Bauch: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Bauch, 6.9.2004 bis 27.6.2006

Training macht auch die Leber fit

Wer fit ist, dessen Leber leistet mehr und ist besser davor gefeit, zu verfetten. Das zeigt eine Studie am Cooper-Institut in Dallas, Texas. Dort hat man die Leistungen von Personen auf dem Laufband mit ihren Leberwerten verglichen. Gut für die Leber ist auch ein kleiner Body Mass Index (BMI) und möglichst wenig Fett am Bauch. [1355]

27. Juni 2006  –  Gastroenterology 2006;130:2023

Dicker Bauch stößt sauer auf

Das saure Aufstoßen, medizinisch Reflux genannt, kommt bei dicken Frauen etwa zwei- bis dreimal häufiger vor als bei schlanken. Das folgt aus einer Studie an über zehntausend Frauen in den USA. [1331]

3. Juni 2006  –  N Engl J Medicine 2006;354:2340

Bauch dick, Lungen schwach

Fettansatz am Bauch wirkt sich negativ auf die Leistung der Lungen aus. Weniger deutlich ist der Zusammenhang mit dem Body Mass Index (BMI). Das haben Messungen bei über zweitausend Personen in New York gezeigt. [1306]

9. Mai 2006  –  Chest 2006;129:853

Hoher BMI muss nicht immer ein Problem sein

Wenn der Body Mass Index (BMI) über 25 oder gar über 30 liegt, der Bauchumfang aber bei Frauen weniger als 88 cm und bei Männern weniger als 102 cm misst, dann sind die Blutfette (Cholesterin) im grünen Bereich. Das zeigt eine Studie an über 500 Frauen und Männern in Spanien. Bei günstigen Blutfetten schätzt man das Risiko für Herz und Kreislauf als gering ein. [1228]

27. Januar 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:30

Darmkrebs: Sport verbessert Überlebenschance

Personen, die sich viel bewegen und die am Bauch nur wenig Fett angesetzt haben, dürfen bei der Diagnose Dickdarmkrebs mit einer deutlich besseren Chance rechnen, die nächsten fünf Jahre zu überleben, als dies bei unsportlichen Personen mit Bauchansatz der Fall ist. Das zeigt eine Untersuchung an über fünfhundert Patienten in Australien. [1213]

6. Januar 2006  –  Gut 2006;55:62

Zu dick? Besser messen als wiegen!

Der Body Mass Index (BMI) ist nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um das Risiko für Herz und Kreislauf geht. Viel wichtiger ist die Frage, um wieviel der Umfang der Taille kleiner oder größer ist als jener um die Hüfte. Mit anderen Worten: Wie stark der Fettansatz am Bauch ist. Dieser erhöht das Risiko für Herzinfarkt viel stärker als der Body Mass Index. Das zeigt eine Studie an über zwanzigtausend Personen in über 50 Ländern.
 [1169]

7. November 2005  –  Lancet 2005;366:1640

Zehntausende tote Babys wegen falscher Empfehlung

Babys sollten auf dem Rücken schlafen! Doch zwischen 1943 und 1988 haben zahlreiche Bücher über Babypflege empfohlen, die Babys zum Schlafen auf den Bauch zu legen. Mit fatalen Folgen, wie man jetzt berechnet hat: Durch die falsche Empfehlung sind weltweit mindestens 50'000 Babys unnötig gestorben - Opfer des plötzlichen Kindstodes. [1120]

30. August 2005  –  Int J Epidemiology 2005;34:874

Rauchen verstärkt Schäden durch Alkohol

Zu viel Alkohol kann nicht nur die Leber, sondern auch den Pankreas (die Bauchspeicheldrüse) schädigen. Das Risiko für solche durch Alkohol bedingte Schäden, zum Beispiel Entzündungen und Verkalkungen, ist bei Rauchern bis zu fünfmal höher als bei Nichtrauchern. [1022]

14. April 2005  –  Gut 2005;54:510

Bauch dick, Arterien hart

Wer an Gewicht zulegt, dessen Arterien werden härter. Wer abnimmt, dessen Arterien werden wieder biegsamer. Harte Arterien lassen den Blutdruck und damit das Risiko für Hirnschlag und Herzinfarkt ansteigen. [996]

9. März 2005  –  Hypertension 2005;45:187

Neun Risikofaktoren für das Herz

1. Rauchen, 2. Cholesterin, 3. Bluthochdruck, 4. Diabetes, 5. dicker Bauch, 6. wenig Früchte und Gemüse, 7. wenig Bewegung, 8. Stress, 9. zu viel Alkohol. [864]

6. September 2004  –  British Medical Journal 2004;324:527

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