Antioxidantien: Archiv

Archiv zu Antioxidantien, 19.2.2009 bis 9.7.2013

Bier verbessert den Kreislauf

Einige Stunden nach dem Genuss von etwa drei Deziliter Bier fliesst das Blut besser als zuvor durch die Arterien. Das zeigt ein Experiment mit siebzehn jungen gesunden Freiwilligen in Athen. Auch alkoholfreies Bier wirkt ähnlich, allerdings weniger gut. Daraus schliessen die Forscher, dass die Wirkung auf Alkohol und auf anderen Inhaltsstoffen beruht, vermutlich auf Antioxidantien. [3365]

9. Juli 2013  –  UPI Health News

Schokolade: Kalorien, die sich selber verbrennen?

Menschen, die regelmässig Schokolade essen, sind schlanker als solche, die das wenig oder nie tun. Der Unterschied ist zwar gering, aber nicht zufällig, wie eine amerikanische Studie mit über tausend Teilnehmern zeigt. Schokolade enthält neben Zucker und Fett auch viele Antioxidantien. Diese kurbeln den Stoffwechsel an, was auch die Verbrennung von Kalorien fördere, vermuten die Forscher. Dennoch ist Schokolade zum Abnehmen keine gute Idee. Antioxidantien sind auch in Früchten, Gemüse und Nüssen enthalten - befrachtet mit viel weniger Kalorien. [3074]

27. März 2012  –  Ärztezeitung

Keine Antioxidantien gegen Alzheimer

Die Hoffnung, mit den antioxidativen Vitaminen A, C und E etwas gegen Alzheimer ausrichten zu können, ist offenbar vergeblich. Im Gegenteil, sagt eine neue Studie an der Universität von San Diego: Die Vitamine lösen im Körper nichts aus, was auf eine Wirkung hindeuten könnte. In Gedächtnistests schneiden Patienten nach Vitaminbehandlung sogar schlechter ab als ohne Behandlung. [3070]

21. März 2012  –  Ärzteblatt

Pro Tag sieben Walnüsse und seltener zum Arzt?

Walnüsse enthalten doppelt so viel Antioxidantien wie Erd- und andere Nüsse, dazu hochwertige Eiweisse ähnlich wie im Fleisch, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Sieben Walnüsse pro Tag reichen aus, um eine günstige Wirkung auf die Gesundheit zu entfalten, sagt Ernährungsforscher Joe Vinson aus Pennsylvania. [2837]

30. März 2011  –  UPI Health News

Grüner Tee gegen grünen Star?

Das Auge ist fähig, gesunde Stoffe aus grünem Tee aufzunehmen. Die Substanzen, Katechine, gehören zu den Antioxidantien und schützen das empfindliche Gewebe der Netzhaut vor Schäden wie etwa dem grünen Star. Diese günstige Wirkung des Grüntees ist allerdings erst im Labor bei Ratten nachgewiesen worden. Ob sie Menschen vor grünem Star schützt, bleibt somit noch fraglich. [2429]

22. Februar 2010  –  WebMD

Schokolade gegen Hirnschlag

Wer pro Woche eine halbe Tafel Schokolade verzehrt, mindert das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um fast die Hälfte. Wer weniger, dafür aber täglich etwas Schokolade nascht, kommt auf ein 22 Prozent tieferes Risiko. Zu diesem Schluss kommen zwei in Kanada vorgestellte Studien. Als nützlich gelten Flavonoide, die zu den Antioxidantien gehören und vor allem in dunkler Schokolade enthalten sind. [2418]

17. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Äpfel gegen Darmkrebs

Äpfel enthalten bestimmte Antioxidantien, die auch dann noch wirken, nachdem sie Magen und Dünndarm passiert haben. Im Dickdarm machen sie freie Radikale unschädlich, die Krebs fördern. Das hat die Untersuchung von Stuhlproben am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg gezeigt. Bei Tieren senken die Antioxidantien aus dem Apfel das Krebsrisiko um 50 Prozent. [2385]

6. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Melatonin ist das Geheimnis des Schönheitsschlafs

Das Schlafhormon Melatonin schlägt die Anti-Aging-Vitamine C und E um Längen, wenn es um die antioxidierende Wirkung geht. Diese bisher unbekannte Eigenschaft des Hormons ist in einem Labor in Lübeck entdeckt worden. Antioxidantien machen freie Radikale unschädlich. Diese aggressiven Produkte des Stoffwechsels beschleunigen das Altern und fördern Krebs. [2282]

11. Januar 2010  –  Welt

Vitamin E kann bei Alzheimer mehr schaden als nützen

Im Kampf gegen den Zerfall des Hirns bei Alzheimer sind auch Antioxidantien im Gespräch, zum Beispiel Vitamin E. Dieses ist in einer Studie an über fünfzig Patienten getestet worden. Den einen hat es soweit geholfen, dass die Leistung des Hirns in sechs Monaten mehr oder weniger stabil blieb. Doch anderen hat es geschadet: Mit dem Vitamin nahm die Leistung des Hirns noch stärker ab als bei jenen, die nur ein Plazebo bekamen. Ob das Vitamin wirkt oder schadet, lässt sich durch einen Bluttest bestimmen. Ohne strikte ärztliche Kontrolle sollten Menschen mit Alzheimer also kein Vitamin E nehmen. [2108]

10. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19494439

Bewegung regt Bildung von Antioxidantien an

Der Körper von Menschen, die sich häufig bewegen, bildet mehr eigene Substanzen, die als Antioxidantien gegen Entzündungen, gegen vorzeitiges Altern und gegen Krebszellen wirken. Neben der Ernährung ist somit auch der Sport eine wichtige Quelle von Antioxidantien.  [2045]

19. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19211957

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