
News zu Bewegung
Knochendichte: Wie oft messen?
Frauen ohne Risikofaktoren für Osteoporose sollten die Knochendichte mit 70 Jahren messen lassen. Mit Risikofaktoren (Rauchen, Alkohol, Bewegungsarmut, graziler Körperbau, Osteoporose bei Blutsverwandten) kann dieser Test schon ab 60 Jahren ratsam sein. Bei normalem Ergebnis ist eine zweite Messung erst nach etwa 15 Jahren nötig, bei mittelstarkem Knochenschwund je nach Alter nach drei bis fünf Jahren, bei starkem Knochenschwund nach ein bis zwei Jahren. Diese Empfehlungen lassen sich aus einer neuen US-Studie mit fast fünftausend Frauen ableiten. [3036]
2. Februar 2012 – Ärztezeitung
Schnelles Gehen senkt Lust auf Schokolade
Schon eine Viertelstunde schnelles Gehen (Walking) genügt, um den Appetit auf Schokolade um die Hälfte zu reduzieren. Das zeigt ein Experiment mit über siebzig jungen, Schokolade liebenden Briten nach zwei Tagen Schoko-Entzug. Wieviel Bewegung nötig ist, um den Appetit auf Dauer tief zu halten, ist nicht untersucht worden. [3023]
16. Januar 2012 – UPI Health News
Fitter, geistig beweglicher und weniger depressiv - so zeigte sich eine Gruppe von Senioren nach Karatekursen - im Vergleich mit anderen, die an Gymnastik oder Gedächtnistraining teilgenommen hatten. Das zeigt eine Studie der Universität Regensburg. Die komplizierten Bewegungsabläufe beim Karate trainieren neben der körperlichen Fitness auch das Gedächtnis. [2982]
16. November 2011 – Medizinauskunft
Bewegung schützt Gedächtnis von Senioren
Infektionen von Bakterien greifen auch Zellen im Gehirn an, besonders bei älteren Menschen. Junge Menschen haben eine wirksame Abwehr gegen diesen Angriff. Bewegung kann diese Abwehr auch bei Senioren verbessern. Das lassen Versuche an Ratten vermuten, deren Hirn ähnlich auf Infektionen reagiert wie das menschliche. [2921]
16. August 2011 – Ärztezeitung
Zum diesjährigen Welttag der Hypertonie macht die deutsche Hochdruckliga die Werte bekannt, die der Blutdruck nicht übersteigen sollte: 140 auf 90 Millimeter Quecksilbersäule. Diese Zahlen seien den meisten Menschen nicht bekannt, warnt die Liga. Auch jüngere Menschen sollten ab und zu ihren Blutdruck messen. Um den Blutdruck zu senken, sind regelmässige Bewegung und salzarme Ernährung zu empfehlen. [2868]
17. Mai 2011 – Ärztezeitung
Fünf Tipps gegen Muskelkrämpfe
Verkrampften Muskel dehnen; regelmässiges Dehnen hilft auch Krämpfen vorbeugen. Gegenmuskel anspannen. Zum Vorbeugen viel Bewegung, Wechselbäder oder -brausen, ausreichend Magnesium und möglichst wenig Alkohol, weil dessen Abbau Magnesium verbraucht. Diese Tipps wirken gut gegen gewöhnliche Muskelkrämpfe, nicht aber gegen solche durch Überanstrengung oder Krankheiten. [2864]
11. Mai 2011 – Ärztezeitung
Knie: Weniger Arthritis dank Sport
Egal ob Jogging, Radfahren oder Wandern - Bewegung hält das Knie gesund. Die Knorpel in den Gelenken bleiben kräftiger und sind weniger anfällig für Arthritis. Zu diesem Schluss kommt die Analyse mehrerer aktueller Studien am amerikanischen College für Sportmedizin. Zwar bilden sich unter sportlicher Belastung mehr Auswüchse von Knochen (Osteophyten). Doch diese schaden nicht, solange der Knorpel gesund bleibt. [2819]
2. März 2011 – Medical News Today
Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten
Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]
17. November 2010 – AOL Health
Spaziergänge halten das Gehirn fit
Senioren, die pro Woche zehn bis fünfzehn Kilometer gehen, haben in wichtigen Regionen des Gehirns mehr graue Zellen als die Bewegungsmuffel unter ihren Altersgenossen. Das zeigt eine Studie der Universität von Pittsburgh, USA. Dadurch sind sie besser vor Alzheimer und anderen Formen von Demenz geschützt. [2738]
22. Oktober 2010 – BBC
Warum Homöopathie ein so gutes Geschäft ist
Hunderte von Millionen Euro Umsatz pro Jahr machen Hersteller von homöopathischen Präparaten allein in Europa - obwohl die stark verdünnten Mittel nachweislich keinen Wirkstoff enthalten und keine einzige Studie eine Wirkung belegen kann, die besser ist als ein Placebo. Eine Theorie britischer und amerikanischer Psychologen versucht jetzt zu erklären, wie dieser Erfolg zustande gekommen sein kann, ebenso wie der weit verbreitete Glaube an Übernatürliches (Psi, Esoterik, Religion): Der Urmensch konnte in einer chaotischen und gefährlichen Umwelt am besten überleben, wenn er zwischen gleichzeitigen Vorgängen blitzschnell einen Zusammenhang oder eine gemeinsame Ursache vermutet hat - etwa einen Löwen hinter einer plötzlichen Bewegung von Steppengras. Das uralte Überlebensprogramm hat zur Entstehung von Hirnstrukturen geführt, die heute noch funktionieren und das Denken der Menschen mitbestimmen: Fast reflexartig nehmen sie zwischen einem vorausgehenden und einem nachfolgenden Ereignis einen Zusammenhang an - etwa zwischen der Futterbox-Wahl des Kraken Paul und dem Ausgang von Fussballspielen. [2668]
19. Juli 2010 – Spiegel
Pendler, die Bahn, Bus und Tram benützen, sind durchschnittlich schlanker als Autopendler. Dieses Fazit ziehen Forscher der Uni von Pennsylvania. Den Grund für diesen Unterschied sehen sie darin, dass der tägliche Fussweg zur Haltestelle, oft verbunden mit Sprints auf das abfahrbereite Verkehrsmittel, für ein gesundes Mass an Bewegung sorgt. [2654]
29. Juni 2010 – Focus
Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall
Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt. [2649]
22. Juni 2010 – Ärzteblatt
Grosse haben weniger Herzprobleme
Frauen über 1,64 und Männer über 1,74 Meter haben das geringste Risiko, herzkrank zu werden oder an einem Herzinfarkt zu sterben. Kleine Menschen, also Frauen unter 1,53 und Männer unter 1,65 Meter haben vergleichsweise ein um die Hälfte höheres Risiko. Das haben finnische Wissenschaftler aus 52 Studien mit insgesamt drei Millionen Personen berechnet. Die Ursachen für diesen Unterschied sind unklar. Eventuell sind bei kleinen Menschen auch die Blutgefässe enger, wodurch sie schneller verstopfen könnten. Viel wichtiger als die Grösse sind jedoch Faktoren, die man beeinflussen kann: Bewegung, gesundes Essen und wenig Stress. [2638]
9. Juni 2010 – Focus
Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen
Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]
27. Mai 2010 – Telegraph
Bewegung im Grünen hebt die Stimmung
Schon nach fünf Minuten Bewegung in der freien Natur hebt sich die Stimmung und mindern sich die Folgen von Stress. Das zeigt eine britische Studie an über tausend Personen. Besonders gut sprechen junge Menschen auf das Grün an, aber auch ältere mit psychischen Problemen. Gewässer verstärken die Wirkung. [2567]
3. Mai 2010 – Welt
Diabetes auch ohne Medikamente behandeln
Mit der richtigen Ernährung und regelmässiger Bewegung können die meisten Diabetiker ohne Medikamente leben. Von Diäten raten alle führenden Experten ab: Sie empfehlen eine gesunde, ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch. Nicht Zucker sei das Hauptproblem, sondern Fett. Optimal für Diabetiker sind pro Woche drei- bis viermal eine Stunde Walking, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder eine ähnliche Tätigkeit. [2566]
2. Mai 2010 – Welt
Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex. [2557]
28. April 2010 – Ärztezeitung
Experten warnen vor Diabetes-Epidemie
Am Weltkongress für Diabetes in Dresden warnen Spezialisten vor den Folgen dieser Krankheit, die sich immer mehr ausbreitet: 70 Prozent der Herzinfarkte gehen inzwischen auf das Konto von Diabetes; hinzu kommen weitere oft tödliche Folgen wie Depressionen, Demenz, Impotenz, Erblindung, Amputationen und Krebs. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist der Bauchumfang. Die beste Vorbeugung ist viel Bewegung und eine ausgewogene, nicht zu fette Ernährung. [2522]
12. April 2010 – Welt
Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut
Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]
6. April 2010 – BBC
Bewegung: Nur eine Stunde pro Tag hält schlank
Eine halbe Stunde intensiver Bewegung pro Tag empfehlen viele Experten. Das reicht, um gesund zu bleiben, wenn man keine Probleme mit dem Gewicht hat. Wenn doch, dann ist eine Stunde pro Tag nötig, um schlank zu bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über dreissigtausend Frauen mittleren Alters. [2501]
26. März 2010 – BBC
Die natürliche Müllabfuhr des Immunsystems
Antikörper bildet das Immunsystem nicht nur gegen Viren, Bakterien und andere gefährliche Eindringlinge von aussen. Von Geburt an produziert es auch die natürlichen Antikörper (NAK). Diese spüren im Körper alles auf, was verschlissen ist und daher entsorgt werden muss. Mangel an Bewegung und ungesunde Ernährung fördern den Verschleiss, was die NAK überfordert. Die NAK-Forschung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen: Man hofft, auf dieser Grundlage bessere Medikamente gegen Krebs und Alzheimer entwickeln zu können. [2483]
18. März 2010 – NZZ
Diabetes-Risiko: Fitness besser als Medikamente
Bei Insulinresistenz (Prädiabetes) nützt es nichts, mit Medikamenten den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel zu senken, denn das kann die Entwicklung zu Diabetes vom Typ 2 nicht stoppen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien an insgesamt über neuntausend Patienten in vierzig Ländern. Doch wer übergewichtig ist und sein Gewicht um 5 Prozent senkt, kann das Risiko für Diabetes deutlich reduzieren. Nur Bewegung und gesunde Ernährung beugen Diabetes wirksam vor. [2481]
17. März 2010 – BBC
Mehr Muskeln im Alter halten gesund
Bis zum achtzigsten Lebensjahr verliert auch ein gesunder Mensch im Durchschnitt etwa ein Drittel seiner Muskelmasse. Besser ist wohl, die Sache positiv zu sehen: Zwei Drittel bleiben erhalten, und dieser Anteil lässt sich durch Krafttraining steigern. Muskelkraft ist einer der wichtigsten und oft unterschätzten Gesundheitsfaktoren im Alter, sagt Jürgen Schölmerich von der Uni Regensburg. Schwache Muskeln und ein schlechter Sinn für das Gleichgewicht - beides Folgen von Bewegungsmangel - sind die häufigsten Ursachen von Stürzen. Beim folgenden Aufenthalt im Spital bringen dann oft Thrombosen und Lungenentzündungen den vorzeitigen Tod. [2454]
4. März 2010 – Ärzteblatt
Bewegung ist die beste vorbeugende Medizin, um gesund zu bleiben. Doch es muss nicht unbedingt Sport sein, sagt der deutsche Sportmediziner Hans Bloss. Wer im Alltag für genug Bewegung sorgt, zum Beispiel durch Treppensteigen statt Lift und durch Einkaufsbummel zu Fuss, tut unter Umständen seiner Gesundheit mehr Gutes als durch häufiges Joggen oder Besuche im Kraftstudio. Wer Sport zu Wettkampfzwecken betreibe, schaffe zusätzlichen Stress, statt ihn abzubauen, meint Bloss. Zuviel und einseitiges Training sei schlechter als gar kein Training. [2446]
1. März 2010 – Focus
Ernährungswissenschaftler: Bewegung ist wichtiger
Um gesund zu bleiben, soll man sich bewegen. Ernährung habe dagegen kaum einen Einfluss auf die Gesundheit. Das sagt Nahrungs-Experte Paolo Colombani von der ETH Zürich in einem Interview der SonntagsZeitung. Wer sich bewege, könne fast alles essen, weil sich (wieder) ein natürliches Gleichgewicht von Hunger und Sättigung einstelle. Die übrigen Empfehlungen seien ganz einfach: Nichts kaufen, was Grossmutter nicht gekannt hat, was aus mehr als fünf Inhaltsstoffen besteht oder aus Stoffen, die schwer auszusprechen sind; im Supermarkt aussen herum einkaufen und den Innenraum mit den Konserven meiden. [2437]
24. Februar 2010 – SonntagsZeitung
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