Gesundheitstelegramm: Asthma

News zu Asthma

Bei Allergie und Asthma kein Alkohol

Menschen mit Allergie und Asthma tun gut daran, alkoholische Getränke zu meiden. Der Grund sind Reizstoffe (Histamine), die bei der Gärung entstehen. Auch Schwefelverbindungen im Wein können Allergien auslösen. Dies teilt die deutsche Gesellschaft der Lungenärzte mit. [3016]

5. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Baby: Fisch essen reduziert Allergie

Vorschulkinder leiden etwa um die Hälfte weniger oft an asthmatischem Keuchen, wenn sie schon mit weniger als neun Monaten Fisch zu essen bekommen haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit mehr als viertausend Familien in Göteborg. [2987]

23. November 2011  –  UPI Health News

Banane gegen Asthma

Eine Banane täglich senkt bei Kindern das Risiko für Asthma um ein Drittel. Trinken sie dazu noch täglich Apfelsaft, sinkt das Risiko gar um fast die Hälfte. Das zeigt eine Studie mit über zweitausend Kindern in London. [2937]

7. September 2011  –  UPI Health News

Mehr Asthma wegen Elektrosmog?

Wenn schwangere Frauen elektromagnetischen Feldern - Strahlung von Haushaltgeräten - ausgesetzt sind, steigt das Risiko für Asthma bei ihren Kindern. Das zeigt eine Studie an 130 Kindern in den USA. Doch die meisten Forscher zweifeln daran, dass «Elektrosmog» als Ursache in Frage kommt. Viel eher steigt mit der Zahl von Elektrogeräten im Haushalt auch die Belastung der Luft mit Staub und Umweltchemikalien. [2916]

4. August 2011  –  Ärzteblatt

Schützt Mageninfektion vor Asthma?

Die Magenbakterie Helicobacter pylori führt zwar zu Entzündungen der Magenschleimhaut und zu Magengeschwüren, schützt aber wahrscheinlich vor allergischem Asthma. Das zeigen Versuche an Mäusen an den Universitäten von Zürich und Mainz. Sie liefern eine weitere Bestätigung der Hypothese, dass zuviel Hygiene für die Zunahme von Allergien in modernen Industrieländern verantwortlich ist. [2898]

4. Juli 2011  –  Ärztezeitung

Jeder dritte Heuschnupfen wird zu Asthma

Wer neben Heuschnupfen auch an trockenem Reizhusten und Atemnot leidet, tut gut daran, sich gegen Asthma behandeln zu lassen. Dazu raten Allergie-Experten der Berliner Charité. Je früher man behandelt, desto besser die Aussicht, das Asthma wieder loszuwerden. Andernfalls droht saisonales Asthma zu einem ganzjährigen zu werden. [2841]

6. April 2011  –  Ärztezeitung

Reine Luft rettet Leben

Der Clean Air Act, das amerikanische Gesetz zum Schutz der Luft gegen Schadstoffe, verhindert pro Jahr 160'000 vorzeitige Todesfälle, 130'000 Herzinfarkte, 1,7 Millionen Asthmaanfälle und 3,2 Millionen Tage Schulabsenzen. Diese Bilanz zieht die amerikanische Umweltbehörde EPA. Sie warnt davor, die Umweltauflagen aus wirtschaftlichen Überlegungen zu lockern. [2823]

8. März 2011  –  UPI Health News

Asthma und Ekzem senken Krebsrisiko

Um ein Viertel bis ein Drittel niedriger ist das Risiko, an irgendeiner Art von Krebs zu erkranken, für Asthmatiker oder Ekzempatienten - verglichen mit Personen ohne Allergie. Das zeigt eine Studie an über dreitausend Patienten und gesunden Personen in Kanada. Schuld daran sei das überaktive Immunsystem, vermuten die Forscher: Es verursacht zwar allergische Beschwerden, bekämpft aber andererseits wirksamer bösartige Zellen im Körper. [2801]

28. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Schwanger: Paracetamol fördert Asthma beim Kind

Nehmen schwangere Frauen Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen, kann sich das Risiko für Asthma in den ersten Lebensjahren des Kindes erhöhen. Ob dies der Fall ist, hängt unter anderem auch von einem bestimmten Gen der Mutter ab. Das zeigt eine britische Studie an vierzehntausend Kindern. [2756]

23. November 2010  –  Ärzteblatt

Weniger Passivrauchen, weniger Asthma bei Kindern

In Gebieten, die einen einem gesetzlichen Schutz vor dem Passivrauchen eingeführt haben, sinkt die Zahl der Kinder, die wegen Asthma ins Spital eingeliefert werden müssen, innerhalb von drei Jahren im Durchschnitt um 36 Prozent. Das zeigen neuste Studien aus den USA. Sie zeigen, dass Eltern auch zu Hause weniger rauchen, wenn sie dies per Gesetz in der Öffentlichkeit nicht mehr tun können. Die oft geäusserte Befürchtung, sie würden zu Hause als Ausgleich mehr rauchen, ist damit klar widerlegt. [2743]

1. November 2010  –  Ärztezeitung

Lungen nehmen Bitteres wahr

Sinnesknospen für bitteren Geschmack gibt es nicht nur auf der Zunge, sondern auch in den Lungen. Das haben Forscher der Universität von Maryland entdeckt. Nach dem Einatmen bitterer Substanzen weiten sich die Atemwege. Die Forscher hatten das Gegenteil erwartet. Nun hoffen sie, auf Basis von Bitterstoffen neue, bessere Medikamente gegen Asthma entwickeln zu können. [2739]

25. Oktober 2010  –  Telegraph

Gen-Unterschiede zwischen Asthma und Allergien

Allergien und Asthma kommen, anders als bisher vermutet, auf unterschiedliche Weise zustande. Zwar sind die Auslöser, wie etwa Pollen, oft dieselben. Die Unterschiede zeigen sich aber in den Wirkungen, die sie im Körper auslösen. Das zeigt eine genetische Studie an über zwanzigtausend Personen in Deutschland. Durch die Analyse der beteiligten Gene hofft man, die Krankheiten künftig wirksamer behandeln zu können. [2718]

24. September 2010  –  Welt

Ozon steigert Allergie-Wirkung von Pollen

Die Pollen zweier Roggensorten bilden mehr allergene Eiweisse, wenn der Ozongehalt der Luft steigt. Dies zeigen Versuche an der Medizinischen Universität Wien. Sollte dies auch bei anderen Allergie auslösenden Pflanzen der Fall sein, etwa bei Gräsern, Bäumen und Ambrosia, dann wäre Ozon für die Atemwege doppelt gefährlich - als Auslöser von Entzündungen und als Verstärker von Allergien und Asthma. [2696]

25. August 2010  –  Welt

Paracetamol fördert Allergien

Die Substanz Paracetamol, in zahlreichen Präparaten gegen Schmerzen und Fieber enthalten, steigert bei jungen Menschen die Neigung zu Asthma, Ekzemen und allergischem Schnupfen. Das zeigt eine Umfrage bei mehr als dreihunderttausend Jugendlichen in fünfzig Ländern. Wer das Mittel regelmässig nimmt, hat ein zwei- bis dreifach höheres Risiko für Allergien; selbst gelegentlicher Anwendung steigt das Risiko noch um die Hälfte. Wahrscheinlich ist Paracetamol die Ursache, auch wenn die Studie das nicht beweist. [2694]

23. August 2010  –  Standard

Bier und Wein fördern Heuschnupfen

Allergiker tun gut daran, sich bei Bier und Wein zurückzuhalten. Die alkoholischen Getränke können nämlich die Neigung zu Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen und Asthma verstärken. Schuld daran sind Histamine, die sich bei der Gärung bilden. Histamine dienen dem Immunsystem dazu, die Reaktion gegen fremde Substanzen anzuheizen. Diese negative Wirkung von Wein und Bier zeige sich bei Frauen doppelt so stark als bei Männern, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. [2570]

4. Mai 2010  –  Welt

Stillen kann Baby das Leben retten

Würden 90 Prozent der Mütter ihre Babys sechs Monate lang stillen, könnte das zum Beispiel in den USA jedes Jahr 900 Kindern das Leben retten. Daneben würde es Kosten in Milliardenhöhe einsparen. Zu diesem Schluss kommt eine im Fachblatt Pediatrics veröffentliche Studie. Stillen stärkt die Abwehr des Babys gegen Viren und Bakterien und senkt das Risiko für viele gefährliche Krankheiten im Kindesalter - von Asthma über plötzlichen Kindstod bis zu Leukämie. In den USA liegt die Stillquote knapp über 40 Prozent; in der Schweiz und in Deutschland ist sie um etwa die Hälfte höher. [2511]

6. April 2010  –  Spiegel

Geimpfte Kinder weniger allergisch

Kinder, die alle empfohlenen Impfungen erhalten haben, leiden seltener an Heuschnupfen, Ekzemen oder Asthma als nicht komplett geimpfte Kinder. Das zeigt die Analyse der Daten von mehr als siebzehntausend Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Impfung senkt das Allergie-Risiko um etwa 7 bis 14 Prozent. Von einer Erhöhung, wie von vielen Eltern befürchtet, kann also keine Rede sein. [2368]

2. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Australisches Blasrohr gegen Asthma

Asthmatiker, die regelmässig auf dem Didgeridoo üben, können so innerhalb eines halben Jahres ihre Atmung deutlich verbessern. Das australische Blasinstrument, ursprünglich aus einem von Termiten ausgehöhlten Baumstämmchen gefertigt, erfordert eine besondere Atemtechnik, die Zirkuläratmung. Daneben könnten auch die Vibrationen durch die Basstöne günstig auf die Atemwege wirken. [2307]

18. Januar 2010  –  Telegraph

Abgase machen ein Drittel der Amerikaner krank

Weniger als dreihundert Meter von einer stark befahrenen Strasse leben 30 Prozent der Amerikaner. Sie alle werden durch die Abgase kränker. Vor allem Kinder leiden an Asthma und anderen Krankheiten der Atemwege. Die Erwachsenen erleiden mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle. Neben den Abgasen sind vermutlich auch der Lärm und die oft schlechteren Wohnungen an den exponierten Lagen für die gesundheitlichen Nachteile verantwortlich. Wer dort lebt, gehört meist zur Unterschicht und lebt weniger gesund als der besser verdienende Teil der Bevölkerung. Es ist die Mischung aus schlechter Umwelt und ungesundem Lebensstil, die Menschen an Verkehrsadern krank macht. [2299]

15. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Schnupfen und Rauchen die grössten Risiken für Asthma

Das Risiko, als Erwachsene Asthma zu bekommen, wird vor allem von zwei Faktoren bestimmt: Gefährdet ist vor allem, wer häufig Schnupfen hat und wer Tabak raucht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünfzehnhundert Personen in Australien. Gegen dieses Risiko kann man also einiges selber tun, indem man sich im Frühling und Sommer gegen Pollen und im Winter gegen Viren schützt, und indem man nicht raucht. [2132]

14. September 2009  –  PubMed PMID: 19703063

Würmer beugen Asthma vor

Überall dort, wo sich oft parasitische Würmer im Verdauungstrakt der Menschen breit machen, sind Asthma und andere allergische Krankheiten selten. Auf Grund von mehreren Studien vermutet man, dass die Abwehr gegen Würmer bestimmte Zellen des Immunsystems so trainiert, dass diese weniger empfindlich auf ungefährliche Reize wie etwa Pollen oder Milbenkot reagieren. Seit einigen Jahren macht man sich diese Wirkung bei der Wurmtherapie gegen Allergien zu Nutze, indem man die Patienten gezielt mit schwachen, ungefährlichen Würmern oder Wurmeiern infiziert. [2022]

19. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19128351

Mittelmeerdiät gut für Asthmatiker

Asthmatiker leiden weniger an Anfällen, wenn sie sich gesund ernähren und viel frische Früchte essen. Vor allem auch die Mittelmeerdiät hat sich als günstig gegen Asthma erwiesen. Auch der Verzicht auf Alkohol lohnt sich. Dies zeigt eine Studie an über hundertsiebzig Asthmatikern in Portugal. [1904]

14. Juli 2008  –  PubMed PMID: 18588559

Asthma verlängert Pubertät bei Mädchen

Zwar erleben Mädchen, die an Asthma leiden, ihre erste Periode oft früher als ihre gesunden Kameradinnen. Doch die durch die Hormone ausgelösten körperlichen Entwicklungen verlaufen langsamer, so dass die Pubertät länger dauert und später abgeschlossen ist. [1838]

4. April 2008  –  PubMed PMID: 18204126

Gewicht günstig bei Asthma im Alter

Ältere Asthmatiker mit einem Body Mass Index (BMI) von über 25 haben bessere Chancen zu überleben als solche mit einem so genannten Normalgewicht von 22 bis 25. Am meisten gefährdet sind die Patienten mit einem BMI unter 22. Das zeigt eine Studie an mehreren hundert älteren Patienten in Italien. [1709]

2. Oktober 2007  –  PubMed PMID: 17890479

Aktive Kinder kommen mit Asthma besser klar

Eltern tun gut daran, ihr asthmatisches Kind zu einem aktiven Leben zu ermuntern und ihm beizubringen, wie es sich bei einem Anfall von Asthma zu verhalten hat. Solche Kinder leiden viel weniger unter ihrer Krankheit als die Kinder von Eltern, die alles meiden möchten, was eventuell einen Anfall auslösen könnte. Das zeigt eine Umfrage bei über achtzig Eltern und ihren Kindern im US-Bundesstaat Georgia. [1684]

28. August 2007  –  PubMed PMID: 17717005

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