
News zu Apneu
1. Abends kein Alkohol. 2. Abends weniger essen, besonders weniger fett. 3. Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel. 4. Kein Nikotin. 5. Nasenspülungen. 6. In Seiten- oder Bauchlage schlafen. 7. Abnehmen. Dazu raten Experten vom deutschen Berufsverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Wird das Schnarchen so stark, dass es die Atmung behindert (Schlaf-Apneu), schadet es der Gesundheit. [2842]
7. April 2011 – Welt
Schnarchen kann Hirnmasse zerstören
Bei Personen, die durch starkes Schnarchen nachts an Atemnot leiden (Schlaf-Apneu), hat man in Japan ein deutlich höheres Risiko für stillen Hirninfarkt gefunden - einen Schlaganfall, der nicht als solcher in Erscheinung tritt, sondern graue Zellen absterben lässt. Das Hirn funktioniert zwar weiter, aber mit eingeschränkter Leistung und weniger Reserven. Ursache dafür ist ein Mangel an Sauerstoff. Diese Gefahr lässt sich durch ein Beatmungsgerät (CPAP) verringern. [1568]
22. März 2007 – Respiratory + Critical Care 2007;175:612
Schnarchen macht hohen Blutdruck gefährlicher
Zu hoher Blutdruck ist gefährlicher für Herz und Kreislauf, wenn man nachts so stark schnarcht, dass der Atem zeitweise stockt. Diese so genannte Schlaf-Apneu lässt die Arterien steifer werden. Dadurch entstehen in den Wänden der Gefäße mehr Schäden, wie eine griechische Studie nachweist. [1499]
5. Januar 2007 – J Hypertension 2007;25:141
Eine neue, ungewöhnliche Behandlung hat sich an einer Zürcher Höhenklinik bewährt: Patienten, die an nächtlicher Atemnot (Apneu) leiden, spielen täglich zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde auf dem australischen Blasinstrument Didgeridoo. Dann schlafen sie deutlich ruhiger, und am Tag fühlen sie sich wacher. [1234]
6. Februar 2006 – British Medical Journal 2006;332:266
Atemnot (Apneu) im Schlaf verdoppelt das Risiko für Hirnschlag, und zwar unabhängig von Blutdruck. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Patienten. [1176]
16. November 2005 – N Engl J Medicine 2005;353:2034
Personen, die nachts an Atemnot (Apneu) leiden, sind oft auch depressiv. Geräte zur Beatmung (CPAP) helfen dann nicht nur gegen die Atemnot, sondern auch die Depression bessert sich in vielen Fällen. Das zeigen Erfahrungen aus einem Schlafzentrum in Florida. [1138]
23. September 2005 – Chest 2005;128:1304
Schlechter Schlaf macht vergesslich
Wer nachts im Schlaf schlecht atmet oder schnarcht, kann sich deutlich weniger gut an frühere Ereignisse erinnern als Personen mit einem gesunden Schlaf. Das zeigt ein Versuch von 16 Patienten mit Schlaf-Apneu und 16 gesunden Personen in den USA. Ob die ständige Unterbrechung des Schlafs oder ein Mangel an Sauerstoff das Erinnern stört, bleibt unklar. [1079]
4. Juli 2005 – British Medical Journal 2005;331:23
Wer nachts starkt schnarcht und an Atemnot (Schlaf-Apneu) leidet, ist tagsüber oft müde. Doch die Müdigkeit scheint stärker mit Depression als mit dem Schnarchen gekoppelt zu sein. [389]
16. Februar 2003 – Am J Psychiatry 2003;160:350
Schnarchen zerstört graue Zellen
Menschen, die so stark schnarchen, dass die Atmung zeitweise stillsteht (Schlaf-Apneu), haben weniger graue Zellen im Hirn als Menschen mit einem gesunden Schlaf. Man nimmt an, dass Sauerstoffmangel die Zellen zerstört. Umgekehrt könnte die schlechte Atmung auch durch Schäden im Hirn verursacht sein. [311]
17. November 2002 – Respiratory + Critical Care 2002;166:1382
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