Angina Pectoris: Archiv

Archiv zu Angina Pectoris, 27.5.2006 bis 1.3.2011

Nitroglycerin-Salbe stärkt Knochen

Eine Salbe mit dem kostengünstigen Wirkstoff Nitroglycerin kann bei Frauen nach der Menopause den Abbau von Knochen bremsen und so der Osteoporose vorbeugen. Das zeigt eine klinischer Versuch an der Universität von Toronto. Ob damit auch das Risiko von Knochenbrüchen sinkt, lässt sich vorerst nicht beweisen. Zudem verursacht die Salbe Kopfschmerzen bei etwa einem Drittel der behandelten Frauen. Nitroglycerin, ursprünglich als Sprengstoff bekannt, wird auch erfolgreich gegen Angina pectoris eingesetzt. [2818]

1. März 2011  –  Ärzteblatt

Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten

Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]

17. November 2010  –  AOL Health

Torjubel kann tödlich enden

Wer an einer Herzschwäche oder Angina pectoris leidet, sollte sich vor dem Fernseher in Acht nehmen, wenn die eigene Mannschaft spielt. Statistiken früherer Fussball-Weltmeisterschaften zeigen, dass während eines Spiels das Risko für einen Herzinfarkt um das Dreifache ansteigt. Bier und Zigaretten tragen wesentlich dazu bei. Wer gefährdet ist, soll sich nicht zu stark in den Bann des Spiels ziehen lassen, zum Beispiel für einige Minuten den Ton abschalten, raten Experten. Warnsignale eines Herzinfarkts sind Enge in der Brust, ausstrahlende Schmerzen im Arm, Atemnot, Schwitzen und Angst: Dann muss sofort der Notarzt gerufen werden. [2637]

8. Juni 2010  –  Standard

Intelligenz wichtigster Schutzfaktor gegen Herzkrankheit

Risikofaktor Nummer eins für Angina pectoris und Herzinfarkt ist das Rauchen. Und der wichtigste Schutzfaktor ist eine hohe Intelligenz. Das hat eine Studie an über tausend Personen in Schottland gezeigt. Wer mehr weiss, weiss auch besser, was für die Gesundheit wichtig und was gefährlich ist, folgern die Autoren der Studie. Zusätzlich können die gleichen Faktoren, die dem Herz gefährlich werden, auch die Leistung des Gehirns beeinträchtigen. [2406]

12. Februar 2010  –  Telegraph

Betablocker sind zweischneidige Schwerter

Vor nunmehr über drei Jahrzehnten hat man entdeckt, dass Betablocker nach einem Herzinfarkt die Gefahr eines zweiten Infarkts senken. Seither verschreibt man sie bei Angina pectoris und bei Herzschwäche zum Schutz vor dem Herztod. Doch in all den Jahren hat sich auch gezeigt, dass Betablocker zum Beispiel bei Diabetes die Sterblichkeit um 8 Prozent und das Risiko für Hirnschlag sogar um 30 Prozent erhöhen. Sie machen bisweilen müde, depressiv und impotent. Ob und wann sie sinnvoll sind, muss der Arzt deshalb von Fall zu Fall sorgfältig abwägen. [2137]

25. September 2009  –  PubMed PMID: 19702791

Auch zu tiefer Blutdruck kann schaden

Bei Patienten mit instabiler, das heisst sich plötzlich ändernder Angina pectoris, wächst das Risiko eines Herzinfarkts mit sinkendem Blutdruck. Zu diesem der gängigen Meinung widersprechenden Befund kommt eine grosse Studie an über hunderttausend Patienten in den USA. Hoher Blutdruck gilt als Risiko für den Kreislauf, weil er die Innenwände der Blutgefässe stärker belastet, was zu mehr Verletzungen, Entzündungen und danach zu Verstopfungen der Gefässe führt. Andererseits lässt ein zu schwacher Druck den Blutfluss in verengten Gefässen eher versiegen. Die Kurve des Risikos, bezogen auf den Blutdruck hat deshalb die Form des Buchstabens J: Sie steigt bei sehr kleinem Druck erheblich und bei sehr grossem Druck stark an. Irgendwo dazwischen liegt der günstigste Wert, der von Person zu Person individuell verschieden sein dürfte.  [2057]

9. März 2009  –  PubMed PMID: 19249424

Herzpatienten sollten ihr Idealgewicht neu definieren

Wer an Angina pectoris (Koronarkrankheit) leidet, tut gut daran, sich nicht mehr nach den von der WHO definierten Begriffen von Normal-, Übergewicht und Fettleibigkeit zu richten. Denn laut einer holländischen Studie an über fünftausend Patienten, bei denen der Arzt eine Koronarkrankheit gefunden oder vermutet hat, ist die Sterblichkeit in bei den Fettleibigen am geringsten und bei jenen mit Untergewicht am höchsten. [1669]

6. August 2007  –  PubMed PMID: 17531566

Wann ist Alkohol gut für das Herz?

Mäßig Alkohol trinken kann dann gut sein für das Herz, wenn die Herzkranzgefäße verengt sind, also bei der Koronarkrankheit oder Angina pectoris. Ist das Herz aber gesund, bringt Alkohol keinen Vorteil. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie an über zwanzigtausend Personen. [1500]

8. Januar 2007  –  Circulation 2007;115:34

Infarkt kommt nicht aus heiterem Himmel

Je mehr Feinstaub die Luft belastet, desto höher steigt das Risiko für Herzinfarkt bei Personen, die an verengten Herzkranzgefäßen (Angina pectoris) leiden. Eine Steigerung des Feinstaubs um 10 Mikrogramm pro Kubikmeter steigert das Risiko um mehr als vier Prozent. Das zeigt eine Studie an über zehntausend Personen in den USA. [1480]

11. Dezember 2006  –  Circulation 2006;114:2443

Wenn sie ein Glas pro Woche trinkt

Schon einmal Alkohol pro Woche zu trinken kann bei Frauen das Risiko für Koronarkrankheit (Angina pectoris oder Infarkt) um ein Drittel senken. Häufigeres Trinken senkt das Risiko nicht weiter. Anders bei Männern: Hier ist das Risiko für jene am niedrigsten, die täglich (mäßig) Alkohol trinken. [1324]

27. Mai 2006  –  British Medical Journal 2006;332:1244

Aktueller    1   2    Früher

Mehr



 
19 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Blutdruck

Icon

Selber messen, aber richtig. Was die Werte bedeuten. Blutdruck senken ohne Medikamente.

mehr

Cholesterin

Icon

LDL und HDL, Normwerte, Cholesterin senken ohne Medikamente. Fragen, Antworten.

mehr