Arterien: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Arterien, 6.9.2005 bis 13.12.2006

Blick in die Augen zeigt Herz-Risiko

Eine Augenspiegelung (Ophthalmoskopie), wie sie jeder Augenarzt durchführt, kann nicht nur über den Zustand der Augen, sondern auch über den des Herzens Auskunft geben: Am Durchmesser der kleinen Arterien und Venen in der Netzhaut läßt sich das Risiko ablesen, mit dem eine Person mittleren Alters an Herzinfarkt sterben könnte. [1482]

13. Dezember 2006  –  Heart 2006;92:1583

Gesunde Zähne, gesunde Arterien

Wer seine Zähne verliert, dessen Arterien verkalken öfter, vor allem im Bereich der Halsschlagadern. Die Risiken für Demenz und Schlaganfall steigen. Vom Zähneputzen profitieren also nicht nur die Zähne, sondern profitiert auch das Hirn. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über vierhundert Personen in Wien. [1422]

20. September 2006  –  Stroke 2006;37:2271

Wenn beim Videospiel der Blutdruck steigt

Junge Menschen, deren Blutdruck während eines Videospiels stärker steigt als bei anderen, haben Jahre später wahrscheinlich stärker verkalkte Arterien als diese anderen. Das haben Forscher an über zweitausend Personen in den USA herausgefunden. Ob sich Videospiele als neue Methode der Früherkennung in Arztpraxen durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. [1253]

3. März 2006  –  Hypertension 2006;47:391

Nüsse gegen Entzündung der Arterien

Entzündungen in den Wänden der Arterien gelten als eine wichtige Ursache für Krankheiten von Herz und Kreislauf. An bestimmten Substanzen im Blut lassen sich die Entzündungen nachweisen. Personen, die jeden Tag Nüsse essen, haben deutlich weniger von diesen Substanzen im Blut als Personen, die selten oder nie Nüsse essen. Das zeigt eine Studie an 6000 älteren Personen in den USA. [1243]

17. Februar 2006  –  Am J Epidemiology 2006;163:222

Geistig fitter mit flexiblen Arterien

Wer elastische, flexible Arterien hat, muss im Alter weniger mit Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz rechnen. Das zeigt eine Studie an über 300 älteren Personen in Paris. Die besten Chancen, die Arterien elastisch zu halten, hat man mit einem normalen Gewicht und regelmäßiger Bewegung. [1167]

3. November 2005  –  Stroke 2005;36:2193

Jung oder alt: Übergewicht schadet dem Kreislauf

Je höher der Body Mass Index (BMI), desto weniger elastisch werden die Arterien. Der Puls wird härter, was die Wände der Gefäße stärker belastet. Das lässt sich schon bei jungen Menschen ab zehn Jahren feststellen und gilt bis ins hohe Alter. [1162]

27. Oktober 2005  –  J Hypertension 2005;23:1839

Bettruhe verengt Arterien

Nach 25 Tagen Liegen im Bett nimmt der Durchmesser der Beinschlagader um 13 Prozent ab, nach 52 Tagen sogar um 17 Prozent. Das zeigt ein Versuch an sechzehn gesunden Freiwilligen in Berlin. [1160]

25. Oktober 2005  – 

Entzündung macht Arterien steif

Leiden Personen, gesund an Herz und Kreislauf, an einer akuten Entzündung, dann werden ihre Arterien messbar härter und steifer als zuvor. Das zeigt ein
Experiment an hundert Freiwilligen an der Uni von Athen. Die Hälfte von ihnen wurde gegen Salmonellen geimpft, was eine vorübergehende, ungefährliche Entzündung auslöste. Die andere Hälfte bekam eine Scheinimpfung. Damit hat man nun zum ersten Mal Entzündung als Ursache für harte Arterien zweifelsfrei nachweisen können. Bei chronischen Entzündungen droht auf lange Sicht die Gefahr eines Infarkts. [1150]

11. Oktober 2005  –  Circulation 2005;112:2193

Jung, dick und schon harte Arterien

Schon mit neun bis elf Jahren beginnen die Arterien von übergewichtigen Personen hart und steif zu werden - erste Anzeichen einer beginnenden Verkalkung, an deren Ende ein Herzinfarkt oder Hirnschlag stehen kann. Das hat man mittels Ultraschall bei über 400 britischen Schulkindern feststellen können. [1139]

26. September 2005  –  Circulation 2005;112:1789

Alkohol für den Kreislauf? Keine gute Idee!

Alkohol beugt der Verkalkung von Arterien vor, laut einer neuen deutschen Studie allerdings nur bei Männern, nicht aber bei Frauen. Bei Männern ist die Menge des Alkohols, die für einen maximalen Schutz zu trinken wäre, deutlich über der Schadengrenze für die Leber und andere Organe. Sich mehr zu bewegen ist also sicher der bessere Weg, etwas für den Kreislauf zu tun. [1125]

6. September 2005  –  Stroke 2005;36:1746

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