Bauch: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Bauch, 28.7.2006 bis 9.10.2008

Lust auf Liebe und Sex kann Appetit zügeln

Das Hormon Oxytocin, das bei romantischer Stimmung die erotischen Gefühle in Wallung bringt, dämpft auch die Lust aufs Essen. Die Redensart «von Luft und Liebe leben» hat also einen real messbaren Hintergrund in der Chemie des Hirns. Doch diese Medaille hat auch eine andere Seite: Liebeskummer und sexueller Frust wecken die Lust, sich den Bauch vollzuschlagen. [1956]

9. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18655879

Dicker Bauch, schwächere Lungen im Alter

Wer im vorgerückten Alter keinen Bauch ansetzt und seine Muskeln gut im Training hält, hat die besten Chancen, seine Lungen kräftig zu erhalten. Dies zeigt eine Studie an über siebzig Senioren in Italien. Zwar nimmt auch bei fitten Senioren die Leistung der Lungen mit den Jahren ab. Doch mit gesunden Lungen reicht dies auch in sehr hohem Alter noch für eine gute Lebensqualität aus. [1920]

20. August 2008  –  PubMed PMID: 18645577

Bauch messen ist einfacher als auf die Waage stehen

Wer wissen will, ob er oder sie zuviel Fett angesetzt hat, nimmt besser ein Massband zur Hand als eine Waage. Denn erstens ist es alles andere als einfach, das Gewicht im Verhältnis zu Körpergrösse und Körperbau richtig zu beurteilen. Und zweitens ist Fett vor allem dann schädlich, wenn es sich am Bauch ansetzt. Man misst direkt auf der Haut an der Stelle, wo der Bauch am dicksten ist, ohne Druck. Der grüne Bereich liegt bei Frauen unter 80 und bei Männern unter 94 cm; der gelbe Bereich bei Frauen zwischen 80 und 88 cm und bei Männern zwischen 94 und 102 cm; der rote Bereich beginnt bei Frauen ab 89 cm und bei Männern ab 103 cm. [1917]

15. August 2008  –  PubMed PMID: 18648725

Auch rauchloser Tabak verursacht Krebs

Rauchloser Lutschtabak, Snus, ist vor allem in Skandinavien beliebt. Zwar ist für Tabaklutscher das Risiko für Lungenkrebs anders als bei Zigarettenrauchern kaum erhöht. Doch Studien in den USA und in Asien zeigen ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Mundkrebs. Die Risiken für Krebs der Speiseröhre und des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) sind um je 60 Prozent erhöht, zeigen Studien in Nordeuropa. Auch greift Lutschtabak das Zahnfleisch an und lässt Zähne schneller ausfallen. [1911]

4. August 2008  –  PubMed PMID: 18598931

Gemüse kann Krebs verhüten helfen

Wer auch sonst gesund lebt und ein normales Gewicht hat, kann viel oder wenig Gemüse essen: Sein Risiko für Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskrebs) wird sich dadurch nicht ändern. Ganz anders Personen, die rauchen oder übergewichtig sind. Ihr Risiko für Pankreaskrebs ist um mehr als die Hälfte höher als bei schlanken Nichtrauchern. Es lässt sich aber deutlich senken durch viel Gemüse - vor allem dunkelgrünes. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hunderttausend Personen in den USA. [1526]

8. Februar 2007  –  Am J Epidemiology 2007;165:138

Dicker Bauch kann Potenz im Alter schwächen

Männer mit dickem Bauch leiden ab sechzig deutlich häufiger an Impotenz als schlanke. In jüngeren Jahren spielt das Fett am Bauch für die sexuelle Funktion noch keine Rolle. Soweit das Ergebnis einer Studie an über zweihundert Männern in Brasilien. [1457]

8. November 2006  –  J Urology 2006;176:1519

Vitamin D gegen Krebs des Pankreas

Eine gute Versorgung mit Vitamin D senkt das Risiko für Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Das zeigen zwei Studien mit je einigen zehntausend Frauen und Männern in den USA. [1438]

12. Oktober 2006  –  Cancer EB&P 2006;15:1688

Dicker Bauch, dünne Lungen

Wenn der Body Mass Index (BMI) den Wert von 30 erreicht, nimmt das Volumen der Lungen massiv ab. Beim normalen Atmen fällt das nicht ins Gewicht. Jedoch verfügen die Lungen über massiv weniger Reserven. Das heisst, sie arbeiten ständig nahe an ihrer Leistungsgrenze. [1436]

10. Oktober 2006  –  Chest 2006;130:827

Potenz: Sport fördert, Fett und Rauchen mindern sie

Sportler neigen um etwa ein Drittel weniger zu Impotenz als Sportmuffel. Rauchen steigert das Risiko für Impotenz um etwa die Hälfte, und mit einem fetten Bauch steigt es fast auf das Doppelte. Das zeigt eine amerikanische Studie. [1387]

2. August 2006  –  J Urology 2006;176:217

Metabolisches Syndrom fördert Darmkrebs

Das Risiko für Krebs des Dickdarms nimmt bei Männern um fast achtzig Prozent zu, wenn drei oder mehr Komponenten des metabolischen Syndroms zutreffen: Hoher Blutdruck, dicker Bauch, zuviel Blutfett, hohes Cholesterins und hoher Blutzucker. Besser geschützt sind Frauen. Bei ihnen steigt das Risiko nur um sechzehn Prozent. [1384]

28. Juli 2006  – 

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