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Gesundheitstelegramm | Augen

Grünkohl für scharfe Augen im Alter?
15. März 2010 - Lutein, ein gelblicher Farbstoff aus Grünkohl, kann laut einer Studie aus Jena möglicherweise vorbeugend gegen Makula-Degeneration helfen. Bei diesem Augenleiden degeneriert der schärfste Punkt des Sehens auf der Netzhaut. Einer von drei Senioren ist irgendwann in seinem Leben davon betroffen. Damit der Kohl aber wirkt, müsste man täglich hundertfünfzig Gramm davon essen, haben die Jenaer Forscher berechnet. Lutein kommt auch in Spinat, Rucola und Kresse vor. Statt tellerweise Kohl zu essen, dürfte man mit einer abwechslungsreichen Ernährung und viel Gemüse wohl besser fahren.  [2474]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Bindungshormon macht Autisten sozialer
16. Februar 2010 - Das Hormon Oxytocin, als Nasenspray verabreicht, verbessert die soziale Kompetenz von Autisten: Sie werden fähig, anderen Menschen in die Augen zu schauen, was sie sonst stets vermeiden. Das zeigt ein Experiment mit dreizehn Autisten in Frankreich. Oxytocin wird vom Gehirn ausgeschüttet, besonders in vertrauten Situationen wie beim Stillen oder in einer engen Liebesbeziehung. Es fördert Vertrauen und soziale Bindung und reduziert den Stress.  [2417]
Quelle: Focus  
 
Solarien können der Gesundheit schaden
15. Februar 2010 - Jede siebte Sonnenbank in einem europäischen Solarium strahlt zuviel UV ab. Wer sich dort bräunen lässt, droht einen Sonnenbrand zu bekommen und im schlimmsten Fall später an Hautkrebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt ein Test an über fünfhundert Sonnenbänken in zehn europäischen Ländern. Wer sich im Solarium bräunen lässt, sollte erwachsen sein, ein auf den Hauttyp abgestimmtes Programm wählen, die Augen schützen, Kosmetika vor dem Bräunen von der Haut entfernen, mindestens 48 Stunden Pause zwischen zwei Sitzungen einhalten und empfindliche Körperstellen nicht bräunen.  [2414]
Quelle: Standard  
 
Augentest entdeckt Alzheimer bevor das Hirn schwächelt
15. Januar 2010 - Die Forscher spritzen eine Substanz ins Blut, schauen später ins Auge und entdecken grün gefärbte Zellen in der Netzhaut - sichere Zeichen für absterbende Zellen. Dieser Test funktioniert noch nicht bei Menschen, aber schon bei Mäusen. Die Netzhaut des Auges ist eigentlich eine Ausstülpung des Gehirns: Sterbende Zellen dort sind ein Zeichen, dass sie auch im Gehirn sterben. Die Versuche bei Mäusen versprechen zwar viel. Doch bevor ein ähnlicher Test bei Menschen funktionieren wird, ist noch viel Arbeit nötig. Je früher Alzheimer entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, den weiteren Verlauf der Krankheit zu bremsen.  [2298]
Quelle: BBC  
 
Sieben Tipps gegen Spannungskopfschmerzen
14. Januar 2010 - Es ist ein Gefühl, als umspanne ein zu enges Stahlband den ganzen Kopf. Daran leidet die Mehrheit der Bevölkerung zwei bis dreimal pro Monat. Diese 7 Massnahmen können lindern helfen: Pfefferminzöl oder Tigerbalsam vorsichtig auf die Schläfen streichen. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Autogenes Training, falls keine Depression vorliegt. Ausdauersport wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Bei Bildschirmarbeit jede Stunde zwei bis drei Minuten Pause, leichte Gymnastik für die Schultern, Augen bewegen. Physiotherapie gegen Verspannung der Nackenmuskeln. Schmerzmittel nur nehmen, wenn alles andere nicht hilft; bei Schmerzen über mehr als drei Monate an den meisten Tagen einen Arzt aufsuchen.  [2295]
Quelle: Welt  
 
Testosteron hält die Augen feucht
13. Januar 2010 - Das männliche Sexualhormon regt die Tränendrüsen dazu an, die Augen stets gut feucht zu halten. Es steigert die Absonderung der Tränenflüssigkeit und sorgt auch dafür, dass sie weniger schnell verdunstet. Wenn die Augen vor Lust glänzen und funkeln, ist also mindestens teilweise das Sexhormon mit von der Partie. An trockenen Augen leiden zeitweise bis zu 35 Prozent der über Fünfzigjährigen, Frauen häufiger als Männer. Ob ein aktives Sexleben dagegen hilft, muss jeder und jede selber versuchen. Von Testosteronsalben raten Experten ab: Sie könnten das Gleichgewicht der Hormone stören.  [2288]
Quelle: Standard  
 
3D-Kino mit Nebenwirkungen
11. Januar 2010 - Nach dem Boom des 3D-Blockbusters Avatar rüstet jetzt die Kinobranche ihre Häuser weltweit für das dreidimensionale Erlebnis auf. Doch für einige Zuschauer endet das Vergnügen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Schuld daran ist die Tatsache, dass die Augen versuchen, sich auf die vorgegaukelte Distanz des 3D-Bildes zu fokussieren. Um das Bild aber scharf zu sehen, muss man diese natürliche Tendenz unterdrücken. Das kann die Augenmuskeln auf Dauer überanstrengen. Besonders schlimm ist es für Menschen mit extremen Unterschieden in der Sehschärfe beider Augen.  [2281]
Quelle: Telegraph  
 
Immer mehr Menschen kurzsichtig
16. Dezember 2009 - In den 1970er Jahren waren in den USA etwa 25 Prozent der Menschen kurzsichtig, um die Jahrtausendwende waren es schon über 40 Prozent. Die Ursachen sind unklar. Man vermutet, dass häufiges Lesen und Arbeiten im Nahbereich eine Rolle spielen könnten. In der Jugend ist das Wachstum des Augapfels offenbar besonders flexibel. Ist der Blick von Jugendlichen dauernd auf Nähe eingestellt, könne sich der Augapfel verlängern. Dadurch verschiebt sich der Brennpunkt der Augenlinse vor die Netzhaut, und die Gegenstände erscheinen unscharf. Nach dieser Theorie kommt es nicht von ungefähr, dass gebildete Menschen oft eine Brille tragen.  [2207]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Innere Uhr mit Zeitlupe und Zeitraffer
12. Juni 2009 - Dank der inneren Uhr können Menschen die verstreichende Zeit recht gut schätzen - im Prinzip. Doch jeder Mensch hat schon selber erlebt, wie stark diese Schätzung von der Stimmung abhängt. Mal vergeht die Zeit wie im Flug, mal scheint sie förmlich stillzustehen. An einem französischen Institut für Psychologie hat man alle Studien zu diesem Thema ausgewertet. Sie zeigen, dass die innere Uhr des Menschen nicht etwa ungenau wird, wenn starke Gefühle im Spiel sind. Vielmehr besitzt sie eingebaute Funktionen wie Zeitraffer und Zeitlupe, die je nach Situation ein- und ausgeschaltet werden. Sie erlaubt es, bei Gefahr schneller als gewöhnlich zu reagieren und in ereignislosen Zeiten die langsamen Veränderungen nicht aus den Augen zu verlieren.  [2109]
Quelle: PubMed  PMID: 19487196
 
Sport macht auch Augen fit
27. Mai 2009 - Wer sich regelmässig bewegt, steigert die Durchblutung im ganzen Körper - unter anderem auch in der Netzhaut der Augen. Der Augendruck sinkt, und damit auch das Risiko, dass die Netzhaut im Alter degeneriert.  [2099]
Quelle: PubMed  PMID: 19422963
 
Subjektiv schlechtes Gedächtnis zeigt kaum Demenz an
02. September 2008 - Klagen über ein schlechtes Gedächtnis taugen nicht viel, wenn es darum geht, die Anzeichen für eine beginnende Demenz zuverlässig zu erkennen. Ebenso wenig lässt sich aus der Zufriedenheit über das Gedächtnis ableiten, dass keine Demenz vorliegt. Nur objektive Tests können Klarheit schaffen.  [1929]
Quelle: PubMed  PMID: 18682432
 
Hilft Safran die Augen schützen?
18. März 2008 - Safran, das gelbe Gewürz aus Krokus, hat offenbar auch gesunde Eigenschaften. Im Versuch mit Ratten hat sich gezeigt, dass es die Netzhaut der Augen gegen Schäden durch zu starkes Sonnenlicht zum Teil bewahren kann.  [1826]
Quelle: PubMed  PMID: 18326756
 
Migräne: Aura bestimmt das Risiko
16. Juli 2007 - Migräne kann das Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag erhöhen. Allerdings nur dann, wenn die Kopfschmerzen von einer Aura (z.B. Augenflimmern) begleitet sind. Gewöhnliche Migräne ohne Aura wirkt sich nicht negativ auf den Kreislauf aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zwanzigtausend Frauen in den USA.  [1654]
Quelle: PubMed  PMID: 17622918
 
Rheuma kann ins Auge gehen
04. Mai 2007 - Bei Personen mit rheumatischer Arthritis neigt das Auge zu schlechter Blutversorgung, weil der Fluss des Blutes in den Augen-Arterien vermindert ist. Rheumatiker tun also gut daran, gut auf Sehstörungen zu achten und bei Bedarf den Augenarzt zu konsultieren.  [1603]
Quelle: PubMed  PMID: 17471579
 
Blick in die Augen zeigt Herz-Risiko
13. Dezember 2006 - Eine Augenspiegelung (Ophthalmoskopie), wie sie jeder Augenarzt durchführt, kann nicht nur über den Zustand der Augen, sondern auch über den des Herzens Auskunft geben: Am Durchmesser der kleinen Arterien und Venen in der Netzhaut läßt sich das Risiko ablesen, mit dem eine Person mittleren Alters an Herzinfarkt sterben könnte.  [1482]
Quelle: Heart  2006;92:1583
 
Allergien bei Kindern nehmen weltweit zu
04. September 2006 - Asthma, Ekzeme, Schnupfen und Augenbrennen durch Allergie nehmen weltweit deutlich zu, vor allem bei Kindern im frühen Schulalter. Etwas geringer ist die Zunahme bei Jugendlichen kurz vor der Pubertät. Das zeigt eine Studie an fast einer halben Million Kindern und Jugendlichen in über fünfzig Ländern weltweit.  [1410]
Quelle: Lancet  2006;368:733
 
Glykämischer Index kann den Augen schaden
29. April 2006 - Nahrung mit einem zu hohen glykämischen Index (GI) kann die Augen belasten: Das Risiko für Schäden an der Netzhaut nimmt zu. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie an über fünfhundert Frauen in Boston gekommen. Der glykämische Index gibt an, wie schnell der Blutzucker nach dem Essen ansteigt.  [1296]
Quelle: Am J Clin Nutrition  2006;83:880
 
Mehr grauer Star wegen dünner Ozonschicht
23. Dezember 2005 - Wegen der schwindenden Ozonschicht in der Stratosphäre nimmt der Anteil schädlicher UV-Strahlen im Sonnenlicht ständig zu. Das schadet auch den Augen, diese erkranken häufiger am grauen Star. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, rechnet man allein in den USA mit bis zu 800'000 zusätzlichen Fällen bis zum Jahr 2050.  [1203]
Quelle: Am J Epidemiology  2005;162:1080
 
Schwarz vor den Augen: Joggen hilft
24. März 2005 - Wer beim Aufstehen oder nach langem Stehen oft an Herzrasen, Schwindel, Übelkeit oder Blutleere im Kopf leidet, kann mit regelmäßigem Training der Ausdauer, zum Beispiel durch Joggen, sehr viel dagegen tun. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Rekruten in Österreich.  [1007]
Quelle: Hypertension  2005;45:391
 
Fett absaugen wirkt nur kosmetisch
28. Juni 2004 - Zuviel Fett am Bauch ist ungesund. Wer es sich absaugen lässt, mag zwar schöner aussehen, doch gesünder wird er dadurch nicht: Die Werte des Stoffwechsels, die durch Fettleibigkeit negativ geworden sind, bleiben weiterhin im ungünstigen Bereich. [814]
Quelle: N Engl J Medicine  2004;350:2549
 
Entzündung kann ins Auge gehen
16. Februar 2004 - Wenn der Körper chronisch an Entzündungen leidet, ist das schlecht nicht nur für Herz und Kreislauf, sondern auch für die Augen im Alter: Die Gefahr einer Sehschwäche nimmt zu, weil die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut verkümmert. [714]
Quelle: JAMA  2004;291:704
 
Brust stillt Schmerz
03. Januar 2003 - Babys, die an der Mutterbrust saugen, sind weniger empfindlich auf Schmerzen. In einem Pariser Spital lässt man deshalb die Mutter stillen, wenn das Baby für eine Blutentnahme gestochen werden muss.  [347]
Quelle: British Medical Journal  2003;326:13
 
Zuckersaft stillt Schmerz bei Babys
03. Dezember 2002 - Will der Arzt einem Baby Blut entnehmen, reibt er die Haut vorher mit einer schmerzstillenden Salbe ein. Nicht nötig, sagt eine neue Studie: Ein wenig Zuckersaft saugen lassen stillt die Schmerzen besser.  [327]
Quelle: Pediatrics  2002;110:1053
 
Muttermilch ist auch ein Schmerzmittel
07. April 2002 - Babys, die an der Brust saugen, reagieren weniger empfindlich auf Schmerzen. [93]
Quelle: Pediatrics  2002;109:590