
News zu Antioxidantien
Pro Tag sieben Walnüsse und seltener zum Arzt?
Walnüsse enthalten doppelt so viel Antioxidantien wie Erd- und andere Nüsse, dazu hochwertige Eiweisse ähnlich wie im Fleisch, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Sieben Walnüsse pro Tag reichen aus, um eine günstige Wirkung auf die Gesundheit zu entfalten, sagt Ernährungsforscher Joe Vinson aus Pennsylvania. [2837]
30. März 2011 – UPI Health News
Das Auge ist fähig, gesunde Stoffe aus grünem Tee aufzunehmen. Die Substanzen, Katechine, gehören zu den Antioxidantien und schützen das empfindliche Gewebe der Netzhaut vor Schäden wie etwa dem grünen Star. Diese günstige Wirkung des Grüntees ist allerdings erst im Labor bei Ratten nachgewiesen worden. Ob sie Menschen vor grünem Star schützt, bleibt somit noch fraglich. [2429]
22. Februar 2010 – WebMD
Wer pro Woche eine halbe Tafel Schokolade verzehrt, mindert das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um fast die Hälfte. Wer weniger, dafür aber täglich etwas Schokolade nascht, kommt auf ein 22 Prozent tieferes Risiko. Zu diesem Schluss kommen zwei in Kanada vorgestellte Studien. Als nützlich gelten Flavonoide, die zu den Antioxidantien gehören und vor allem in dunkler Schokolade enthalten sind. [2418]
17. Februar 2010 – Ärztezeitung
Äpfel enthalten bestimmte Antioxidantien, die auch dann noch wirken, nachdem sie Magen und Dünndarm passiert haben. Im Dickdarm machen sie freie Radikale unschädlich, die Krebs fördern. Das hat die Untersuchung von Stuhlproben am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg gezeigt. Bei Tieren senken die Antioxidantien aus dem Apfel das Krebsrisiko um 50 Prozent. [2385]
6. Februar 2010 – Ärztezeitung
Melatonin ist das Geheimnis des Schönheitsschlafs
Das Schlafhormon Melatonin schlägt die Anti-Aging-Vitamine C und E um Längen, wenn es um die antioxidierende Wirkung geht. Diese bisher unbekannte Eigenschaft des Hormons ist in einem Labor in Lübeck entdeckt worden. Antioxidantien machen freie Radikale unschädlich. Diese aggressiven Produkte des Stoffwechsels beschleunigen das Altern und fördern Krebs. [2282]
11. Januar 2010 – Welt
Vitamin E kann bei Alzheimer mehr schaden als nützen
Im Kampf gegen den Zerfall des Hirns bei Alzheimer sind auch Antioxidantien im Gespräch, zum Beispiel Vitamin E. Dieses ist in einer Studie an über fünfzig Patienten getestet worden. Den einen hat es soweit geholfen, dass die Leistung des Hirns in sechs Monaten mehr oder weniger stabil blieb. Doch anderen hat es geschadet: Mit dem Vitamin nahm die Leistung des Hirns noch stärker ab als bei jenen, die nur ein Plazebo bekamen. Ob das Vitamin wirkt oder schadet, lässt sich durch einen Bluttest bestimmen. Ohne strikte ärztliche Kontrolle sollten Menschen mit Alzheimer also kein Vitamin E nehmen. [2108]
10. Juni 2009 – PubMed PMID: 19494439
Bewegung regt Bildung von Antioxidantien an
Der Körper von Menschen, die sich häufig bewegen, bildet mehr eigene Substanzen, die als Antioxidantien gegen Entzündungen, gegen vorzeitiges Altern und gegen Krebszellen wirken. Neben der Ernährung ist somit auch der Sport eine wichtige Quelle von Antioxidantien. [2045]
19. Februar 2009 – PubMed PMID: 19211957
Kaffee als Quelle von Antioxidantien
Als Quelle von Polyphenolen, einer sehr gesunden Art von Antioxidantien, ist Kaffee ungeschlagen: Ein Deziliter Kaffee enthält 200 Milligramm Polyphenole. Die zweitbeste Quelle ist Grüntee mit 115 Milligramm pro Deziliter. Auch Schwarztee mit 96 Milligramm erreicht noch einen Spitzenwert. Polyphenole hemmen Entzündungen und beugen Krebs vor. [2041]
13. Februar 2009 – PubMed PMID: 19187022
Mit Grüntee Training besser vertragen
Kraftsport ist zwar gesund, belastet aber auch den Stoffwechsel. Das äussert sich unter anderem darin, dass der Spiegel von freien Radikalen im Blut ansteigt. Dem kann Grüntee entgegenwirken, da er reich an Polyphenolen ist, die als Antioxidantien die durch freie Radikale verursachten Schäden beheben können. Das zeigt ein Versuch mit vierzehn jungen Kraftsportlern in Brasilien. [1827]
19. März 2008 – PubMed PMID: 18337059
Gelbes und rotes Gemüse nicht gegen Darmkrebs
Gelbe und rote Farbstoffe im Gemüse, so genannte Carotinoide, gehören als Antioxidantien zu den gesunden Stoffen. Sie bremsen das Altern und sollen auch Krebs vorbeugen helfen. Dies gilt jedoch nicht gegen Darmkrebs, wie jetzt eine Analyse von elf Studien mit insgesamt über einer halben Million Personen zeigt. [1532]
14. Februar 2007 – Am J Epidemiology 2007;165:246
Antioxidantien helfen der Atmung
Wer gut mit Antioxidantien (Vitamine A, C und E) versorgt ist, atmet tiefer. Auch reagiert seine Atmung besser auf die Ansammlung von Kohlendioxid in den Lungen, was den Drang einzuatmen und in extremen Fällen Atemnot erzeugt. Das zeigen Tests mit freiwilligen Personen in Athen. [1507]
17. Januar 2007 – Respiratory + Critical Care 2007;175:62
Der Grund sind offenbar die Antioxidantien, die im Kaffee reichlich enthalten sind. Sie beugen Entzündungen und Herzinfarkt vor. Das Risiko, an solchen Krankheiten zu sterben, ist bei Frauen, die täglich mehr als eine Tasse Kaffee trinken, bis zu ein Drittel niedriger als bei Kaffee-Abstinentinnen. Das hat eine Studie an über zwanzigtausend Frauen in den USA ergeben. [1312]
15. Mai 2006 – Am J Clin Nutrition 2006;83:1039
Antioxidantien gut für Schwangere
Frauen, die stark mit freien Radikalen belastet sind, haben ein fünffach höheres Risiko für hohen Blutdruck (Präeklampsie) in der Schwangerschaft. Freie Radikale sind aggressive Teilchen, die unter anderem das Altern beschleunigen. Ein hoher Anteil an Antioxidantien - Gegenspielern der freien Radikale - lässt dagegen das Risiko für Präeklampsie um zwei Drittel sinken. Zu den Antioxidantien zählen die Vitamine A und E sowie eine Reihe gelben und roten Stoffen aus pflanzlicher Nahrung. [1087]
14. Juli 2005 – Am J Clin Nutrition 2005;81:1390
Vitamin-E-Pillen nützen nichts
Vitamin E gehört zu den Antioxidantien. Es ist empfohlen worden zur Vorbeugung gegen Krebs und Herzinfarkt. Doch nun zeigt sich: Gegen Krebs hilft das Vitamin E nicht, und das Risiko für Herzinfarkt könnte sogar leicht zunehmen. Das hat eine große Studie an über 7000 Patienten in über hundert Kliniken ergeben. [1004]
21. März 2005 – JAMA 2005;293:1338
Crohn: Fischöl und Antioxidantien könnten helfen
Die Crohn-Krankheit, eine Entzündung des Darmes, schadet auch außerhalb der Verdauung. Unter anderem schwächt sie die Knochen. Fischöl und die Vitamine A, C und E können dem entgegenwirken. Das hat eine Studie an 31 Patienten gezeigt, bei denen sich die Blutwerte günstig entwickelt haben. [928]
3. Dezember 2004 – Am J Clin Nutrition 2004;80:1137
Zu viel von den Vitaminen A, C und E (Antioxidantien) ist offenbar ungesund: Diese Vitamine in Form von Zusätzen verkürzen das Leben, wie eine große europäische Studie zeigt. Besser ist wohl nach wie vor eine ausgewogene Ernährung mit viel Früchten und Gemüse. [884]
4. Oktober 2004 – Lancet 2004;364;1219
Stärker bleiben mit Antioxidantien
Wer viel Vitamin A und C und andere Antioxidantien zu sich nimmt, behält im Alter stärkere Muskeln. Das zeigt eine Studie an fast tausend älteren Menschen in Italien. [710]
11. Februar 2004 – Am J Clin Nutrition 2004;79:289
Bei Hochdruck mehr freie Radikale
Menschen mit zu hohem Blutdruck haben in ihrem Blut mehr von den schädlichen freien Radikalen und weniger von ihren Gegenspielern, den Antioxidantien. [484]
31. Mai 2003 – Hypertension 2003;41:1096
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