Ansteckung: Archiv

Archiv zu Ansteckung, 2.2.2004 bis 15.5.2013

Schnuller im Mund reinigen: Weniger Allergie

Eltern, die den Schnuller zum Reinigen in den Mund nehmen, reduzieren das Allergie- und Asthmarisiko ihres Babys. Das zeigt eine Studie mit über hundert Babys in Göteborg. Die Forscher vermuten, dass sich das kindliche Immunsystem so besser an die natürliche Mundflora anpasst. Keine Gefahr droht hingegen durch Ansteckung mit Erkältungs- und Karies-Erregern. [3329]

15. Mai 2013  –  Medpage Today

HIV-Selbsttests: So machen sie Sinn

Mit einem einfachen Speicheltest kann jeder und jede zu Hause feststellen, ob er oder sie mit dem HI-Virus infiziert ist. Der Test hat sich laut einer Auswertung von über zwanzig Studien weltweit bewährt. Wer ihn übers Internet bestellt, sollte darauf achten, dass es sich um den vom FDA zugelassenen Test handelt. Nach einer möglichen Ansteckung sollte man mit dem Test mehrere Wochen warten, damit der Körper Antikörper gegen HIV bilden kann. Der Test spricht auf die Antikörper an. Zur Sicherheit eventuell nach einigen Monaten wiederholen. [3304]

4. April 2013  –  Spiegel

Luftbefeuchter gegen Grippe

Feuchte Luft schwächt Grippeviren bei der Tröpfchen-Infektion: In einem Raum mit relativer Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent haben die Viren ihre Ansteckungskraft nach einer Stunde völlig verloren. Bei 20 Prozent bleiben sie vier bis fünf Stunden lang ansteckend. Das zeigt ein Laborexperiment an der Universität von West Virginia. [3283]

4. März 2013  –  Ärzteblatt

Pille gegen Ansteckung mit HIV

Eine Pille mit den Wirkstoffen Tenofovir und Emtricitab kann das Risiko, sich mit HIV anzustecken, deutlich senken. Dies zeigt eine Studie an über 19000 Personen, veröffentlicht in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift. Der Schutz ist allerdings nicht so gut, dass er Kondome ersetzen könnte. Aber die Pille lohnt sich auf jeden Fall für Risikopersonen und für Prostituierte. Sinnvoll ist sie auch für Paare, die sich Kinder wünschen und bei denen ein Partner HIV-positiv ist. Die Pille schützt nur vor HIV, nicht aber vor anderen Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper). [2185]

11. Dezember 2009  –  Bild

Sex: Gewalt gekoppelt mit Ansteckungsrisiko

Frauen, die sexuell missbraucht worden sind, haben ein deutlich höheres Risiko, mit Aids oder einer anderen sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt zu werden als Frauen, die keine sexuelle Gewalt erlebt haben. Die Unterschiede zeigen sich bei fast allen Risikofaktoren: Depression, Drogen, Sex gegen Drogen oder Geld, früher erster Sexualkontakt, zahlreiche Partnerwechsel und die Unfähigkeit, auf sicherem Sex zu bestehen. Dies zeigt eine Studie an über zweihundert Frauen in den USA. [1999]

9. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19049353

Unsicherer Sex in China

Chinesen, die käuflichen Sex konsumieren, schützen sich deutlich schlechter vor Ansteckung als solche, die das nicht tun. Das zeigen sowohl Umfragen als auch Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten in China. [1802]

13. Februar 2008  –  PubMed PMID: 18256918

HIV-Ansteckung: Beschneidung halbiert Risiko

Das Risiko, sich mit HIV, dem Erreger von Aids, oder mit einer anderen sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken, ist bei beschnittenen Männern nur halb so hoch wie bei nicht beschnittenen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie in Neuseeland. [1487]

20. Dezember 2006  –  Pediatrics 2006;118:1971

HIV-Ansteckung im Suff

Das Risiko, sich beim Sex mit HIV anzustecken, nimmt um etwa 40 bis 60 Prozent zu, wenn ein Partner Alkohol getrunken hat, und sogar um 60 bis 80 Prozent, wenn beide betrunken sind. Denn Alkohol fördert unsicheren Sex. Das hat eine Studie an mehreren Tausend Frauen und Männern in Uganda gezeigt. Das Ergebnis dürfte sich auch auf westliche Länder übertragen lassen. [1342]

14. Juni 2006  –  AIDS 2006;20:1191

Vogelgrippe: Ansteckung von Mensch zu Mensch

Nicht alle Menschen, die an Vogelgrippe erkranken und sterben, haben Kontakt zu Geflügel. Eine Studie in Thailand hat jetzt die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch nachgewiesen. [969]

31. Januar 2005  –  N Engl J Medicine 2005;352:333

Männer anfälliger auf Sars

Das Risiko, an Sars zu sterben, ist nach einer Ansteckung für Männer etwa um die Hälfte höher als für Frauen. Das zeigt eine Untersuchung der Universität von Hongkong. [703]

2. Februar 2004  –  Am J Epidemiology 2004;159:229

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