Gesundheitstelegramm: Bauch

News zu Bauch

Dreitausend Schritte mehr, drei Zentimeter Bauch weniger

Wer täglich dreitausend Schritte mehr geht als vorher, kann seinen Bauchumfang um drei Zentimeter verringern. Auch der Blutdruck sank um rund 5 mm Hg. Das zeigt ein Test mit etwa hundert Büroangestellten in Deutschland. Die Folge ist laut internationalen Studien ein mehr als 40 Prozent geringeres Risiko für Schlaganfall. [2904]

12. Juli 2011  –  Ärztezeitung

Mangel an Körperfett kann krank machen

Schlanke können für Diabetes und Herzkrankheiten anfälliger sein als Dicke, wenn sie ein bestimmtes Gen in sich tragen. Dieses sorgt zwar für einen geringen Anteil an Körperfett, beeinflusst aber den Stoffwechsel ungünstig. Das zeigt die Auswertung von über zwanzig Studien. Das Gen reduziert Fett an Stellen, wo es eher nützt als schadet, nicht aber im Bauchraum. Der Bauchumfang und die Berechnung des WHtR sind deshalb gute Methoden, das schädliche Fett zu messen. [2896]

28. Juni 2011  –  Spiegel

Schwangere schlafen besser seitlich

Die Rückenlage beim Schlafen ist in der fortgeschrittenen Schwangerschaft ungünstig: Der Bauch drückt auf die untere Hohlvene, die das Blut zum Herzen zurückführt. Dadurch sinken die Pumpleistung und der Blutdruck. Das Risiko einer Fehlgeburt nimmt zu. Das zeigt eine Studie in Neuseeland. [2890]

20. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Herzinfarkt: Warnsignale bei Frauen

Brustschmerz, Druck- und Engegefühl in der Brust in über 90 Prozent der Fälle. Schweissausbruch, Schmerzen in Schulter, Arm und Hand, Ohnmacht (Synkope); Rachen- und Kieferschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, Todesangst, Schwindel. Diese Liste stützt sich auf Daten von über fünfhundert Frauen in Augsburg. [2884]

9. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Bauchfett, nicht BMI verkürzt das Leben

Ein dicker Bauch steigert das Risiko, bald zu sterben, um 70 Prozent. Ein hoher Body Mass Index (BMI) senkt dagegen dieses Risiko um etwa ein Drittel. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von fünf Studien bei insgesamt über fünfzehntausend Personen. Ob Fett der Gesundheit schadet oder nicht, hängt also sehr davon ab, wo es sich ansetzt. Fett am Bauch beeinflusst den Stoffwechsel viel stärker als anderswo im Körper. Deshalb sagt der Bauchumfang und dessen Verhältnis zur Körpergrösse (WHtR) mehr über die Gesundheitsrisiken aus als der Body Mass Index. [2858]

3. Mai 2011  –  Medpage Today

Sieben Tipps gegen Schnarchen

1. Abends kein Alkohol. 2. Abends weniger essen, besonders weniger fett. 3. Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel. 4. Kein Nikotin. 5. Nasenspülungen. 6. In Seiten- oder Bauchlage schlafen. 7. Abnehmen. Dazu raten Experten vom deutschen Berufsverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Wird das Schnarchen so stark, dass es die Atmung behindert (Schlaf-Apneu), schadet es der Gesundheit. [2842]

7. April 2011  –  Welt

Bauchfett geht an die Knochen

Frauen, die am Bauch Fettpolster ansetzen, haben schwächere Knochen und ein höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Schädlich ist neben Speckröllchen am Bauch vor allem auch das Fett, das sich in der Tiefe des Bauchs zwischen den Organen ablagert und von aussen nicht sicht- und tastbar ist. Fett an anderen Körperstellen schadet den Knochen dagegen nicht. Das zeigt eine Studie an einem Spital in Boston. [2762]

1. Dezember 2010  –  Welt

Bauchspeck ist Risiko auch bei Normalgewicht

Frauen mit einem Bauchumfang von mehr als 110 cm haben ein doppelt so hohes Risiko, vorzeitig zu sterben als mit 75 cm und weniger. Bei Männern gilt dasselbe für mehr als 120 cm verglichen mit weniger als 90 cm. Das Gewicht oder der Body Mass Index spielen dabei keine Rolle: Auch ein idealer BMI von 23 garantiert keine gute Gesundheit, wenn sich Fett am Bauch ansetzt. Im Gegenteil: Bei normalgewichtigen Frauen erhöhen 10 cm mehr Bauchfett das Risiko um 25 Prozent, bei übergewichtigen Frauen nur gerade um 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über fünftausend Frauen und neuntausend Männern in den USA. [2687]

12. August 2010  –  Ärztezeitung

Dunkle Schokolade senkt hohen Blutdruck

Wer täglich etwas dunkle Schokolade isst, kann seinen oberen (systolischen) Blutdruckwert im Durchschnitt um fünf Millimeter Quecksilbersäule senken, falls der Blutdruck zu hoch ist. Zu diesem Schluss kommen australische Forscher nach der Auswertung von 13 weltweit publizierten Studien. Bei normalem oder niedrigen Blutdruck hat schwarze Schokolade keine senkende Wirkung. Sie eignet sich demnach nicht zur Vorbeugung. Auch als «Medikament» hat Schokolade ihre Schattenseiten: Zuviel davon setzt sich in Form von Fett am Bauch an, und dies ist ein bekanntes Risiko für Herz und Kreislauf. [2656]

1. Juli 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall

Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt. [2649]

22. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Dicker Bauch fördert Alzheimer

Menschen, die Fett in Form eines «Rettungsrings» in der Mitte des Körpers ansetzen, haben ein kleineres Hirnvolumen als solche mit einem gesunden Verhältnis zwischen Bauchumfang und Körpergrösse. Als ideal gilt ein Waist-to-Height Ratio (WHtR) von weniger als 0,5 bei jungen Menschen und weniger als 0,6 bei Menschen ab fünfzig. Ein kleineres Hirnvolumen bedeutet eine geringere Reserve gegen Abbau, wodurch das Risiko für Alzheimer und andere Formen von Demenz im Alter zunimmt. [2603]

20. Mai 2010  –  Daily Mail

Kommt Bauch, geht Testosteron

Bei Männern, die in die Jahre kommen, kann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron stabil bleiben. Setzt sich jedoch am Bauch zu viel Fett an, sinkt der Testosteronspiegel. Das zeigt eine grosse europäische Studie. An Testosteronmangel leiden nur etwa fünf Prozent der älteren Männer. Unter den Patienten in Arztpraxen steigt dieser Anteil jedoch auf ein Drittel bis die Hälfte. Die wichtigsten Risikofaktoren sind, neben zu hohem Bauchumfang, Diabetes, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte. Als wirksame Vorbeugung gilt regelmässige Bewegung, auch beim Sex. [2557]

28. April 2010  –  Ärztezeitung

Experten warnen vor Diabetes-Epidemie

Am Weltkongress für Diabetes in Dresden warnen Spezialisten vor den Folgen dieser Krankheit, die sich immer mehr ausbreitet: 70 Prozent der Herzinfarkte gehen inzwischen auf das Konto von Diabetes; hinzu kommen weitere oft tödliche Folgen wie Depressionen, Demenz, Impotenz, Erblindung, Amputationen und Krebs. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist der Bauchumfang. Die beste Vorbeugung ist viel Bewegung und eine ausgewogene, nicht zu fette Ernährung. [2522]

12. April 2010  –  Welt

Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut

Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]

6. April 2010  –  BBC

Bauchumfang zeigt Diabetes-Risiko an

Frauen mit über 80 cm und Männer mit über 94 cm Bauchumfang haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes vom Typ 2. Das zeigt die Studie einer Schleswig Holsteiner Krankenkasse mit dem Uniklinikum Hamburg-Eppendorf bei dreihundert Werktätigen. Als noch genaueres Mass für die Gesundheit gilt heute das WHtR (Waist to Height Ratio) - Bauchumfang geteilt durch die Körpergrösse: Es berücksichtigt die Tatsache, dass grössere Menschen auch mehr Bauch haben dürfen. [2507]

30. März 2010  –  Ärztezeitung

Alkohol plus Fett lassen Leber leiden

Je dicker der Bauch, desto weniger Alkohol verträgt die Leber. Das zeigen zwei Studien in Grossbritannien. Von tausend untersuchten Frauen, die weniger als ein Glas Alkoholisches pro Tag trinken, stirbt im Durchschnitt eine in fünf Jahren an Leberzirrhose, egal, wie dick sie ist. Bei Frauen, die über zwei Glas trinken, sterben mit normalem Gewicht drei, mit Übergewicht aber fünf. Bei dicken Männern, die viel trinken, ist das Risiko einer Leberkrankheit fast zwanzigmal höher als bei Abstinenten mit Normalgewicht. [2471]

12. März 2010  –  Telegraph

Jojo-Effekt fördert Herzinfarkt

Neben zu viel Speck am Bauch erhöhen auch starke Schwankungen des Gewichts nach oben und nach unten - bekannt als Jo-Jo-Effekt - das Risiko für Herzinfarkt. Dies gilt nicht nur für Übergewichtige, sondern auch für Menschen mit einem gesunden Körpergewicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus San Francisco. Fazit: Diätkuren sind ungesund, vielleicht sogar ungesünder als dick zu bleiben. [2467]

11. März 2010  –  Ärztezeitung

Studie stellt Body Mass Index in Frage

Das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder andere Ursachen vorzeitigen Todes hat keinen Zusammenhang mit dem Body Mass Index BMI. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Ludwig-Maximilians-Uni in München. Die deutschen Forscher haben Daten von etwa zehntausend Personen über vier bis achteinhalb Jahre hinweg ausgewertet. Besser geeignet als der BMI sei der Taillenumfang auf Höhe des Bauchnabels, geteilt durch die Körpergrösse. Bei diesem WHtR (Waist-to-Height Ratio) liegt der kritische Wert für Männer und Frauen unter 40 Jahren bei 0,5 und für über 50-Jährige bei 0,6. [2450]

3. März 2010  –  Stern

Känguruh-Methode kann «tote» Babys retten

In Südamerika, Afrika, Indien und Pakistan sind Totgeburten dank einer einfachen, aber wirksamen Methode um ein Drittel zurückgegangen: Das vermeintlich tote Baby wird auf den Bauch der Mutter gelegt, wo es Wärme bekommt und den Herzschlag der Mutter spürt. Zusätzlich weckt sanfte Massage am Rücken und an den Fusssohlen die Lebensgeister. Diese «Känguruh-Methode» hat sich auch im Westen bewährt, vor allem nach Frühgeburten. [2431]

22. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Leberzirrhose auch durch Fett

Nicht nur Alkohol, sondern auch zuviel eingelagertes Fett kann die Leber so stark schädigen, dass sie zunächst wächst, dann aber am Ende schrumpft und abstirbt. In Deutschland hat jede fünfte Person eine Fettleber, schätzen Experten. Besonders gefährdet sind jene mit einem dicken Bauch. Abhilfe ist nie zu spät: Durch Abnehmen, mehr Bewegung und gesunde Ernährung kann eine fette Leber innerhalb eines halben Jahres wieder ihre normale Grösse erreichen. [2423]

18. Februar 2010  –  Spiegel

Mehr Softdrinks, mehr Pankreaskrebs

Mit zwei oder mehr süssen Sprudelgetränken pro Woche steigt das (kleine) Risiko für Krebs der Bauchspeicheldrüse um fast neunzig Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie an über sechzigtausend Personen in Singapur. Ob wirklich die Süssgetränke der Grund sind, steht damit aber nicht fest. Denn Softdrink-Konsumenten leben generell ungesünder und rauchen mehr als die Nicht-Konsumenten. Pankreaskrebs ist zwar selten, aber fast immer tödlich. Patrick Swayze ist 2009 daran gestorben. [2389]

8. Februar 2010  –  Daily Mail

Bald künstliches Pankreas für Diabetiker

Die künstliche Bauchspeicheldrüse misst ständig den Blutzuckerspiegel und gibt mit einer kleinen Pumpe die nötige Menge Insulin ins Blut ab. Der Prototyp eines solchen Gerätes hat sich in einer klinischen Studie bewährt. Insulin-Sensoren und Insulinpumpen gibt es schon seit Jahren. Neu ist nur die Software für die Steuerung. Ist das Gerät erst einmal marktreif, werden davon Menschen mit Diabetes vom Typ 1 profitieren können. [2388]

8. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Plötzlicher Kindstod hat immer drei Ursachen

Erstens das Alter: Nur im ersten Lebensjahr sterben Babys plötzlich und ohne erkennbare Ursache in ihren Bettchen. Zweitens Stressfaktoren wie Bauchlage oder rauchende Eltern. Drittens eine genetisch bedingte Anfälligkeit: Babys, die plötzlich verstorben sind, haben in der Hirnregion, wo sich das Atemzentrum befindet, einen Mangel an Serotonin. Das zeigen 35 Obduktionen an der Kinderklink Boston. [2382]

5. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Satter Bauch entscheidet besser

Wer etwas Wichtiges zu entscheiden hat, sollte vorher gut essen. Denn ein hoher Blutzuckerspiegel bringt Menschen eher dazu, an die Zukunft zu denken und dafür zu planen. Ist aber der Blutzucker tief, stehen eher kurzfristige Bedürfnisse im Vordergrund. Das zeigt ein psychologisches Experiment an der Uni von South Dakota. Hungrige Studenten haben sich dafür entschieden, schnell eine kleinere Summe Geld zu gewinnen, während satte das Angebot wählten, länger zu warten und dafür mehr zu bekommen. [2344]

27. Januar 2010  –  Focus

Dicker Bauch bedeutet höheres Risiko für Schlaganfall

Von tausend Personen aus dem schlanksten Fünftel der Bevölkerung wird eine pro Jahr im Durchschnitt einen Schlaganfall erleiden, bei dem ein Blutgefäss im Hirn verstopft und danach graue Zellen absterben. Von tausend Personen aus dem dicksten Fünftel der Bevölkerung sind jedes Jahr acht betroffen. Relativ gesehen sind das achtmal mehr als bei den Schlanken. Das absolute Risiko bleibt aber dennoch klein: 992 bleiben verschont, obwohl sie dick sind. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an 13'000 Personen in den USA. [2340]

26. Januar 2010  –  Ärztezeitung

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