Arteriosklerose: Archiv

Archiv zu Arteriosklerose, 10.2005 bis 12.3.2013

Verkalkte Arterien schon vor unserer Zivilisation

Schon die Jäger und Sammler vor der Erfindung des Ackerbaus litten im Alter an Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Diese Gefässkrankheit ist also keine Errungenschaft der modernen Zivilisationen. Das zeigt eine amerikanische Untersuchung von über hundert Mumien aus vier Kontinenten. Die ältesten Mumien waren über viertausend Jahre alt. [3289]

12. März 2013  –  UPI Health News

Impfung gegen Arteriosklerose?

Schwedische Forscher haben einen Impfstoff erprobt, der die Verkalkung von Arterien (Arteriosklerose) verhindert. Bei Mäusen hat es schon funktioniert. Der Impfstoff verhindert, dass Immunzellen das LDL-Cholesterin angreifen, was zu einer Entzündung führt und die inneren Wände der Arterien beschädigt. An den beschädigten Stellen lagert sich Kalk an. In einer nächsten Phase soll nun der Impfstoff an Patienten mit einem hohen Risiko für Arteriosklerose getestet werden. [2592]

17. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Passivrauchen schädigt Arterien schon in der Jugend

Schon Jugendliche im Alter von 13 Jahren, sonst gesund und fit, zeigen deutliche Veränderungen an den Wänden der Aorta, der Halsschlagader und der Arterie am Knöchel, wenn sie sich im Ausgang oft in verrauchter Luft aufhalten. Die Ärzte sprechen von einer präklinischen Arteriosklerose. Im Klartext: Die Wände der Arterien sind zwar noch nicht verkalkt, wohl aber verdickt und weniger elastisch, was den Blutfluss einengt. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an fast fünfhundert Jugendlichen. [2456]

5. März 2010  –  Ärztezeitung

Passivrauchen fördert Herzrisiko bei Kindern

Dass Passivrauchen dem Herzen schadet, zeigen zahlreiche Studien. Eine neue Studie der Universität Ulm zeigt nun, dass diese Schäden schon in früher Kindheit beginnen. Bei Kinderen, deren Eltern rauchen, verschieben sich die Blutfette in den ungesunden Bereich und zeigt sich eine Neigung zu Entzündungen. Beides gilt als Risikofaktor für Arteriosklerose im späteren Alter. [2102]

2. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19468010

Alkohol verdickt Wände von Arterien

Wer täglich Alkohol trinkt, dessen Arterien bekommen dickere Wände, was den Blutfluss etwas einengt. Die Gefahr von Arteriosklerose nimmt dadurch zu. Dies zeigt eine Studie an über zweitausend jungen Finnen. Sie beweist, dass Alkohol keineswegs nur positiv auf den Kreislauf wirkt, was man auf Grund von vielen anderen Studien annehmen könnte. [2025]

22. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19124122

Cholesterin: Medikamente wirken auf zwei Seiten

Statine sind Medikamente, die das Cholesterin senken und dadurch die Verkalkung der Herzkranzgefäße bremsen sollen. Neben dem schädlichen LDL- gibt es das nützliche HDL-Cholesterin. Statine wirken auch günstig auf das HDL, indem sie dieses erhöhen. Sowohl die Senkung von HDL als auch die Erhöhung von HDL tragen dazu bei, die Arteriosklerose zu verringern. Das hat sich gezeigt, als vier Studien mit über tausend Patienten weltweit neu ausgewertet worden sind. Ob aber damit aber auch weniger Herzinfarkte auftreten, hat man bisher nicht nachweisen können. [1529]

11. Februar 2007  –  JAMA 2007;297:499

Abnehmen reduziert schädliches Protein

Wer abspeckt, senkt laut Auswertung von 33 Studien nicht nur sein Gewicht, sondern auch den Spiegel des schädlichen C-reaktiven Proteins (CRP) im Blut. Dieses erhöht das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. [1519]

1. Februar 2007  –  Arch Internal Medicine 2007;167:31

Kinder sollten sich mehr als eine Stunde pro Tag bewegen

Das Risiko für Herz und Kreislauf hängt zu einem guten Teil davon ab, wie aktiv man als Kind gewesen ist. Ideal sind pro Tag etwa zwei Stunden mäßige bis intensive Bewegung mit neun und etwa anderthalb Stunden mit fünfzehn Jahren. Dann ist das spätere Risiko für Arteriosklerose am geringsten, wie eine Studie an über tausend europäischen Schulkindern gezeigt hat. [1380]

24. Juli 2006  –  Lancet 2006;368:299

Frauen anfälliger für Arteriosklerose

Übergewicht, hoher Blutdruck und hoher Blutzucker - das so genannte metabolische Syndrom - fördert die Verkalkung der Schlagadern am Hals bei Frauen stärker als bei Männern. Das zeigt eine Studie an über 1500 Personen in Österreich. [1091]

20. Juli 2005  –  Stroke 2005;36:1212

Verkalkung fördert Alzheimer

Menschen, die an Arteriosklerose leiden, kalkigen Stellen in den Schlagadern am Hals und im Hirn, sind eher als andere von Alzheimer betroffen. Das haben Autopsien an mehr als tausend verstorbenen Patienten in den USA ergeben. [997]

10. März 2005  –  Neurology 2005;64:494

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