
News zu Augen
Körperhaare schützen vor Parasiten
Mücken, Zecken, Wanzen und andere Blutsauger haben schlechtere Karten auf unrasierter Haut: Körperhaare und ihre Nerven dienen als Antennen, die den Berührungsreiz verstärken. So entdeckt der Mensch den Angriff früher und kann sich besser schützen. Haare behindern die Insekten auch ganz direkt; diese brauchen mehr Zeit, bis sie zum Blutsaugen kommen. Zu dicht sollten die Körperhaare aber auch nicht sein, da sich Insekten sonst besser darin verstecken können. [3004]
16. Dezember 2011 – BBC
Stubenhocken macht kurzsichtig
Kurzsichtige Kinder verbringen im Durchschnitt fast vier Stunden pro Woche weniger im Freien als Kinder mit guten Augen. Das zeigt die Auswertung von acht Studien mit mehr als zehntausend Kindern. In den westlichen Ländern tragen heute viel mehr Kinder eine Brille als noch vor dreissig Jahren. [2968]
27. Oktober 2011 – Ärztezeitung
Sonnenbrille gegen Degeneration der Netzhaut
An hellen Tagen die Augen mit einer Sonnenbrille schützen! Dazu raten deutsche Augenärzte, denn helles Licht mit UV-Anteil fördert die altersbedingte Makuladegeneration AMD, die Zerstörung der Zone des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. [2925]
22. August 2011 – Ärzteblatt
Von einem kleinen Teller essen, aus schlanken Gläsern trinken – so sehen die Mengen grösser aus. Kein Fernsehen zum Essen – wer sich darauf konzentriert, wird schneller satt. Am Tisch essen - Esskultur verleiht den Speisen mehr Gewicht. Kalorienreiche Nachwaren gut verstauen - aus den Augen, aus dem Sinn. Kleine Portionen schöpfen - der leere Teller ist ein wichtiges Sättigungssignal. [2917]
8. August 2011 – Focus
Erkältet: Küssen erlaubt, Hand schütteln verboten
Viren, die man beim Küssen aufgelesen hat, gelangen über den Speichel in den Magen und gehen dort in der Magensäure zugrunde. Wenn schon ein Verbot aus Vorsicht, dann müsste es das Händeschütteln betreffen: Reibt man sich die juckende Nase oder die brennenden Augen, gelangen die Viren in die Schleimhäute und von dort in den ganzen Körper. Deshalb ist es wichtig, sich nach Körperkontakt mit Erkälteten die Hände zu waschen. [2796]
21. Januar 2011 – Ärztezeitung
Akupunktur gegen einseitige Sehschwäche?
Kinder mit einseitiger Sehschwäche müssen über dem stärkeren Auge stundenlang eine Augenklappe tragen, damit das schwächere Auge nach und nach stärker wird. Bei Kleinkindern wirkt diese Methode am besten, bei Schulkindern schon deutlich schlechter. Im Alter zwischen sieben und zwölf könnte Akupunktur rund um das schwächere Auge eine Alternative sein: In einem chinesisch-amerikanischen Versuch an 88 Schulkindern hat sich die Sehkraft des schwächeren Auges nach fünfzehn Wochen Akupunktur ebenso stark verbessert wie mit täglich zweistündigem Tragen einer Augenklappe. [2772]
15. Dezember 2010 – Spiegel
Brille soll drei bis fünf Jahre älter machen
Menschen schätzen das Alter einer Person im Durchschnitt um drei Jahre höher ein, wenn diese eine Brille trägt. Das Alter von über 45-Jährigen wird sogar um fünf Jahre überschätzt. Zu diesem Schluss kommt die Studie einer Londoner Augenklinik. [2715]
21. September 2010 – Daily Mirror
Krebsmittel auch gut gegen altersschwache Augen
Das Krebsmittel Avastin von Roche hilft auch gegen altersbedingte Makuladegeneration, einem Verlust der Sehschärfe. Avastin ist etwa zehnmal billiger als Lucentis von Novartis, das als Standardbehandlung gilt. Noch gibt es keine Vergleichsstudie zwischen beiden Medikamenten, und Roche will für Avastin keine Zulassung als Augenmedikament beantragen. Trotzdem fordern Fachleute, das Mittel in armen Ländern zur Behandlung schwacher Augen einzusetzen. [2641]
12. Juni 2010 – Daily Mail
Allergiker müssen in diesen Tagen am Steuer besonders gut aufpassen: Niesen, Schnupfen und tränende Augen können zu Unfällen führen. Geschlossene Türen und Fenster und eine eigeschaltete Klimaanlage (mit Pollenfilter) bieten den besten Schutz dagegen. Am intensivsten ist der Pollenflug in den Zeiten des morgendlichen und abendlichen Berufsverkehrs. [2499]
26. März 2010 – Welt
Grünkohl für scharfe Augen im Alter?
Lutein, ein gelblicher Farbstoff aus Grünkohl, kann laut einer Studie aus Jena möglicherweise vorbeugend gegen Makula-Degeneration helfen. Bei diesem Augenleiden degeneriert der schärfste Punkt des Sehens auf der Netzhaut. Einer von drei Senioren ist irgendwann in seinem Leben davon betroffen. Damit der Kohl aber wirkt, müsste man täglich hundertfünfzig Gramm davon essen, haben die Jenaer Forscher berechnet. Lutein kommt auch in Spinat, Rucola und Kresse vor. Statt tellerweise Kohl zu essen, dürfte man mit einer abwechslungsreichen Ernährung und viel Gemüse wohl besser fahren. [2474]
15. März 2010 – Ärztezeitung
Bindungshormon macht Autisten sozialer
Das Hormon Oxytocin, als Nasenspray verabreicht, verbessert die soziale Kompetenz von Autisten: Sie werden fähig, anderen Menschen in die Augen zu schauen, was sie sonst stets vermeiden. Das zeigt ein Experiment mit dreizehn Autisten in Frankreich. Oxytocin wird vom Gehirn ausgeschüttet, besonders in vertrauten Situationen wie beim Stillen oder in einer engen Liebesbeziehung. Es fördert Vertrauen und soziale Bindung und reduziert den Stress. [2417]
16. Februar 2010 – Focus
Solarien können der Gesundheit schaden
Jede siebte Sonnenbank in einem europäischen Solarium strahlt zuviel UV ab. Wer sich dort bräunen lässt, droht einen Sonnenbrand zu bekommen und im schlimmsten Fall später an Hautkrebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt ein Test an über fünfhundert Sonnenbänken in zehn europäischen Ländern. Wer sich im Solarium bräunen lässt, sollte erwachsen sein, ein auf den Hauttyp abgestimmtes Programm wählen, die Augen schützen, Kosmetika vor dem Bräunen von der Haut entfernen, mindestens 48 Stunden Pause zwischen zwei Sitzungen einhalten und empfindliche Körperstellen nicht bräunen. [2414]
15. Februar 2010 – Standard
Augentest entdeckt Alzheimer bevor das Hirn schwächelt
Die Forscher spritzen eine Substanz ins Blut, schauen später ins Auge und entdecken grün gefärbte Zellen in der Netzhaut - sichere Zeichen für absterbende Zellen. Dieser Test funktioniert noch nicht bei Menschen, aber schon bei Mäusen. Die Netzhaut des Auges ist eigentlich eine Ausstülpung des Gehirns: Sterbende Zellen dort sind ein Zeichen, dass sie auch im Gehirn sterben. Die Versuche bei Mäusen versprechen zwar viel. Doch bevor ein ähnlicher Test bei Menschen funktionieren wird, ist noch viel Arbeit nötig. Je früher Alzheimer entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, den weiteren Verlauf der Krankheit zu bremsen. [2298]
15. Januar 2010 – BBC
Sieben Tipps gegen Spannungskopfschmerzen
Es ist ein Gefühl, als umspanne ein zu enges Stahlband den ganzen Kopf. Daran leidet die Mehrheit der Bevölkerung zwei bis dreimal pro Monat. Diese 7 Massnahmen können lindern helfen: Pfefferminzöl oder Tigerbalsam vorsichtig auf die Schläfen streichen. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Autogenes Training, falls keine Depression vorliegt. Ausdauersport wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Bei Bildschirmarbeit jede Stunde zwei bis drei Minuten Pause, leichte Gymnastik für die Schultern, Augen bewegen. Physiotherapie gegen Verspannung der Nackenmuskeln. Schmerzmittel nur nehmen, wenn alles andere nicht hilft; bei Schmerzen über mehr als drei Monate an den meisten Tagen einen Arzt aufsuchen. [2295]
14. Januar 2010 – Welt
Testosteron hält die Augen feucht
Das männliche Sexualhormon regt die Tränendrüsen dazu an, die Augen stets gut feucht zu halten. Es steigert die Absonderung der Tränenflüssigkeit und sorgt auch dafür, dass sie weniger schnell verdunstet. Wenn die Augen vor Lust glänzen und funkeln, ist also mindestens teilweise das Sexhormon mit von der Partie. An trockenen Augen leiden zeitweise bis zu 35 Prozent der über Fünfzigjährigen, Frauen häufiger als Männer. Ob ein aktives Sexleben dagegen hilft, muss jeder und jede selber versuchen. Von Testosteronsalben raten Experten ab: Sie könnten das Gleichgewicht der Hormone stören. [2288]
13. Januar 2010 – Standard
Nach dem Boom des 3D-Blockbusters Avatar rüstet jetzt die Kinobranche ihre Häuser weltweit für das dreidimensionale Erlebnis auf. Doch für einige Zuschauer endet das Vergnügen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Schuld daran ist die Tatsache, dass die Augen versuchen, sich auf die vorgegaukelte Distanz des 3D-Bildes zu fokussieren. Um das Bild aber scharf zu sehen, muss man diese natürliche Tendenz unterdrücken. Das kann die Augenmuskeln auf Dauer überanstrengen. Besonders schlimm ist es für Menschen mit extremen Unterschieden in der Sehschärfe beider Augen. [2281]
11. Januar 2010 – Telegraph
Immer mehr Menschen kurzsichtig
In den 1970er Jahren waren in den USA etwa 25 Prozent der Menschen kurzsichtig, um die Jahrtausendwende waren es schon über 40 Prozent. Die Ursachen sind unklar. Man vermutet, dass häufiges Lesen und Arbeiten im Nahbereich eine Rolle spielen könnten. In der Jugend ist das Wachstum des Augapfels offenbar besonders flexibel. Ist der Blick von Jugendlichen dauernd auf Nähe eingestellt, könne sich der Augapfel verlängern. Dadurch verschiebt sich der Brennpunkt der Augenlinse vor die Netzhaut, und die Gegenstände erscheinen unscharf. Nach dieser Theorie kommt es nicht von ungefähr, dass gebildete Menschen oft eine Brille tragen. [2207]
16. Dezember 2009 – Süddeutsche Zeitung
Innere Uhr mit Zeitlupe und Zeitraffer
Dank der inneren Uhr können Menschen die verstreichende Zeit recht gut schätzen - im Prinzip. Doch jeder Mensch hat schon selber erlebt, wie stark diese Schätzung von der Stimmung abhängt. Mal vergeht die Zeit wie im Flug, mal scheint sie förmlich stillzustehen. An einem französischen Institut für Psychologie hat man alle Studien zu diesem Thema ausgewertet. Sie zeigen, dass die innere Uhr des Menschen nicht etwa ungenau wird, wenn starke Gefühle im Spiel sind. Vielmehr besitzt sie eingebaute Funktionen wie Zeitraffer und Zeitlupe, die je nach Situation ein- und ausgeschaltet werden. Sie erlaubt es, bei Gefahr schneller als gewöhnlich zu reagieren und in ereignislosen Zeiten die langsamen Veränderungen nicht aus den Augen zu verlieren. [2109]
12. Juni 2009 – PubMed PMID: 19487196
Wer sich regelmässig bewegt, steigert die Durchblutung im ganzen Körper - unter anderem auch in der Netzhaut der Augen. Der Augendruck sinkt, und damit auch das Risiko, dass die Netzhaut im Alter degeneriert. [2099]
27. Mai 2009 – PubMed PMID: 19422963
Subjektiv schlechtes Gedächtnis zeigt kaum Demenz an
Klagen über ein schlechtes Gedächtnis taugen nicht viel, wenn es darum geht, die Anzeichen für eine beginnende Demenz zuverlässig zu erkennen. Ebenso wenig lässt sich aus der Zufriedenheit über das Gedächtnis ableiten, dass keine Demenz vorliegt. Nur objektive Tests können Klarheit schaffen. [1929]
2. September 2008 – PubMed PMID: 18682432
Hilft Safran die Augen schützen?
Safran, das gelbe Gewürz aus Krokus, hat offenbar auch gesunde Eigenschaften. Im Versuch mit Ratten hat sich gezeigt, dass es die Netzhaut der Augen gegen Schäden durch zu starkes Sonnenlicht zum Teil bewahren kann. [1826]
18. März 2008 – PubMed PMID: 18326756
Migräne: Aura bestimmt das Risiko
Migräne kann das Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag erhöhen. Allerdings nur dann, wenn die Kopfschmerzen von einer Aura (z.B. Augenflimmern) begleitet sind. Gewöhnliche Migräne ohne Aura wirkt sich nicht negativ auf den Kreislauf aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zwanzigtausend Frauen in den USA. [1654]
16. Juli 2007 – PubMed PMID: 17622918
Bei Personen mit rheumatischer Arthritis neigt das Auge zu schlechter Blutversorgung, weil der Fluss des Blutes in den Augen-Arterien vermindert ist. Rheumatiker tun also gut daran, gut auf Sehstörungen zu achten und bei Bedarf den Augenarzt zu konsultieren. [1603]
4. Mai 2007 – PubMed PMID: 17471579
Blick in die Augen zeigt Herz-Risiko
Eine Augenspiegelung (Ophthalmoskopie), wie sie jeder Augenarzt durchführt, kann nicht nur über den Zustand der Augen, sondern auch über den des Herzens Auskunft geben: Am Durchmesser der kleinen Arterien und Venen in der Netzhaut läßt sich das Risiko ablesen, mit dem eine Person mittleren Alters an Herzinfarkt sterben könnte. [1482]
13. Dezember 2006 – Heart 2006;92:1583
Allergien bei Kindern nehmen weltweit zu
Asthma, Ekzeme, Schnupfen und Augenbrennen durch Allergie nehmen weltweit deutlich zu, vor allem bei Kindern im frühen Schulalter. Etwas geringer ist die Zunahme bei Jugendlichen kurz vor der Pubertät. Das zeigt eine Studie an fast einer halben Million Kindern und Jugendlichen in über fünfzig Ländern weltweit. [1410]
4. September 2006 – Lancet 2006;368:733
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Kontaktlinsen
Wer keine Brille tragen will, ist mit Kontaktlinsen meist gut beraten. Wichtig ist es, die Linse dem Auge, der Tränenbildung und der Traghäufigkeit anzupassen.
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