Gesundheitstelegramm | Bewegung
Warum Homöopathie ein so gutes Geschäft ist
19. Juli 2010 - Hunderte von Millionen Euro Umsatz pro Jahr machen Hersteller von homöopathischen Präparaten allein in Europa - obwohl die stark verdünnten Mittel nachweislich keinen Wirkstoff enthalten und keine einzige Studie eine Wirkung belegen kann, die besser ist als ein Placebo. Eine Theorie britischer und amerikanischer Psychologen versucht jetzt zu erklären, wie dieser Erfolg zustande gekommen sein kann, ebenso wie der weit verbreitete Glaube an Übernatürliches (Psi, Esoterik, Religion): Der Urmensch konnte in einer chaotischen und gefährlichen Umwelt am besten überleben, wenn er zwischen gleichzeitigen Vorgängen blitzschnell einen Zusammenhang oder eine gemeinsame Ursache vermutet hat - etwa einen Löwen hinter einer plötzlichen Bewegung von Steppengras. Das uralte Überlebensprogramm hat zur Entstehung von Hirnstrukturen geführt, die heute noch funktionieren und das Denken der Menschen mitbestimmen: Fast reflexartig nehmen sie zwischen einem vorausgehenden und einem nachfolgenden Ereignis einen Zusammenhang an - etwa zwischen der Futterbox-Wahl des Kraken Paul und dem Ausgang von Fussballspielen. [2668]
Quelle: Spiegel
Bahnfahren, schlank bleiben
29. Juni 2010 - Pendler, die Bahn, Bus und Tram benützen, sind durchschnittlich schlanker als Autopendler. Dieses Fazit ziehen Forscher der Uni von Pennsylvania. Den Grund für diesen Unterschied sehen sie darin, dass der tägliche Fussweg zur Haltestelle, oft verbunden mit Sprints auf das abfahrbereite Verkehrsmittel, für ein gesundes Mass an Bewegung sorgt. [2654]
Quelle: Focus
Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall
22. Juni 2010 - Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt. [2649]
Quelle: Ärzteblatt
Grosse haben weniger Herzprobleme
09. Juni 2010 - Frauen über 1,64 und Männer über 1,74 Meter haben das geringste Risiko, herzkrank zu werden oder an einem Herzinfarkt zu sterben. Kleine Menschen, also Frauen unter 1,53 und Männer unter 1,65 Meter haben vergleichsweise ein um die Hälfte höheres Risiko. Das haben finnische Wissenschaftler aus 52 Studien mit insgesamt drei Millionen Personen berechnet. Die Ursachen für diesen Unterschied sind unklar. Eventuell sind bei kleinen Menschen auch die Blutgefässe enger, wodurch sie schneller verstopfen könnten. Viel wichtiger als die Grösse sind jedoch Faktoren, die man beeinflussen kann: Bewegung, gesundes Essen und wenig Stress. [2638]
Quelle: Focus
Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen
27. Mai 2010 - Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]
Quelle: Telegraph
Bewegung im Grünen hebt die Stimmung
03. Mai 2010 - Schon nach fünf Minuten Bewegung in der freien Natur hebt sich die Stimmung und mindern sich die Folgen von Stress. Das zeigt eine britische Studie an über tausend Personen. Besonders gut sprechen junge Menschen auf das Grün an, aber auch ältere mit psychischen Problemen. Gewässer verstärken die Wirkung. [2567]
Quelle: Welt
Diabetes auch ohne Medikamente behandeln
02. Mai 2010 - Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]
Quelle: Welt
Kommt Bauch, geht Testosteron
28. April 2010 - Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex. [2557]
Quelle: Ärztezeitung
Experten warnen vor Diabetes-Epidemie
12. April 2010 - Am Weltkongress für Diabetes in Dresden warnen Spezialisten vor den Folgen dieser Krankheit, die sich immer mehr ausbreitet: 70 Prozent der Herzinfarkte gehen inzwischen auf das Konto von Diabetes; hinzu kommen weitere oft tödliche Folgen wie Depressionen, Demenz, Impotenz, Erblindung, Amputationen und Krebs. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist der Bauchumfang. Die beste Vorbeugung ist viel Bewegung und eine ausgewogene, nicht zu fette Ernährung. [2522]
Quelle: Welt
Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut
06. April 2010 - Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]
Quelle: BBC
Bewegung: Nur eine Stunde pro Tag hält schlank
26. März 2010 - Eine halbe Stunde intensiver Bewegung pro Tag empfehlen viele Experten. Das reicht, um gesund zu bleiben, wenn man keine Probleme mit dem Gewicht hat. Wenn doch, dann ist eine Stunde pro Tag nötig, um schlank zu bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über dreissigtausend Frauen mittleren Alters. [2501]
Quelle: BBC
Die natürliche Müllabfuhr des Immunsystems
18. März 2010 - Antikörper bildet das Immunsystem nicht nur gegen Viren, Bakterien und andere gefährliche Eindringlinge von aussen. Von Geburt an produziert es auch die natürlichen Antikörper (NAK). Diese spüren im Körper alles auf, was verschlissen ist und daher entsorgt werden muss. Mangel an Bewegung und ungesunde Ernährung fördern den Verschleiss, was die NAK überfordert. Die NAK-Forschung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen: Man hofft, auf dieser Grundlage bessere Medikamente gegen Krebs und Alzheimer entwickeln zu können. [2483]
Quelle: NZZ
Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente
17. März 2010 - Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]
Quelle: BBC
Mehr Muskeln im Alter halten gesund
04. März 2010 - Bis zum achtzigsten Lebensjahr verliert auch ein gesunder Mensch im Durchschnitt etwa ein Drittel seiner Muskelmasse. Besser ist wohl, die Sache positiv zu sehen: Zwei Drittel bleiben erhalten, und dieser Anteil lässt sich durch Krafttraining steigern. Muskelkraft ist einer der wichtigsten und oft unterschätzten Gesundheitsfaktoren im Alter, sagt Jürgen Schölmerich von der Uni Regensburg. Schwache Muskeln und ein schlechter Sinn für das Gleichgewicht - beides Folgen von Bewegungsmangel - sind die häufigsten Ursachen von Stürzen. Beim folgenden Aufenthalt im Spital bringen dann oft Thrombosen und Lungenentzündungen den vorzeitigen Tod. [2454]
Quelle: Ärzteblatt
Bewegung ja, Sport na ja
01. März 2010 - Bewegung ist die beste vorbeugende Medizin, um gesund zu bleiben. Doch es muss nicht unbedingt Sport sein, sagt der deutsche Sportmediziner Hans Bloss. Wer im Alltag für genug Bewegung sorgt, zum Beispiel durch Treppensteigen statt Lift und durch Einkaufsbummel zu Fuss, tut unter Umständen seiner Gesundheit mehr Gutes als durch häufiges Joggen oder Besuche im Kraftstudio. Wer Sport zu Wettkampfzwecken betreibe, schaffe zusätzlichen Stress, statt ihn abzubauen, meint Bloss. Zuviel und einseitiges Training sei schlechter als gar kein Training. [2446]
Quelle: Focus
Ernährungswissenschaftler: Bewegung ist wichtiger
24. Februar 2010 - Um gesund zu bleiben, soll man sich bewegen. Ernährung habe dagegen kaum einen Einfluss auf die Gesundheit. Das sagt Nahrungs-Experte Paolo Colombani von der ETH Zürich in einem Interview der SonntagsZeitung. Wer sich bewege, könne fast alles essen, weil sich (wieder) ein natürliches Gleichgewicht von Hunger und Sättigung einstelle. Die übrigen Empfehlungen seien ganz einfach: Nichts kaufen, was Grossmutter nicht gekannt hat, was aus mehr als fünf Inhaltsstoffen besteht oder aus Stoffen, die schwer auszusprechen sind; im Supermarkt aussen herum einkaufen und den Innenraum mit den Konserven meiden. [2437]
Quelle: SonntagsZeitung
Leberzirrhose auch durch Fett
18. Februar 2010 - Nicht nur Alkohol, sondern auch zuviel eingelagertes Fett kann die Leber so stark schädigen, dass sie zunächst wächst, dann aber am Ende schrumpft und abstirbt. In Deutschland hat jede fünfte Person eine Fettleber, schätzen Experten. Besonders gefährdet sind jene mit einem dicken Bauch. Abhilfe ist nie zu spät: Durch Abnehmen, mehr Bewegung und gesunde Ernährung kann eine fette Leber innerhalb eines halben Jahres wieder ihre normale Grösse erreichen. [2423]
Quelle: Spiegel
Computer noch nichts für Kinder
08. Februar 2010 - Dinge anfassen und Dinge bewegen fördert die Intelligenz von Kindern bis zwölf Jahren am besten. Am Computer kommt dies zu kurz: Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben und Störungen der Konzentration sind die Folge. Deshalb warnt Manfred Spitzer, Hirnforscher und Psychiater an der Uni Ulm davor, Kinder zu früh an Computer zu setzen. Der Bildschirm lähmt den kindlichen Bewegungsdrang noch mehr als die Schulbank. [2386]
Quelle: Ärztezeitung
Kiffen erschöpft die Spermien
08. Februar 2010 - Weshalb das Kiffen von Marihuana Männer unfruchtbar macht, haben Forscher jetzt herausgefunden: Cannabis sieht jenem körpereigenen Stoff ähnlich, der die Samenzellen in Bewegung setzt. Normalerweise schlummern sie im Hoden still vor sich hin und werden erst nach dem Erguss in der Scheide aktiv. Cannabis weckt sie aber schon im Hoden auf, wonach sie ihre Energie zu früh verbrauchen. [2387]
Quelle: Spiegel
Weltkrebstag: Risiko lässt sich um 40 % senken
04. Februar 2010 - Der heutige Weltkrebstag steht unter dem Motto «Auch Krebs lässt sich vermeiden». Die internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) weist darauf hin, dass 40 Prozent der Krebsfälle vermeidbar wären: Durch regelmässige Bewegung, gesunde Ernährung, Nichtrauchen und Impfung gegen krebserregende Viren. [2374]
Quelle: Ärztezeitung
Oft ins Freie, dem Herzen zuliebe
21. Januar 2010 - Wer sich oft an der frischen Luft aufhält, läuft weniger Gefahr, an Herzinfarkt zu sterben als ein Stubenhocker. Daran ist nicht nur die Bewegung schuld, sondern auch die Sonne auf der Haut. Sie regt den Körper an, Vitamin D zu bilden, und dieses senkt das Risiko für Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als fünfzehntausend Amerikanern schwarzer und weisser Hautfarbe. Die Schwarzen sterben häufiger an Herzinfarkt als die Weissen. Hauptgrund ist offenbar, dass dunkle Haut weniger Vitamin D bildet als helle. [2325]
Quelle: NZZ
Senioren: Videospiele trainieren graue Zellen
19. Januar 2010 - Drei Monate lang hatten die Bewohner dreier deutscher Altersheime mit einer modernen Video-Konsole Tennis, Dart oder Bowling trainiert. Danach hatte sich das Geschick im Spiel, darüber hinaus aber auch das Gedächtnis und das Wahrnehmungsvermögen deutlich verbessert. Dies zeigt eine Studie der Uniklinik Erlangen. Moderne Konsolen steuern das Videospiel durch annähernd natürliche Bewegungen des ganzen Körpers und nicht mehr nur der Finger. [2311]
Quelle: Berliner Zeitung
Bewegung senkt Risiko für Demenz
13. Januar 2010 - Senioren, die sich regelmässig bewegen, können so ihr Risiko einer leichten Schwäche der geistigen Fähigkeiten um 30 bis 40 Prozent senken. Soweit das Zwischenergebnis einer zur Zeit laufenden Studie. Mit leichter Geistesschwäche steigt das Risiko einer schweren Demenz um das Fünf- bis Zehnfache einer geistig fitten Person. Am wirksamsten für die grauen Zellen ist offenbar mässige Intensität, zum Beispiel durch schnelles Gehen, Wandern, Aerobic, Krafttraining, Schwimmen, Tennis Doppel, Yoga, Kampfsport, Gewichtheben und Golf ohne Wagen. [2289]
Quelle: Medpage Today
Schrittzähler halbiert Risiko für Diabetes
05. Januar 2010 - Ein kleines Gerät, das man sich an den Körper schnallt und das die Schritte zählt, kann das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, auf die Hälfte reduzieren. Dies gilt für Personen mit bereits erhöhten Blutzuckerspiegeln. Deren Werte sinken dann nach einem Jahr mit Schrittzähler um durchschnittlich 15 Prozent. Für Menschen, die zu Trägheit neigen, erleichtert der Schrittzähler die tägliche Kontrolle, ob man sein Bewegungsziel erreicht hat oder nicht. [2259]
Quelle: Telegraph
Bewegung lässt Zellen langsamer altern
04. Januar 2010 - Regelmässige Bewegung, vor allem Ausdauertraining, ist eine natürliche Form von Anti-Aging. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität des Saarlandes. Körperliches Training bewahrt die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen vor einem schnellen Abbau mit zunehmendem Alter. Diese Schutzkappen, die Telomere, sorgen dafür, dass die Zellen bei der Teilung ihre Erbmasse, die DNA, ohne Fehler weitergeben können. Sind die Telomere aufgebraucht, sterben die Zellen. [2252]
Quelle: BBC
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