Gesundheitstelegramm | Beatmung
Bier und Wein fördern Heuschnupfen
04. Mai 2010 - Allergiker tun gut daran, sich bei Bier und Wein zurückzuhalten. Die alkoholischen Getränke können nämlich die Neigung zu Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen und Asthma verstärken. Schuld daran sind Histamine, die sich bei der Gärung bilden. Histamine dienen dem Immunsystem dazu, die Reaktion gegen fremde Substanzen anzuheizen. Diese negative Wirkung von Wein und Bier zeige sich bei Frauen doppelt so stark als bei Männern, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. [2570]
Quelle: Welt
Eher Angehörige künstlich am Leben erhalten
09. April 2009 - Sind Menschen dem Tode nah, sind die meisten ihrer engsten Angehörigen bereit, das Leben durch Beatmung künstlich zu verlängern. Wären sie aber selbst in dieser Lage, würden nur etwa zwanzig Prozent solche Massnahmen unterstützen. Dies hat eine Umfrage bei Angehörigen todkranker Patienten in Israel ergeben. Um so wichtiger ist es, den Verzicht auf Verlängerung des eigenen Sterbens rechtzeitig mit den Angehörigen zu besprechen und in einer Patientenverfügung schriftlich festzuhalten. [2078]
Quelle: PubMed
PMID: 19327950
Schnarchen kann Hirnmasse zerstören
22. März 2007 - Bei Personen, die durch starkes Schnarchen nachts an Atemnot leiden (Schlaf-Apneu), hat man in Japan ein deutlich höheres Risiko für stillen Hirninfarkt gefunden - einen Schlaganfall, der nicht als solcher in Erscheinung tritt, sondern graue Zellen absterben lässt. Das Hirn funktioniert zwar weiter, aber mit eingeschränkter Leistung und weniger Reserven. Ursache dafür ist ein Mangel an Sauerstoff. Diese Gefahr lässt sich durch ein Beatmungsgerät (CPAP) verringern. [1568]
Quelle: Respiratory + Critical Care
2007;175:612
Beatmung gegen Depression
23. September 2005 - Personen, die nachts an Atemnot (Apneu) leiden, sind oft auch depressiv. Geräte zur Beatmung (CPAP) helfen dann nicht nur gegen die Atemnot, sondern auch die Depression bessert sich in vielen Fällen. Das zeigen Erfahrungen aus einem Schlafzentrum in Florida. [1138]
Quelle: Chest
2005;128:1304
Nasaler Überdruck kann Blutdruck senken
15. Januar 2003 - Bei Menschen, die stark schnarchen und deshalb nachts oft an Erstickungsanfällen leiden, ist eine nächtliche Beatmung mit nasalem Überdruck (CPAP) angezeigt. Falls sie gut wirkt, kann der Blutdruck um 10 mm Hg sinken, was das Risiko für Herzinfarkt um ein Drittel und für Hirnschlag um mehr als die Hälfte reduziert. [357]
Quelle: Circulation
2003;107:68





