Arterien: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Arterien, 4.1. bis 7.7.2005

Arterien hart, Hirn schwach

Bei über 80 alten Menschen mit Demenz hat man die Elastizität der Arterien untersucht: Je härter die Arterien, desto schwächer sind die geistigen Fähigkeiten. Harte Arterien sind unter anderem auch ein Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag. [1082]

7. Juli 2005  –  J Hypertension 2005;23:1211

Kaffee macht Arterien steif

Ob und wie stark Kaffee dem Herzen und dem Kreislauf schadet, bleibt umstritten. Bei gesunden Personen, die einen halben Liter Kaffee pro Tag trinken, hat man deutlich steifere Wände in den Arterien gefunden. Dies gilt als frühes Zeichen eines höheren Risikos für Herz und Kreislauf. [1078]

1. Juli 2005  –  Am J Clin Nutrition 2005;81:1307

Bypass statt Stent

Sind zwei oder mehr Arterien am Herzen verstopft, nützt eine Bypass-OP mehr als das Einsetzen von Stents: Das Risiko, in den Jahren nach der Operation zu sterben, ist mit Bypass um ein Drittel kleiner als mit Stent. [1055]

31. Mai 2005  –  N Engl J Medicine 2005;352:2174

Zellen, die Verkalkung fördern

Bestimmte weiße Blutkörperchen, so genannte Monozyten, fördern die Verkalkung in den Halsschlagadern. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Personen in Norwegen. Bei Beginn der Untersuchung hatten sie noch keine Ablagerungen in den Arterien. Sieben Jahre später hat man festgestellt: Je mehr Monozyten im Blut, desto mehr Kalk in den Arterien. [1031]

27. April 2005  –  Stroke 2005;36:715

Stress lässt Arterien mehr verkalken

Je größer die seelische Spannung, desto eher verkalken die Halsschlagadern. Das zeigt eine Untersuchung mittels Ultraschall an über zweitausend Personen in Deutschland. [1023]

15. April 2005  –  Heart 2005;91:460

Alkohol hält Arterien geschmeidig

Mäßig Alkohol zu trinken, gilt als gesund für Herz und Kreislauf. Eine Wirkung, die dazu beiträgt, hat man bei über 500 Personen entdeckt: Die Arterien bleiben geschmeidiger. Bei Frauen ist diese günstige Wirkung stärker als bei Männern. [1013]

1. April 2005  –  J Hypertension 2005;23:731

Alkohol fördert die Verkalkung

Ein wenig Alkohol gilt als gesund für Herz und Kreislauf. Trotzdem lässt Alkohol die Arterien verkalken, und zwar um so stärker, je mehr man trinkt. Das zeigt eine Studie an über dreitausend Personen in den USA. Bei kleinen Mengen Alkohol könnten andere Wirkungen überwiegen und den Kreislauf eher positiv beeinflussen. Viel Alkohol gilt in jedem Fall als schädlich für Herz und Kreislauf. [1006]

23. März 2005  –  Am J Epidemiology 2005;161:423

Bauch dick, Arterien hart

Wer an Gewicht zulegt, dessen Arterien werden härter. Wer abnimmt, dessen Arterien werden wieder biegsamer. Harte Arterien lassen den Blutdruck und damit das Risiko für Hirnschlag und Herzinfarkt ansteigen. [996]

9. März 2005  –  Hypertension 2005;45:187

Essen zum Tee besser für Kreislauf

Tee trinken ist gut für Herz und Kreislauf, weil er die Arterien fit hält. Ein kleiner Nachteil bleibt allerdings: Unmittelbar nach dem Genuss steigt der Blutdruck, was für Herzpatienten ungünstig sein kann. Da hilft es, zum Tee etwas Kleines zu knabbern. Das hält den Blutdruck tief, ohne die günstige Wirkung des Tees auf den Kreislauf zu bremsen. [982]

17. Februar 2005  –  J Hypertension 2005;23:47

Olivenöl gut für Kreislauf

Fette und Öle, die z.B. in Butter und Walnüssen vorkommen, fördern die Bildung von kalkigen Ablagerungen in den Arterien. Bei Olivenöl ist das nicht der Fall, wie eine spanische Studie zeigt. [950]

4. Januar 2005  –  Am J Clin Nutrition 2004;80:1487

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