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Gesundheitstelegramm | Atem

Toner aus Drucker und Kopierer: Gefahr für Lunge
02. März 2010 - Tonerstaub aus Laserdrucker und Fotokopierer im Büro kann laut neusten Indizien die Gesundheit der Lungen gefährden: Er schädigt das Erbgut von menschlichen Lungenzellen, wie Laborversuche an der Uniklinik Freiburg im Breisgau zeigen. Zahlreiche Büroangestellte klagen über Kopfschmerzen, Atemstörungen und andere Beschwerden. Doch die Gefahr durch Toner ist bisher nicht klar wissenschaftlich belegt.  [2449]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Plötzlicher Kindstod hat immer drei Ursachen
05. Februar 2010 - Erstens das Alter: Nur im ersten Lebensjahr sterben Babys plötzlich und ohne erkennbare Ursache in ihren Bettchen. Zweitens Stressfaktoren wie Bauchlage oder rauchende Eltern. Drittens eine genetisch bedingte Anfälligkeit: Babys, die plötzlich verstorben sind, haben in der Hirnregion, wo sich das Atemzentrum befindet, einen Mangel an Serotonin. Das zeigen 35 Obduktionen an der Kinderklink Boston.  [2382]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Atemnot bei Erkältung: Warnsignal für das Herz
26. Januar 2010 - Wer nach einer Erkältung, einem grippalen Infekt, schon bei kleiner Anstrengung ausser Atem gerät, sollte sofort zum Arzt. Dazu rät ein führender deutscher Herzmediziner. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch geschwächt sein. Weitere Zeichen der Gefahr seien Herzrhythmusstörungen wie Stolpern oder Herzrasen. Um das Herz zu schonen, sollte man bei Erkältungen in jedem Fall körperliche Anstrengung meiden, von sportlichem Training ganz zu schweigen.  [2339]
Quelle: Süddeutsche Zeitung  
 
Australisches Blasrohr gegen Asthma
18. Januar 2010 - Asthmatiker, die regelmässig auf dem Didgeridoo üben, können so innerhalb eines halben Jahres ihre Atmung deutlich verbessern. Das australische Blasinstrument, ursprünglich aus einem von Termiten ausgehöhlten Baumstämmchen gefertigt, erfordert eine besondere Atemtechnik, die Zirkuläratmung. Daneben könnten auch die Vibrationen durch die Basstöne günstig auf die Atemwege wirken.  [2307]
Quelle: Telegraph  
 
Abgase machen ein Drittel der Amerikaner krank
15. Januar 2010 - Weniger als dreihundert Meter von einer stark befahrenen Strasse leben 30 Prozent der Amerikaner. Sie alle werden durch die Abgase kränker. Vor allem Kinder leiden an Asthma und anderen Krankheiten der Atemwege. Die Erwachsenen erleiden mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle. Neben den Abgasen sind vermutlich auch der Lärm und die oft schlechteren Wohnungen an den exponierten Lagen für die gesundheitlichen Nachteile verantwortlich. Wer dort lebt, gehört meist zur Unterschicht und lebt weniger gesund als der besser verdienende Teil der Bevölkerung. Es ist die Mischung aus schlechter Umwelt und ungesundem Lebensstil, die Menschen an Verkehrsadern krank macht.  [2299]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Erdnüsse von Kleinkindern fernhalten!
24. Dezember 2009 - Erdnüsse sind für Kleinkinder gefährlicher als kleine Spielzeugteile: Etwa jeder dritte Fremdkörper, der in die Atemwege von Kleinkindern gelangt, ist eine Erdnuss. Dies zeigen die neusten Zahlen der deutschen Gesellschaft für pädiatrische Pneumologie.  [2233]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Grippe: Hausmittel nur für Junge und sonst Gesunde
03. Dezember 2009 - Egal ob Schweine- oder saisonale Grippe - für Kinder, Schwangere, Senioren über 65, chronisch Kranke (Niere, Atemorgane, Herz), Immunschwache (nach Transplantation, mit HIV) ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Auch junge und sonst gesunde Erwachsene sollten zum Arzt, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, wenn Entzündungen in der Lunge, im Mittelohr oder in den Nasennebenhöhlen auftreten oder der Kopf stark schmerzt. Bewährte Hausmittel sind Essigsocken gegen hohes Fieber, Inhalation, Gurgeln, Lutschpastillen, heisser Kräutertee (mindestens zwei Liter täglich). Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Schwarztee.  [2161]
Quelle: Gesundheit Sprechstunde  
 
Bewegung macht schlauer
11. August 2009 - Während und nach körperlicher Anstrengung leistet das menschliche Hirn mehr als in Ruhe. Am besten ist dabei eine Anstrengung im Bereich der anaeroben Schwelle, also genau so stark, dass man nicht ausser Atem gerät. Muss man jedoch nach Atem ringen, nimmt die Leistung des Hirns wieder ab. Dies schliessen japanische Forscher aus den bisher zu diesem Thema publizierten Studien.  [2118]
Quelle: PubMed  PMID: 19652447
 
Passivrauchen fördert Durchfall bei Baby
25. September 2008 - Wenn Mütter rauchen, setzt dies ihre Babys vielen Gefahren für die Gesundheit aus. Besonders stark betroffen sind natürlich die Atemwege. Doch das Passivrauchen kann auch die Verdauung angreifen, wie eine türkische Studie an über zweihundert Säuglingen und Kleinkindern zeigt: Das Risiko für Durchfall steigt um mehr als das Doppelte an.  [1946]
Quelle: PubMed  PMID: 18661811
 
Auch Babys Länge zählt
11. Mai 2007 - Neben einem gesunden Gewicht bei der Geburt spielt auch die Länge eine Rolle, wie eine kanadische Studie zeigt: Die längsten Babys haben die besten Chancen, im Alter von vier Jahren gesunde, kräftige Lungen und Atemwege zu haben.  [1608]
Quelle: PubMed  PMID: 17475692
 
Schnarchen kann Hirnmasse zerstören
22. März 2007 - Bei Personen, die durch starkes Schnarchen nachts an Atemnot leiden (Schlaf-Apneu), hat man in Japan ein deutlich höheres Risiko für stillen Hirninfarkt gefunden - einen Schlaganfall, der nicht als solcher in Erscheinung tritt, sondern graue Zellen absterben lässt. Das Hirn funktioniert zwar weiter, aber mit eingeschränkter Leistung und weniger Reserven. Ursache dafür ist ein Mangel an Sauerstoff. Diese Gefahr lässt sich durch ein Beatmungsgerät (CPAP) verringern.  [1568]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2007;175:612
 
Antioxidantien helfen der Atmung
17. Januar 2007 - Wer gut mit Antioxidantien (Vitamine A, C und E) versorgt ist, atmet tiefer. Auch reagiert seine Atmung besser auf die Ansammlung von Kohlendioxid in den Lungen, was den Drang einzuatmen und in extremen Fällen Atemnot erzeugt. Das zeigen Tests mit freiwilligen Personen in Athen.  [1507]
Quelle: Respiratory + Critical Care  2007;175:62
 
Schnarchen macht hohen Blutdruck gefährlicher
05. Januar 2007 - Zu hoher Blutdruck ist gefährlicher für Herz und Kreislauf, wenn man nachts so stark schnarcht, dass der Atem zeitweise stockt. Diese so genannte Schlaf-Apneu lässt die Arterien steifer werden. Dadurch entstehen in den Wänden der Gefäße mehr Schäden, wie eine griechische Studie nachweist.  [1499]
Quelle: J Hypertension  2007;25:141
 
Bar rauchfrei: Gesündere Kellner
18. Oktober 2006 - Seit ein Gesetz in Schottland Restaurants und Bars rauchfrei erklärt hat, leidet nur noch die Hälfte der Kellner an Atemproblemen. Vorher waren es noch 80 Prozent gewesen. Auch die Lungenfunktion des Personals hat sich deutlich verbessert.  [1442]
Quelle: JAMA  2006;296:1742
 
Tauchen, nicht rauchen
15. Juli 2006 - Tauchen mit einem Atemgerät schadet den Lungen nicht. Dass Rauchen schadet, ist längst bekannt. Noch mehr schadet aber Tauchen und Rauchen, wie eine Studie an über fünfhundert deutschen Marinetauchern zeigt.  [1373]
Quelle: Chest  2006;130:238
 
Feinstaub schlägt auch aufs Hirn
05. April 2006 - Mit steigender Belastung der Luft nimmt auch das Risiko für Schlaganfall zu. Das gilt für Feinstaub ebenso wie für Pollen, Schwefeldioxid und trockene, heiße Luft. All diese Faktoren fördern die Entzündung der Atemwege und der Lungen. Damit steigt auch das Risiko für Hirnschlag.  [1276]
Quelle: Stroke  2006;37:951
 
Thrombose nach Infekt
03. April 2006 - Nach einer Infektion der Harnwege verdoppelt sich das Risiko einer Thrombose in den Venen oder in der Lunge im Lauf von zwei Wochen. Danach fällt es langsam wieder ab. Doch es dauert etwa ein Jahr, bis der Zustand vor dem Infekt wieder erreicht ist. Auch Entzündungen der Atemwege erhöhen das Risiko, wie eine Studie an über zehntausend Briten zeigt.  [1274]
Quelle: Lancet  2006;367:1035
 
Schnarchen lässt sich nicht wegoperieren
16. Februar 2006 - Vierzig schnarchende Finnen sind an der Nase operiert worden, um die zu enge Atempforte zu erweitern. Zwar fällt ihnen danach das Atmen leichter. Doch sie schnarchen noch immer.  [1242]
Quelle: Chest  2006;129:81
 
Blasmusik gegen Atemnot
06. Februar 2006 - Eine neue, ungewöhnliche Behandlung hat sich an einer Zürcher Höhenklinik bewährt: Patienten, die an nächtlicher Atemnot (Apneu) leiden, spielen täglich zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde auf dem australischen Blasinstrument Didgeridoo. Dann schlafen sie deutlich ruhiger, und am Tag fühlen sie sich wacher.  [1234]
Quelle: British Medical Journal  2006;332:266
 
Schlaganfall wegen Atemnot
16. November 2005 - Atemnot (Apneu) im Schlaf verdoppelt das Risiko für Hirnschlag, und zwar unabhängig von Blutdruck. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Patienten.  [1176]
Quelle: N Engl J Medicine  2005;353:2034
 
Beatmung gegen Depression
23. September 2005 - Personen, die nachts an Atemnot (Apneu) leiden, sind oft auch depressiv. Geräte zur Beatmung (CPAP) helfen dann nicht nur gegen die Atemnot, sondern auch die Depression bessert sich in vielen Fällen. Das zeigen Erfahrungen aus einem Schlafzentrum in Florida.  [1138]
Quelle: Chest  2005;128:1304
 
Babys keuchen wegen Chemie im Haushalt
22. Februar 2005 - Es gibt sehr viele chemische Mittel, um den Haushalt sauber zu halten. Doch Schwangere sollten möglichst sparsam damit umgehen. Denn sie gelangen bis in den Mutterleib und stören dort das heranwachsende Baby. Babys in chemisch stark belasteten Wohnungen leiden besonders oft unter Keuchen und anderen Störungen des Atems. Das zeigt eine Studie an über 7000 Kindern in England. [985]
Quelle: Thorax  2005;60:45
 
Mehr Infarkte bei Erkältung
22. Dezember 2004 - Akute Entzündungen der Atemwege lassen das Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag markant ansteigen. In den ersten drei Tagen kann es bis auf das Fünffache ansteigen und fällt dann langsam wieder auf den ursprünglichen Wert. Keinen Anstieg des Risikos gibt es nach einer Impfung gegen Grippe. [941]
Quelle: N Engl J Medicine  2004;351:2611
 
Tödliches Ozon
25. November 2004 - Steigen die Ozonwerte, dann sterben mehr Menschen. Betroffen sind in erster Linie Menschen mit Atem- und Herzproblemen. Das zeigt eine Studie in 95 großen Städten der USA. [922]
Quelle: JAMA  2004;292:2372
 
Dicke atmen mehr Schadstoffe ein
12. Oktober 2004 - Übergewicht ist auch ein Risiko für die Atemwege: Dicke müssen mehr atmen als Schlanke und nehmen somit mehr von den Schadstoffen in der Luft auf. [890]
Quelle: J Applied Physiology  2004;97:821
 
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