Atemwege: Archiv

Archiv zu Atemwege, 26.4.2010 bis 7.1.2014

Ballaststoffe gegen Asthma?

Gewisse Ballaststoffe in der Nahrung könnten allergische Reaktionen in den Atemwegen abschwächen. Das vermuten Forscher der Universität Lausanne nach Experimenten mit Mäusen. Bei den Nagern wirken Pektine, lösliche Fasern, dämpfend auf die Allergie, falls sie von Darmbakterien verdaut werden. Ob das auch beim Menschen zutrifft, muss erst noch in klinischen Studien erforscht werden. [3432]

7. Januar 2014  –  Ärzteblatt

Bakterien helfen Viren abwehren

Verschiedene Bakterien, die im Darm leben, stärken das Immunsystem in seiner Abwehr gegen Viren der Atemwege bei Menschen, aber auch bei Mäusen. Letztere sterben schneller an Grippe, wenn man sie mit Antibiotika behandelt und so die nützlichen Bakterien abtötet. [3132]

25. Juni 2012  –  Ärzteblatt

Erkältungen: Mandeln entfernen nützt nichts

Bei Kindern, die häufig an Infektionen der Atemwege leiden, nützt die Entfernung der Rachenmandeln nichts. Das zeigt eine Studie mit über hundert Kindern an dreizehn Kliniken in Holland. Die Zahl der Krankheitstage ist nach Operation nicht geringer als ohne Operation, und die Zahl der Fiebertage nimmt sogar eher zu. Die Studie hat auch einen positiven Befund: Mit oder ohne Operation nehmen die Infektionen ab, wenn die Kinder älter werden. [2940]

12. September 2011  –  Ärzteblatt

Geschirrspüler: Gummidichtung regelmässig reinigen

Am Gummiband, das die Tür der Spülmaschine abdichtet, siedeln sich in einem schwarzen Schleim gefährliche Pilze an. Hitze und stärkste Spülmittel können ihnen nichts anhaben, warnen Forscher aus Oxford. Sie haben die Pilze bei 62 Prozent aus weltweit gesammelten Proben entdeckt. Die Pilze, vor allem schwarze Hefen, können die Atemwege befallen. Vor allem das untere Gummiband sollte deshalb regelmässig gut gereinigt werden. [2893]

23. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Rauchstopp wirkt sofort

Schon einen Tag nach der letzten Zigarette beginnt das Risiko für Herzinfarkt zu sinken. Nach einem Monat beginnen sich die Flimmerhärchen in den Atemwegen wieder zu erholen; nach neun Monaten arbeiten sie wieder wie zuvor. Deshalb sei es nie zu spät für einen Rauchstopp, sagen Experten des deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. [2875]

26. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Ballaststoffe aus Vollkorn verlängern das Leben

Um ein Viertel bis um die Hälfte geringer ist das Risiko, vorzeitig an einer Herz- oder Lungenkrankheit oder an einer Infektion zu sterben für Personen, die viel Vollkornprodukte essen - verglichen mit Personen, die das selten oder nie tun. Das zeigt die grösste bisher publizierte Studie dieser Art: Mehr als eine Drittelmillion Männer und Frauen sind über Jahre hinweg beobachtet worden. Auch Ballaststoffe aus Obst und Gemüse sind gesund. Sie schützen vor allem gegen Infektionen und Erkrankungen der Atemwege. [2811]

17. Februar 2011  –  Ärzteblatt

Lungen nehmen Bitteres wahr

Sinnesknospen für bitteren Geschmack gibt es nicht nur auf der Zunge, sondern auch in den Lungen. Das haben Forscher der Universität von Maryland entdeckt. Nach dem Einatmen bitterer Substanzen weiten sich die Atemwege. Die Forscher hatten das Gegenteil erwartet. Nun hoffen sie, auf Basis von Bitterstoffen neue, bessere Medikamente gegen Asthma entwickeln zu können. [2739]

25. Oktober 2010  –  Telegraph

Virus als Dickmacher?

Kinder, die mit dem Drüsenvirus (Adenovirus) AD36 angesteckt sind, wiegen im Durchschnitt fünfzehn Kilogramm mehr als Gleichaltrige ohne dieses Virus. Das zeigt eine Studie der Universität von Kalifornien an über hundertzwanzig Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu achtzehn Jahren. Was dieses Ergebnis bedeutet, bleibt allerdings unklar. Vor allem heisst es nicht, dass das Virus dick macht. Es könnte auch sein, dass übergewichtige Kinder bloss anfälliger auf den Erreger sind. Dieser greift vor allem die Atemwege an. [2716]

22. September 2010  –  Welt

Ozon steigert Allergie-Wirkung von Pollen

Die Pollen zweier Roggensorten bilden mehr allergene Eiweisse, wenn der Ozongehalt der Luft steigt. Dies zeigen Versuche an der Medizinischen Universität Wien. Sollte dies auch bei anderen Allergie auslösenden Pflanzen der Fall sein, etwa bei Gräsern, Bäumen und Ambrosia, dann wäre Ozon für die Atemwege doppelt gefährlich - als Auslöser von Entzündungen und als Verstärker von Allergien und Asthma. [2696]

25. August 2010  –  Welt

Gefährlicher Pilz breitet sich in Nordamerika aus

Ein Hefepilz der Gattung Cryptococcus hat sich im Nordwesten der USA und Kanadas zu einem höchst aggressiven Krankheitserreger entwickelt: Von 21 Menschen, die in jüngster Zeit angesteckt wurden, sind fünf gestorben. Der Pilz befällt die Atemwege und konnte bis vor kurzem nur Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie etwa HIV-Positiven gefährlich werden. Die neue Variante gefährdet auch Gesunde. Mit dem wärmeren Wetter könnte sie sich weiter verbreiten, befürchten Pilzexperten. [2551]

26. April 2010  –  Spiegel

Aktueller    1   2   3   4    Früher

Mehr



 
35 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Heuschnupfen

Icon

Symptome und Komplikationen. Pollentests, Pollen meiden. Desensibilisierung. Medikamente.

mehr