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Gesundheitstelegramm | Arterien

Impfung gegen Arteriosklerose?
17. Mai 2010 - Schwedische Forscher haben einen Impfstoff erprobt, der die Verkalkung von Arterien (Arteriosklerose) verhindert. Bei Mäusen hat es schon funktioniert. Der Impfstoff verhindert, dass Immunzellen das LDL-Cholesterin angreifen, was zu einer Entzündung führt und die inneren Wände der Arterien beschädigt. An den beschädigten Stellen lagert sich Kalk an. In einer nächsten Phase soll nun der Impfstoff an Patienten mit einem hohen Risiko für Arteriosklerose getestet werden.  [2592]
Quelle: Ärzteblatt  
 
Olivenöl dämpft Entzündungen
20. April 2010 - Bestimmte Substanzen im Olivenöl unterdrücken die Wirkung von Genen, die das Immunsystem zu entzündlichen Reaktionen im Körper anstacheln. Das zeigen Versuche an der Uni von Cordoba. Entzündungen können, vor allem im Blutkreislauf, zu Schäden führen: Arterien verkalken, verstopfen und lösen so Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz aus.  [2541]
Quelle: Telegraph  
 
Jogging gut, Marathon schlecht für das Herz
22. März 2010 - Übermässig verkalkte Herzkranzgefässe haben Herzspezialisten bei einer Gruppe von 25 Sportlern gefunden, die jedes Jahr mindestens einen Marathonlauf absolviert hatten. Eine US-Studie hatte die Herzen der Sportler mit denen von 23 Nichtsportlern verglichen. Laufen gilt sonst als gesund für das Herz - wenn man es nicht übertreibt. Bei extremer Ausdauerleistung treten überall im Körper mehr Entzündungsherde auf, und diese greifen die Innenwände der Arterien an. An den verletzten Stellen lagert sich mit der Zeit Kalk ab.  [2490]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Passivrauchen schädigt Arterien schon in der Jugend
05. März 2010 - Schon Jugendliche im Alter von 13 Jahren, sonst gesund und fit, zeigen deutliche Veränderungen an den Wänden der Aorta, der Halsschlagader und der Arterie am Knöchel, wenn sie sich im Ausgang oft in verrauchter Luft aufhalten. Die Ärzte sprechen von einer präklinischen Arteriosklerose. Im Klartext: Die Wände der Arterien sind zwar noch nicht verkalkt, wohl aber verdickt und weniger elastisch, was den Blutfluss einengt. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an fast fünfhundert Jugendlichen.  [2456]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Brot ohne Butter kann Herztod verhindern
18. Januar 2010 - Fast neun von zehn Briten essen zuviel gesättigte Fette. Würden sie Margarine statt Butter aufs Brot streichen, müssten über dreitausend Briten pro Jahr nicht an Herzinfarkt sterben. Das haben Experten berechnet. Schon zwei Scheiben Butterbrot und ein Milchkaffee decken 80 Prozent der empfohlenen Höchstmenge an gesättigtem Fett. Gesättigte Fette fördern Ablagerungen in den Arterien, während mehrfach ungesättigte vor allem Omega-3, diese verhindern helfen.  [2310]
Quelle: Telegraph  
 
Plötzlicher Herztod wegen Kokain
14. Januar 2010 - Von den Menschen, die an plötzlichem Herzstillstand sterben, sind drei Prozent jung, scheinbar gesund und fit - und sie konsumieren Kokain. Die Droge schädigt Herz und Arterien so stark, dass der Tod plötzlich und unerwartet eintreten kann. Schon geringe Mengen Kokain können schaden, vor allem auch zusammen mit Tabak und Alkohol. Das zeigt eine Studie an über sechshundert Fällen in Spanien. Alle Kokain-Toten waren Männer zwischen 21 und 45 Jahren, meist Raucher, und die meisten hatten kurz vor ihrem Tod auch Alkohol getrunken.  [2293]
Quelle: Focus  
 
Schädlicher Gerinnungsstoff führt zum Herzinfarkt
06. Januar 2010 - Nur eine einzige von vielen Substanzen, die das Blut gerinnen lassen, ist dafür verantwortlich, dass die Arterien verstopfen. Es handelt sich um ein Eiweiss namens Phospholipase D 1 (PLD 1). Es aktiviert einen Klebstoff, der die Blutklumpen stabilisiert. Für die normale Blutgerinnung ist PLD 1 nicht unbedingt erforderlich. Diese Erkenntnis könnte man künftig nutzen, um mit Medikamenten das menschliche PLD 1 gezielt zu blockieren. So könnte man die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls bannen, ohne wie bisher die Blutgerinnung herabsetzen zu müssen. Bis dahin werden aber selbst bei raschen Fortschritten noch viele Jahre vergehen.  [2262]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Beweglichkeit ist gut für den Kreislauf
09. September 2009 - Wer auf dem Boden mit gestreckten Beinen sitzend die Zehen mit den Fingern berühren kann, hat, statistisch gesehen, die gesünderen, weil flexibleren Arterien als jemand, der nicht so beweglich ist. Dies zeigt ein Text an über fünfhundert Personen zwischen zwanzig und achtzig Jahren in Texas. Flexible Arterien dämpfen die Pulswelle besser als harte, lassen deshalb den Blutdruck weniger stark ansteigen und sind weniger anfällig für Schäden, die zu Herzinfarkt oder Hirnschlag führen können.  [2129]
Quelle: PubMed  PMID: 19666849
 
Alkohol verdickt Wände von Arterien
22. Januar 2009 - Wer täglich Alkohol trinkt, dessen Arterien bekommen dickere Wände, was den Blutfluss etwas einengt. Die Gefahr von Arteriosklerose nimmt dadurch zu. Dies zeigt eine Studie an über zweitausend jungen Finnen. Sie beweist, dass Alkohol keineswegs nur positiv auf den Kreislauf wirkt, was man auf Grund von vielen anderen Studien annehmen könnte.  [2025]
Quelle: PubMed  PMID: 19124122
 
Grüntee entschärft Cholesterin
22. Oktober 2008 - Bei Personen, die viel Grüntee trinken, sinkt die Neigung des LDL-Cholesterins, zu oxidieren und so für die Arterien gefährlich zu werden. Das hat eine Studie an vierzehn gesunden Frauen in Spanien ergeben.  [1965]
Quelle: PubMed  PMID: 18689551
 
Fitness putzt die Arterien durch
14. Oktober 2008 - Bei gesunden Personen, die sich im Test auf einem Fahrrad-Ergometer als fit erweisen, sind in den Arterien, vor allem in den Herzkranzgefässen, weniger kalkige Ablagerungen zu finden als bei weniger fitten Personen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über zweitausend jungen Erwachsenen in Arizona.  [1959]
Quelle: PubMed  PMID: 18653190
 
Training verbesser Blutzufuhr zum Hirn
22. August 2008 - Der Durchfluss in den Arterien, die das Hirn mit Blut versorgen, ist bei trainierten Menschen deutlich besser als bei Untrainierten. Ausdauertraining hat in dieser Hinsicht die beste Wirkung. Dies zeigt ein Vergleich zwischen je hundertfünfzig Trainierten und Untrainierten verschiedenen Alters. Die bessere Blutversorgung des Hirns ist wahrscheinlich mit ein Grund dafür, dass körperlich fitte Senioren in der Regel auch geistig fitter sind.  [1922]
Quelle: PubMed  PMID: 18635643
 
Sport nach Infarkt macht Arterien fitter
18. August 2008 - Nach einem Herzinfarkt ist es lebenswichtig, mit regelmässigem Training im Bereich der Ausdauer zu beginnen. Das Training verbessert dabei unter anderem die Innenwand der Arterien auf eine Weise, dass die Pulswelle nicht mehr so schnell wie zuvor durch den Körper rast. Dadurch sinkt die Belastung der Gefässwände, und die Gefahr von Schäden, unter anderem die eines neuen Infarktes, nimmt deutlich ab. Dies zeigt ein Vergleich von Reha-Patienten mit und ohne Ausdauertraining.  [1918]
Quelle: PubMed  PMID: 18651487
 
Vitamin C bremst Arterienverkalkung
21. Mai 2008 - Bei älteren Männern verdickt sich die Wand der Halsschlagader mit den Jahren. Doch das geschieht weniger schnell, wenn sie viel Vitamin C aus Früchten und Gemüse konsumieren. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Männern über siebzig in Schweden.  [1870]
Quelle: PubMed  PMID: 18472409
 
Sport hält Wände der Arterien glatt
09. April 2008 - Wer sich fit hält, senkt sei Risiko für verschiedene Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Ein wichtiger Vorteil liegt offenbar darin, dass die innere Wand der Arterien glatter bleibt. So sinkt die Gefahr, dass sich dort Gerinnsel festsetzen. Das haben Untersuchungen an der Halsschlagader bei über hundert Personen gezeigt. Dagegen waren in der Dicke der Arterienwände, die als Mass für die Verkalkung gilt, keine Unterschiede zwischen sportlich Aktiven und Bewegungsmuffeln zu sehen.  [1841]
Quelle: PubMed  PMID: 18381823
 
Die schädlichen Wirkungen des Nikotins
10. März 2008 - Neben den Krebs erregenden Giften und dem Feinstaub im Tabakrauch schadet auch das Suchtmittel Nikotin der Gesundheit: Es fördert die Entzündung von Blutgefässen und die Verkalkung der Arterien.  [1820]
Quelle: PubMed  PMID: 18307741
 
Lösliche Fasern verbessern Cholesterinwerte
04. März 2008 - Pektin, Guar, Psyllium und Beta-Glukan sind in Wasser lösliche, aber unverdauliche Bestandteile der Nahrung. Sie binden Gallensäuren und fördern so die Verdauung. Das regt die Leber an, mehr Gallensäure zu bilden. Als Baustein dient vor allem das LDL-Cholesterin. Die sinnvolle Verwendung dieses Cholesterins verhindert, dass es sich an den Wänden der Arterien ablagern und so Herz und Kreislauf gefährden kann.  [1816]
Quelle: PubMed  PMID: 18302966
 
Tee senkt gefährliches Cholesterin
09. Januar 2008 - Als gefährlich für die Arterien gilt vor allem das oxidierte LDL-Cholesterin, und genau dieses lässt sich durch regelmässigen Genuss von Grüntee senken. Das zeigt ein kontrollierter Versuch mit einem Wirkstoff aus Grüntee bei vierzig gesunden Freiwilligen in Japan. Andere Arten von Cholesterin, die für den menschlichen Organismus wichtig sind, werden durch Grüntee nicht beeinflusst.  [1776]
Quelle: PubMed  PMID: 18160764
 
Gesunde Zähne, gesundes Herz
18. September 2007 - Patienten, die an verengten Herzkranzgefässen leiden, haben oft auch weniger gesunde Zähne als Personen mit einem gesunden Herzen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über vierzig Personen in Italien. Man geht davon aus, dass Bakterien sich vom Mund aus im ganzen Körper verteilen und in den Arterien zu Entzündungen führen, worauf sich an diesen Stellen kalkige Ablagerungen bilden, was die Arterien verengt und letztlich einen Herzinfarkt verursachen kann.  [1699]
Quelle: PubMed  PMID: 17802899
 
Feinstaub macht Arterien steifer
22. Mai 2007 - Schon nach zwei Stunden Aufenthalt in mit Feinstaub belasteter Luft lässt sich bei jungen, gesunden Personen nachweisen, dass die Schlagader des Arms deutlich weniger gut auf Veränderungen des Drucks reagiert als zuvor.  [1615]
Quelle: PubMed  PMID: 17492462
 
Rheuma kann ins Auge gehen
04. Mai 2007 - Bei Personen mit rheumatischer Arthritis neigt das Auge zu schlechter Blutversorgung, weil der Fluss des Blutes in den Augen-Arterien vermindert ist. Rheumatiker tun also gut daran, gut auf Sehstörungen zu achten und bei Bedarf den Augenarzt zu konsultieren.  [1603]
Quelle: PubMed  PMID: 17471579
 
Gutes Cholesterin gegen Schlaganfall
21. März 2007 - Das gesunde HDL-Cholesterin senkt deutlich das Risiko für Hirninfarkt, die Form des Schlaganfalls oder Hirnschlags, die durch verstopfte Arterien im Hirn verursacht ist. Das folgt nach neustem Stand des Wissens aus zahlreichen Studien. HDL lässt sich erhöhen durch viel Bewegung; Essen mit wenig Fett, vor allem wenig Trans-Fette, und viel Fasern; wenig Alkohol und das Reduzieren von Übergewicht.  [1567]
Quelle: Stroke  2007;38:1104
 
Neue Stents mit Gewebe beschichtet, im Test
08. März 2007 - Stents, in Kranz-Arterien eingesetzt, um verstopfte Stellen zu reparieren, neigen mit der Zeit ebenfalls zu Verstopfung. Auch Stents, die mit Medikamenten imprägniert sind, können das nicht verhindern. Der neuste Versuch sind nun Stents, die mit natürlichem Gewebe überzogen sind. An Kaninchen sind sie schon getestet worden. Die Ergebnisse versprechen einiges, doch ob und wann sie sich auf den Menschen übertragen lassen, bleibt abzuwarten.  [1554]
Quelle: Heart  2007;93:238
 
Passivrauchen lässt Blut stärker verklumpen
04. März 2007 - Bei Passivrauchern hat man deutlich höhere Werte von Fibrinogen im Blut gefunden, des Stoffes, der die Gerinnung fördert und damit auch die Gefahr, dass verengte Arterien verstopfen und so zu einem Herzinfarkt führen. Schon geringe Mengen von Passivrauch reichen aus, um die Werte deutlich zu steigern. Die Belastung durch das Passivrauchen entspricht etwa 30 bis 45 Prozent der Belastung eines aktiven Rauchers.  [1550]
Quelle: Circulation  2007;115:990
 
Kalzium und Vitamin D kein Problem für den Kreislauf
25. Februar 2007 - Ablagerungen von Kalk in so genannten Plaques verstopfen Arterien und sind Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall. Doch Kalk ist auch ein wichtiger Baustein für die Knochen, und eine gute Versorgung mit Kalzium ist lebenswichtig. Ebenso wichtig ist Vitamin D, das der Körper benötigt, um Kalzium aufzunehmen. Zum Glück führt eine gute Versorgung mit Kalzium nicht zu mehr Plaques in den Adern und fördert somit weder Infarkt noch Hirnschlag. Diese Entwarnung stützt sich auf eine Studie an über dreißigtausend Frauen in den USA.  [1543]
Quelle: Circulation  2007;115:846
 
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