Arterien: Archiv

Archiv zu Arterien, 27.5.2011 bis 18.3.2014

Passivrauchen lässt Arterien schneller altern

Die Wände der Arterien werden im Lauf des Lebens immer dicker. Deutlich schneller läuft dieser Prozess bei Kindern ab, deren Eltern rauchen: Ihre Arterien sind nach 25 Jahren um etwa drei Jahre mehr gealtert als jene von Kindern, die rauchfrei aufgewachsen sind. [3442]

18. März 2014  –  Ärztezeitung

Impotenz: Ursache eher Venen als Arterien?

Bei Männern mit normalem Blutdruck und Blutzucker sei es eher unwahrscheinlich, dass Erektionsstörungen als Warnsignal für arteriellen Verschluss ein Herzrisiko anzeigen. Häufiger handle es sich um eine Schwäche der Venen, wodurch sich das Blut weniger stark in den Schwellkörpern staue. Typisches Zeichen dafür sei die Schwierigkeit, eine Erektion aufrecht zu erhalten. Zu diesem Befund kommt eine Untersuchung von über zwanzig Patienten an einer kalifornischen Klinik. [3429]

17. Dezember 2013  –  Ärztezeitung

Grippe kann Herzinfarkt auslösen

Bei Menschen mit verengten Arterien kann eine Grippe den Infarkt auslösen. Das folgern Forscher aus den Ergebnissen einer australischen Studie: Bei gegen Grippe geimpften Herzpatienten ist ein Infarkt nur etwa halb so häufig wie bei nicht geimpften. Bei Grippe verändert sich die Blutgerinnung, was die Arterien eher verstopfen lässt. [3391]

26. August 2013  –  Ärzteblatt

Bier verbessert den Kreislauf

Einige Stunden nach dem Genuss von etwa drei Deziliter Bier fliesst das Blut besser als zuvor durch die Arterien. Das zeigt ein Experiment mit siebzehn jungen gesunden Freiwilligen in Athen. Auch alkoholfreies Bier wirkt ähnlich, allerdings weniger gut. Daraus schliessen die Forscher, dass die Wirkung auf Alkohol und auf anderen Inhaltsstoffen beruht, vermutlich auf Antioxidantien. [3365]

9. Juli 2013  –  UPI Health News

Mit dem Stress steigt auch das Cholesterin

Wer am Arbeitsplatz unter Stress steht, hat oft einen zu hohen Cholesterinspiegel und eine Häufung von anderen Faktoren, die eine Verstopfung von Arterien begünstigen. Das zeigt eine Studie mit neunzigtausend spanischen Arbeitern. Der Zusammenhang könnte erklären, warum Stress gefährlich ist für das Herz. [3332]

21. Mai 2013  –  UPI Health News

Hoher Blutdruck begünstigt Vorhofflimmern

Zum Welttag der Hypertonie: Vorhofflimmern ist die häufigste Form der Herzrhythmusstörung (Arrhythmie). Ursache ist meist ein zu hoher Blutdruck. Er weitet die Vorhöfe des Herzens aus, was deren Gewebe verändert und die Ausbreitung der Pulswelle in den Herzmuskelfasern stört. Die grösste Gefahr sind Blutgerinnsel, die sich in den Vorhöfen bilden. Sie können sich später lösen und als Embolien wichtige Arterien verstopfen, zum Beispiel bei einem Schlaganfall im Gehirn. [3331]

17. Mai 2013  –  Ärztezeitung

Verkalkte Arterien schon vor unserer Zivilisation

Schon die Jäger und Sammler vor der Erfindung des Ackerbaus litten im Alter an Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Diese Gefässkrankheit ist also keine Errungenschaft der modernen Zivilisationen. Das zeigt eine amerikanische Untersuchung von über hundert Mumien aus vier Kontinenten. Die ältesten Mumien waren über viertausend Jahre alt. [3289]

12. März 2013  –  UPI Health News

Versteifte Arterien treiben Blutdruck hoch

Wenn im höheren Alter auch der Blutdruck höher wird, ist ein wesentlicher Grund die sich langsam verhärtenden Wände der Schlagadern (Arterien), vor allem der Aorta. Das zeigt eine US-Studie mit über siebzehnhundert Personen. Bei den meisten zeigte sich zuerst eine Versteifung der Gefässwände, erst später auch Bluthochdruck. Umgekehrt versteifte Bluthochdruck die Gefässwände kaum stärker als zuvor. [3180]

21. September 2012  –  Ärztezeitung

Kalziumpräparate fördern Herzinfarkt

Wer gegen den Abbau von Knochen regelmässig Kalziumtabletten nimmt, muss mit einem nahezu verdoppelten Risiko für Herzinfarkt rechnen. Das zeigt eine Studie an der Universität Zürich mit Daten von über zwanzigtausend Personen aus Europa. Sie bestätigt eine ähnliche Untersuchung aus dem Jahr 2010. Man vermutet, dass Kalzium aus den Präparaten auch zu Verkalkung der Arterien führt. Die Knochen werden nach neusten Erkenntnissen höchstens minimal gestärkt. [3113]

29. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Osteoporose: Kalzium allein hilft nicht

Nahrungszusätze mit Kalzium können den Abbau von Knochen im Alter nicht stoppen. Im Gegenteil: Zu viel Kalzium kann das Risiko für Knochenbrüche sogar ansteigen lassen. Zudem können die Arterien verkalken, was Herzinfarkt begünstigt. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über sechzigtausend Frauen. Gut für die Knochen ist Kalzium nur zusammen mit Vitamin D. [2876]

27. Mai 2011  –  Ärzteblatt

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