreissig Minuten Sport pro Woche genauso gut wie dreimal fünfzig Minuten. [2249]

2. Januar 2010  –  New York Times

Tango ist die beste Medizin

Argentinischer Tango hat sich gegen Depression, Stress und Eheprobleme, aber auch gegen Parkinson als wirksam gezeigt, wie mehrere Studien belegen. Um zu entschlüsseln, warum Tango, nicht aber Walzer und Foxtrott so günstig auf die Gesundheit wirkt, haben Forscher der Uni Frankfurt in Speichelproben der Tänzer die Konzentration der Hormone vor und nach dem Tanz gemessen. Fazit: Tango regt einerseits, durch die erotische Nähe zum Partner, das Testosteron an. Andererseits senkt die rhythmische Musik das Stresshormon Cortisol. Die Bewegung steigert zudem die Fitness. [2243]

30. Dezember 2009  –  Focus

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