Gesundheitstelegramm: Atem

News zu Atem

Erkältungen: Mandeln entfernen nützt nichts

Bei Kindern, die häufig an Infektionen der Atemwege leiden, nützt die Entfernung der Rachenmandeln nichts. Das zeigt eine Studie mit über hundert Kindern an dreizehn Kliniken in Holland. Die Zahl der Krankheitstage ist nach Operation nicht geringer als ohne Operation, und die Zahl der Fiebertage nimmt sogar eher zu. Die Studie hat auch einen positiven Befund: Mit oder ohne Operation nehmen die Infektionen ab, wenn die Kinder älter werden. [2940]

12. September 2011  –  Ärzteblatt

Geschirrspüler: Gummidichtung regelmässig reinigen

Am Gummiband, das die Tür der Spülmaschine abdichtet, siedeln sich in einem schwarzen Schleim gefährliche Pilze an. Hitze und stärkste Spülmittel können ihnen nichts anhaben, warnen Forscher aus Oxford. Sie haben die Pilze bei 62 Prozent aus weltweit gesammelten Proben entdeckt. Die Pilze, vor allem schwarze Hefen, können die Atemwege befallen. Vor allem das untere Gummiband sollte deshalb regelmässig gut gereinigt werden. [2893]

23. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Rauchstopp wirkt sofort

Schon einen Tag nach der letzten Zigarette beginnt das Risiko für Herzinfarkt zu sinken. Nach einem Monat beginnen sich die Flimmerhärchen in den Atemwegen wieder zu erholen; nach neun Monaten arbeiten sie wieder wie zuvor. Deshalb sei es nie zu spät für einen Rauchstopp, sagen Experten des deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. [2875]

26. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Demenz: Unruhe und Wut können Schmerz bedeuten

Wenn Demenzkranke sich gegen Pflege sträuben oder durch unruhiges Verhalten auffallen, sind oft Schmerzen der Grund. Das sagt der deutsche Schmerzexperte Norbert Griessinger: Durch Demenz leide auch die Fähigkeit, Schmerzen durch Worte äussern zu können. Verdächtige Zeichen von Schmerz sind deutlich hörbarer Atem, Stöhnen, Grimassen, ängstlicher Gesichtsausdruck, starre Haltung, geballte Fäuste und das Ablehnen von körperlicher Nähe. [2848]

19. April 2011  –  Ärztezeitung

Jeder dritte Heuschnupfen wird zu Asthma

Wer neben Heuschnupfen auch an trockenem Reizhusten und Atemnot leidet, tut gut daran, sich gegen Asthma behandeln zu lassen. Dazu raten Allergie-Experten der Berliner Charité. Je früher man behandelt, desto besser die Aussicht, das Asthma wieder loszuwerden. Andernfalls droht saisonales Asthma zu einem ganzjährigen zu werden. [2841]

6. April 2011  –  Ärztezeitung

Sport, Sex und Herz? Hauptsache regelmässig!

Bei gelegentlichem Sport steigt das Risiko für Herzinfarkt auf das 3,5-fache des Durchschnittswerts an, bei gelegentlichem Sex auf das 2,7-fache. Für Untrainierte, die schon beim Treppensteigen ausser Atem kommen, kann dieses Risiko noch höher sein. Kaum messbar ist es hingegen bei fitten Personen. Zudem sinkt das Risiko in der übrigen Zeit ohne Sex und ohne Sport massiv. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von vierzehn Studien mit zusammen etwa zehntausend Personen. Fazit: Sport und Sex sind gut für das Herz, wenn regelmässig betrieben. [2834]

25. März 2011  –  Süddeutsche Zeitung

Ballaststoffe aus Vollkorn verlängern das Leben

Um ein Viertel bis um die Hälfte geringer ist das Risiko, vorzeitig an einer Herz- oder Lungenkrankheit oder an einer Infektion zu sterben für Personen, die viel Vollkornprodukte essen - verglichen mit Personen, die das selten oder nie tun. Das zeigt die grösste bisher publizierte Studie dieser Art: Mehr als eine Drittelmillion Männer und Frauen sind über Jahre hinweg beobachtet worden. Auch Ballaststoffe aus Obst und Gemüse sind gesund. Sie schützen vor allem gegen Infektionen und Erkrankungen der Atemwege. [2811]

17. Februar 2011  –  Ärzteblatt

Lungen nehmen Bitteres wahr

Sinnesknospen für bitteren Geschmack gibt es nicht nur auf der Zunge, sondern auch in den Lungen. Das haben Forscher der Universität von Maryland entdeckt. Nach dem Einatmen bitterer Substanzen weiten sich die Atemwege. Die Forscher hatten das Gegenteil erwartet. Nun hoffen sie, auf Basis von Bitterstoffen neue, bessere Medikamente gegen Asthma entwickeln zu können. [2739]

25. Oktober 2010  –  Telegraph

Erste Hilfe besser nur mit Herzmassage

Im Notfall bei Herzstillstand sollten Laien nur die Herzmassage mit Druck auf den Brustkorb ohne Unterbruch ausführen und keine Atemspende geben. Diese neue Empfehlung ist jetzt durch eine weitere Studie erhärtet worden. Im US-Bundesstaat Arizona, wo die neue Empfehlung bereits breit angewandt wird, hat man die Ergebnisse mit jenen der herkömmlichen Methode verglichen: Ohne Atemspende verbessert sich die Überlebenschance von knapp acht Prozent auf über dreizehn Prozent. [2732]

14. Oktober 2010  –  Ärzteblatt

Virus als Dickmacher?

Kinder, die mit dem Drüsenvirus (Adenovirus) AD36 angesteckt sind, wiegen im Durchschnitt fünfzehn Kilogramm mehr als Gleichaltrige ohne dieses Virus. Das zeigt eine Studie der Universität von Kalifornien an über hundertzwanzig Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu achtzehn Jahren. Was dieses Ergebnis bedeutet, bleibt allerdings unklar. Vor allem heisst es nicht, dass das Virus dick macht. Es könnte auch sein, dass übergewichtige Kinder bloss anfälliger auf den Erreger sind. Dieser greift vor allem die Atemwege an. [2716]

22. September 2010  –  Welt

Ozon steigert Allergie-Wirkung von Pollen

Die Pollen zweier Roggensorten bilden mehr allergene Eiweisse, wenn der Ozongehalt der Luft steigt. Dies zeigen Versuche an der Medizinischen Universität Wien. Sollte dies auch bei anderen Allergie auslösenden Pflanzen der Fall sein, etwa bei Gräsern, Bäumen und Ambrosia, dann wäre Ozon für die Atemwege doppelt gefährlich - als Auslöser von Entzündungen und als Verstärker von Allergien und Asthma. [2696]

25. August 2010  –  Welt

Vuvuzela ist auch Virenschleuder

Die südafrikanische Fan-Tröte schadet nicht nur den Ohren, sondern hilft auch Grippe- und andere Viren verbreiten. Durch die Plastikröhre verbreitet sich die Atemluft eines kranken Menschen viel weiter als durch Husten und Schreien. Auf diese Gefahr weist das Londoner Institut für Hygiene und Tropenmedizin hin. Die Tröpfchen aus der Vuvuzela sind kleiner als beim Husten und bleiben deshalb länger in der Luft. In Südafrika ist zur Zeit Grippesaison. [2644]

15. Juni 2010  –  Focus

Torjubel kann tödlich enden

Wer an einer Herzschwäche oder Angina pectoris leidet, sollte sich vor dem Fernseher in Acht nehmen, wenn die eigene Mannschaft spielt. Statistiken früherer Fussball-Weltmeisterschaften zeigen, dass während eines Spiels das Risko für einen Herzinfarkt um das Dreifache ansteigt. Bier und Zigaretten tragen wesentlich dazu bei. Wer gefährdet ist, soll sich nicht zu stark in den Bann des Spiels ziehen lassen, zum Beispiel für einige Minuten den Ton abschalten, raten Experten. Warnsignale eines Herzinfarkts sind Enge in der Brust, ausstrahlende Schmerzen im Arm, Atemnot, Schwitzen und Angst: Dann muss sofort der Notarzt gerufen werden. [2637]

8. Juni 2010  –  Standard

Gefährlicher Pilz breitet sich in Nordamerika aus

Ein Hefepilz der Gattung Cryptococcus hat sich im Nordwesten der USA und Kanadas zu einem höchst aggressiven Krankheitserreger entwickelt: Von 21 Menschen, die in jüngster Zeit angesteckt wurden, sind fünf gestorben. Der Pilz befällt die Atemwege und konnte bis vor kurzem nur Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie etwa HIV-Positiven gefährlich werden. Die neue Variante gefährdet auch Gesunde. Mit dem wärmeren Wetter könnte sie sich weiter verbreiten, befürchten Pilzexperten. [2551]

26. April 2010  –  Spiegel

Unerkannte Raucherlungen

Etwa eine von fünf Personen, die zwanzig Jahre lang täglich ein Pack Zigaretten geraucht haben, leidet an COPD, chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit, auch Raucherhusten genannt. Zwei von drei betroffenen Personen wissen nichts von ihrem Leiden. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie an über tausend Rauchern. Mit einem Lungenfunktionstest lässt sich COPD in einem frühen Stadium erkennen, noch bevor starke Symptome wie Dauerhusten und Atemnot auftreten. [2524]

13. April 2010  –  Ärztezeitung

Toner aus Drucker und Kopierer: Gefahr für Lunge

Tonerstaub aus Laserdrucker und Fotokopierer im Büro kann laut neusten Indizien die Gesundheit der Lungen gefährden: Er schädigt das Erbgut von menschlichen Lungenzellen, wie Laborversuche an der Uniklinik Freiburg im Breisgau zeigen. Zahlreiche Büroangestellte klagen über Kopfschmerzen, Atemstörungen und andere Beschwerden. Doch die Gefahr durch Toner ist bisher nicht klar wissenschaftlich belegt. [2449]

2. März 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Plötzlicher Kindstod hat immer drei Ursachen

Erstens das Alter: Nur im ersten Lebensjahr sterben Babys plötzlich und ohne erkennbare Ursache in ihren Bettchen. Zweitens Stressfaktoren wie Bauchlage oder rauchende Eltern. Drittens eine genetisch bedingte Anfälligkeit: Babys, die plötzlich verstorben sind, haben in der Hirnregion, wo sich das Atemzentrum befindet, einen Mangel an Serotonin. Das zeigen 35 Obduktionen an der Kinderklink Boston. [2382]

5. Februar 2010  –  Ärzteblatt

Atemnot bei Erkältung: Warnsignal für das Herz

Wer nach einer Erkältung, einem grippalen Infekt, schon bei kleiner Anstrengung ausser Atem gerät, sollte sofort zum Arzt. Dazu rät ein führender deutscher Herzmediziner. Grund: Der Herzmuskel könnte entzündet und dadurch geschwächt sein. Weitere Zeichen der Gefahr seien Herzrhythmusstörungen wie Stolpern oder Herzrasen. Um das Herz zu schonen, sollte man bei Erkältungen in jedem Fall körperliche Anstrengung meiden, von sportlichem Training ganz zu schweigen. [2339]

26. Januar 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Australisches Blasrohr gegen Asthma

Asthmatiker, die regelmässig auf dem Didgeridoo üben, können so innerhalb eines halben Jahres ihre Atmung deutlich verbessern. Das australische Blasinstrument, ursprünglich aus einem von Termiten ausgehöhlten Baumstämmchen gefertigt, erfordert eine besondere Atemtechnik, die Zirkuläratmung. Daneben könnten auch die Vibrationen durch die Basstöne günstig auf die Atemwege wirken. [2307]

18. Januar 2010  –  Telegraph

Abgase machen ein Drittel der Amerikaner krank

Weniger als dreihundert Meter von einer stark befahrenen Strasse leben 30 Prozent der Amerikaner. Sie alle werden durch die Abgase kränker. Vor allem Kinder leiden an Asthma und anderen Krankheiten der Atemwege. Die Erwachsenen erleiden mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle. Neben den Abgasen sind vermutlich auch der Lärm und die oft schlechteren Wohnungen an den exponierten Lagen für die gesundheitlichen Nachteile verantwortlich. Wer dort lebt, gehört meist zur Unterschicht und lebt weniger gesund als der besser verdienende Teil der Bevölkerung. Es ist die Mischung aus schlechter Umwelt und ungesundem Lebensstil, die Menschen an Verkehrsadern krank macht. [2299]

15. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Erdnüsse von Kleinkindern fernhalten!

Erdnüsse sind für Kleinkinder gefährlicher als kleine Spielzeugteile: Etwa jeder dritte Fremdkörper, der in die Atemwege von Kleinkindern gelangt, ist eine Erdnuss. Dies zeigen die neusten Zahlen der deutschen Gesellschaft für pädiatrische Pneumologie. [2233]

24. Dezember 2009  –  Ärztezeitung

Grippe: Hausmittel nur für Junge und sonst Gesunde

Egal ob Schweine- oder saisonale Grippe - für Kinder, Schwangere, Senioren über 65, chronisch Kranke (Niere, Atemorgane, Herz), Immunschwache (nach Transplantation, mit HIV) ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Auch junge und sonst gesunde Erwachsene sollten zum Arzt, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, wenn Entzündungen in der Lunge, im Mittelohr oder in den Nasennebenhöhlen auftreten oder der Kopf stark schmerzt. Bewährte Hausmittel sind Essigsocken gegen hohes Fieber, Inhalation, Gurgeln, Lutschpastillen, heisser Kräutertee (mindestens zwei Liter täglich). Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Schwarztee. [2161]

3. Dezember 2009  –  Gesundheit-Sprechstunde

Bewegung macht schlauer

Während und nach körperlicher Anstrengung leistet das menschliche Hirn mehr als in Ruhe. Am besten ist dabei eine Anstrengung im Bereich der anaeroben Schwelle, also genau so stark, dass man nicht ausser Atem gerät. Muss man jedoch nach Atem ringen, nimmt die Leistung des Hirns wieder ab. Dies schliessen japanische Forscher aus den bisher zu diesem Thema publizierten Studien. [2118]

11. August 2009  –  PubMed PMID: 19652447

Passivrauchen fördert Durchfall bei Baby

Wenn Mütter rauchen, setzt dies ihre Babys vielen Gefahren für die Gesundheit aus. Besonders stark betroffen sind natürlich die Atemwege. Doch das Passivrauchen kann auch die Verdauung angreifen, wie eine türkische Studie an über zweihundert Säuglingen und Kleinkindern zeigt: Das Risiko für Durchfall steigt um mehr als das Doppelte an. [1946]

25. September 2008  –  PubMed PMID: 18661811

Auch Babys Länge zählt

Neben einem gesunden Gewicht bei der Geburt spielt auch die Länge eine Rolle, wie eine kanadische Studie zeigt: Die längsten Babys haben die besten Chancen, im Alter von vier Jahren gesunde, kräftige Lungen und Atemwege zu haben. [1608]

11. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17475692

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