Atemwege: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Atemwege, 10.9.2004 bis 18.1.2010

Australisches Blasrohr gegen Asthma

Asthmatiker, die regelmässig auf dem Didgeridoo üben, können so innerhalb eines halben Jahres ihre Atmung deutlich verbessern. Das australische Blasinstrument, ursprünglich aus einem von Termiten ausgehöhlten Baumstämmchen gefertigt, erfordert eine besondere Atemtechnik, die Zirkuläratmung. Daneben könnten auch die Vibrationen durch die Basstöne günstig auf die Atemwege wirken. [2307]

18. Januar 2010  –  Telegraph

Abgase machen ein Drittel der Amerikaner krank

Weniger als dreihundert Meter von einer stark befahrenen Strasse leben 30 Prozent der Amerikaner. Sie alle werden durch die Abgase kränker. Vor allem Kinder leiden an Asthma und anderen Krankheiten der Atemwege. Die Erwachsenen erleiden mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle. Neben den Abgasen sind vermutlich auch der Lärm und die oft schlechteren Wohnungen an den exponierten Lagen für die gesundheitlichen Nachteile verantwortlich. Wer dort lebt, gehört meist zur Unterschicht und lebt weniger gesund als der besser verdienende Teil der Bevölkerung. Es ist die Mischung aus schlechter Umwelt und ungesundem Lebensstil, die Menschen an Verkehrsadern krank macht. [2299]

15. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Erdnüsse von Kleinkindern fernhalten!

Erdnüsse sind für Kleinkinder gefährlicher als kleine Spielzeugteile: Etwa jeder dritte Fremdkörper, der in die Atemwege von Kleinkindern gelangt, ist eine Erdnuss. Dies zeigen die neusten Zahlen der deutschen Gesellschaft für pädiatrische Pneumologie. [2233]

24. Dezember 2009  –  Ärztezeitung

Passivrauchen fördert Durchfall bei Baby

Wenn Mütter rauchen, setzt dies ihre Babys vielen Gefahren für die Gesundheit aus. Besonders stark betroffen sind natürlich die Atemwege. Doch das Passivrauchen kann auch die Verdauung angreifen, wie eine türkische Studie an über zweihundert Säuglingen und Kleinkindern zeigt: Das Risiko für Durchfall steigt um mehr als das Doppelte an. [1946]

25. September 2008  –  PubMed PMID: 18661811

Auch Babys Länge zählt

Neben einem gesunden Gewicht bei der Geburt spielt auch die Länge eine Rolle, wie eine kanadische Studie zeigt: Die längsten Babys haben die besten Chancen, im Alter von vier Jahren gesunde, kräftige Lungen und Atemwege zu haben. [1608]

11. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17475692

Feinstaub schlägt auch aufs Hirn

Mit steigender Belastung der Luft nimmt auch das Risiko für Schlaganfall zu. Das gilt für Feinstaub ebenso wie für Pollen, Schwefeldioxid und trockene, heiße Luft. All diese Faktoren fördern die Entzündung der Atemwege und der Lungen. Damit steigt auch das Risiko für Hirnschlag. [1276]

5. April 2006  –  Stroke 2006;37:951

Thrombose nach Infekt

Nach einer Infektion der Harnwege verdoppelt sich das Risiko einer Thrombose in den Venen oder in der Lunge im Lauf von zwei Wochen. Danach fällt es langsam wieder ab. Doch es dauert etwa ein Jahr, bis der Zustand vor dem Infekt wieder erreicht ist. Auch Entzündungen der Atemwege erhöhen das Risiko, wie eine Studie an über zehntausend Briten zeigt. [1274]

3. April 2006  –  Lancet 2006;367:1035

Mehr Infarkte bei Erkältung

Akute Entzündungen der Atemwege lassen das Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag markant ansteigen. In den ersten drei Tagen kann es bis auf das Fünffache ansteigen und fällt dann langsam wieder auf den ursprünglichen Wert. Keinen Anstieg des Risikos gibt es nach einer Impfung gegen Grippe. [941]

22. Dezember 2004  –  N Engl J Medicine 2004;351:2611

Dicke atmen mehr Schadstoffe ein

Übergewicht ist auch ein Risiko für die Atemwege: Dicke müssen mehr atmen als Schlanke und nehmen somit mehr von den Schadstoffen in der Luft auf. [890]

12. Oktober 2004  – 

Fasern gegen Husten

Faserreich essen ist offenbar nicht nur gut für die Verdauung, sondern auch für die Atemwege: Schleimiger Husten tritt seltener auf. Das zeigt eine Studie an über sechzigtausend Menschen in Singapur. [868]

10. September 2004  –  Respiratory + Critical Care 2004;170:279

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