Baby: Archiv 91 bis 100

Archiv zu Baby, 20.4. bis 3.8.2006

Stillen könnte Eintritte ins Spital verhindern

Würden in Spanien alle Babys vier Monate lang gestillt, könnte mehr als die Hälfte der Eintritte ins Spital wegen Infektionen im ersten Lebensjahr verhindert werden. Würden alle nur einen Monat länger gestillt, nähmen die Spital-Eintritte um dreißig Prozent ab. Diese Schätzung basiert auf einer Studie an über tausend Babys. [1388]

3. August 2006  –  Pediatrics 2006;118:e92

So schreien Babys weniger

Babys sollte man nie lange allein schreien lassen. Etwa in der Hälfte aller Fälle hilft es, wenn man sie zu sich nimmt und tröstet. Schreit das Baby trotzdem weiter, ist es nicht ein Fehler der Eltern. Ursache ist meist eine Kolik, und diese kommt leider bei allen Babys vor, unabhängig vom Verhalten der Eltern. [1364]

6. Juli 2006  –  Pediatrics 2006;117:e1146

Krebserreger bei Babys

Im Urin von Babys, deren Eltern rauchen, hat man beträchtliche Mengen eines bekannten Krebs erregenden Stoffes gefunden. Die Substanz mit der Abkürzung NNAL kann nur über Tabakrauch in den menschlichen Körper gelangen. [1347]

19. Juni 2006  –  Cancer EB&P 2006;15:988

Schütteltrauma nicht nur bei Babys

Das Schütteltrauma oder Shaken Baby Syndrom kann auch bei Kindern im Alter von über zwei Jahren auftreten, die von ihren Eltern geschüttelt werden. Eine Untersuchung in Kalifornien hat die von Babys bekannten, typischen Verletzungen auch bei Kindern bis zu sieben Jahren und einem Gewicht bis 22 Kilogramm festgestellt. [1320]

23. Mai 2006  –  Pediatrics 2006;117:e1039

Stillen: Kein Einfluss auf Asthma

Kinder, die gestillt worden sind, leiden nicht häufiger als andere an Asthma. Ein solcher Zusammenhang, den eine sehr umstrittene Studie gefunden hatte, ist in einer neuen Studie an über siebentausend Müttern und ihren Babys nicht bestätigt worden. Auf der anderen Seite schützt Stillen auch nicht vor Asthma. Doch es ist aus vielen anderen Gründen gesund für das Baby. [1316]

19. Mai 2006  –  Pediatrics 2006;117:e787

Kind zeugen trotz HIV

HIV-positive Männer können Samen spenden, der von HIV gereinigt und dann für eine künstliche Befruchtung verwendet wird. So läuft die Frau oder das Baby keinerlei Risiko, später an Aids zu erkranken. Die Methode mittels einer speziellen Flüssigkeit und einer Zentrifuge ist in Japan entwickelt worden. Dort sind schon 27 Babys auf diese Weise zur Welt gekommen. [1310]

13. Mai 2006  –  AIDS 2006;20:967

Früh entwöhnt, mehr Probleme mit Alkohol

Erwachsene, die als Baby nur kurze Zeit die Mutterbrust bekommen haben und früh entwöhnt worden sind, haben in der Regel mehr Probleme mit Alkohol als jene, die lange gestillt worden sind. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie an über sechstausend Personen in Kopenhagen. [1301]

4. Mai 2006  –  Am J Psychiatry 2006;163:704

Heißer Sommer, hoher Blutdruck

War der Sommer im ersten Jahr des Lebens besonders heiß und trocken, ist der Blutdruck sechzig bis siebzig Jahre später höher als im Durchschnitt. Diesen Zusammenhang hat man bei fast viertausend britischen Frauen beobachtet. Schuld sind offenbar Austrocknung und Durchfall, unter denen in heißen Sommern mehr Babys leiden. [1297]

30. April 2006  –  Am J Epidemiology 2006;163:608

Drei Jahre Abstand zwischen Geburten ideal

Medizinisch gesehen ist es für ein Baby am besten, wenn es mindestens anderthalb und höchstens fünf Jahre nach seinem älteren Geschwister auf die Welt kommt. Es hat dann die besten Chancen, zum richtigen Termin und mit einem gesunden Gewicht den Start ins Leben zu beginnen. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von weltweit über sechzig Studien. [1291]

24. April 2006  –  JAMA 2006;295:1809

Antibiotika beim Baby können Asthma fördern

Bei Kindern, die im ersten Jahr ihres Lebens Antibiotika bekommen haben, tritt Asthma etwa doppelt so häufig auf als bei Kindern ohne Antibiotika. Das hat die Auswertung von acht Studien an insgesamt über vierzigtausend Kindern ergeben. [1287]

20. April 2006  –  Chest 2006;129:610

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