Altern: Archiv

Archiv zu Altern, 11.1.2010 bis 18.3.2014

Passivrauchen lässt Arterien schneller altern

Die Wände der Arterien werden im Lauf des Lebens immer dicker. Deutlich schneller läuft dieser Prozess bei Kindern ab, deren Eltern rauchen: Ihre Arterien sind nach 25 Jahren um etwa drei Jahre mehr gealtert als jene von Kindern, die rauchfrei aufgewachsen sind. [3442]

18. März 2014  –  Ärztezeitung

Bildung ist auch Anti-Aging

Je kürzer die Schulzeit eines Menschen, desto schneller altern seine Zellen - unter sonst gleichen Bedingungen. Das Einkommen oder die berufliche Stellung spielen dabei keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie bei über vierhundert gesunden Personen. Das Tempo des Alterns lässt sich an den Chromosomen ablesen: Je kürzer deren Schutzkappen (Telomere), desto näher rückt der Zelltod. Stress ist eine mögliche Ursache für die Abnützung der Telomere, und Bildung könnte den Umgang mit Stress verbessern, vermuten die Forscher. [2865]

12. Mai 2011  –  Medical News Today

Akupunktur gegen einseitige Sehschwäche?

Kinder mit einseitiger Sehschwäche müssen über dem stärkeren Auge stundenlang eine Augenklappe tragen, damit das schwächere Auge nach und nach stärker wird. Bei Kleinkindern wirkt diese Methode am besten, bei Schulkindern schon deutlich schlechter. Im Alter zwischen sieben und zwölf könnte Akupunktur rund um das schwächere Auge eine Alternative sein: In einem chinesisch-amerikanischen Versuch an 88 Schulkindern hat sich die Sehkraft des schwächeren Auges nach fünfzehn Wochen Akupunktur ebenso stark verbessert wie mit täglich zweistündigem Tragen einer Augenklappe. [2772]

15. Dezember 2010  –  Spiegel

Anti-Aging bei Mäusen, Skepsis bei Menschen

Ein Enzym namens Telomerase ist zur Zeit als mögliches Wundermittel zur Verjüngung in vielen Medien. Mäuse, denen das Enzym fehlt, altern sehr schnell. Gibt man ihnen das Enzym als Medikament, verjüngen sie sich wieder. Diese Experimente von Forschern in Boston lassen aber kaum Rückschlüsse auf Menschen zu. Davon sind führende Altersforscher überzeugt. Ewige Jugend dürfte weiterhin ein unerreichbarer Traum bleiben. [2761]

30. November 2010  –  Ärzteblatt

Neue Messung zeigt: Altes Gehirn wird sauer

Mit dem Milchsäurespiegel im Gehirn lässt sich dessen biologisches Alter auf verblüffend einfache Art messen. Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat die neue Methode erfolgreich an Mäusen erprobt. Milchsäure entsteht, wenn die Leistung des Stoffwechsels abnimmt, so dass die grauen Zellen Energieträger nicht mehr effizient verwerten können. Nach vorläufigen Ergebnissen läuft der gleiche Vorgang auch beim Altern des menschlichen Gehirns ab. Sollte sich das bestätigen, könnte man Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson künftig schon in einem früheren Stadium als bisher entdecken. [2746]

4. November 2010  –  Welt

Keine Wechseljahre beim Mann

Die angeblichen Wechseljahre des Mannes sind eine Erfindung der Pharmaindustrie. Angeblich sei ein Mangel an Testosteron schuld an vielen Beschwerden, von Erektionsstörungen über Müdigkeit, nachlassende Leistung bis zu Depression. Doch die oft verschriebenen teuren Hormonpräparate nützen nichts, wie eine Studie an über dreitausend Männern in acht europäischen Ländern zeigt: Die Beschwerden alternder Männer haben nichts mit dem Testosteronspiegel zu tun. Nur gerade zwei Prozent der untersuchten Männer haben eine Unterfunktion der Hoden und zu tiefe Hormonwerte. Beschwerden mit Hormonpräparaten zu behandeln, könne sogar gefährlich sein, warnen die Forscher. [2647]

18. Juni 2010  –  Tages-Anzeiger

Nach schwieriger Entscheidung Hände waschen!

Wer in einer schwierigen Entscheidung eine Alternative gewählt und die andere verworfen hat, fühlt sich oft unbehaglich. Vor allem wenn beide Optionen ähnlich attraktiv waren, nagen an der getroffenen Wahl oft Zweifel. Diese lassen sich auf verblüffend einfache Weise beseitigen, indem man die Hände wäscht. Das zeigt ein Experiment von US-Psychologen. Studenten hatten eine Wahl zu treffen und diese danach zu rechtfertigen: Um das Unbehagen zu beseitigen, redeten sie die gewählte Alternative schön und machten die verworfene schlecht. Jene, die nach der Wahl die Hände wuschen, hatten dies nicht nötig. [2578]

7. Mai 2010  –  Standard

Gen steuert Tempo des Alterns

Wie schnell ein Mensch biologisch altert, hat er zu einem grossen Teil selbst in der Hand. Der Rest ist genetisch bestimmt. Eines der beteiligten Gene ist jetzt entdeckt worden. Es trägt die Abkürzung TERC und beeinflusst die Schutzkappen (Telomere) an den Enden der Chromosomen. Der Unterschied in den Varianten von TERC macht etwa drei bis vier Jahre biologischer Lebenszeit aus. [2399]

10. Februar 2010  –  Medical News Today

Täglich eine Büchse Sardinen hält länger jung

Sardinen, Lachs, Makrele und andere ölige Fische sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese bremsen unter anderem das Altern der Erbstubstanz DNA in den menschlichen Zellen. Dieser Abbau läuft bei regelmässigen Fisch-Essern etwa um ein Drittel langsamer ab als bei Menschen, die nie Fisch essen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über sechshundert Herzpatienten in den USA. [2318]

20. Januar 2010  –  Telegraph

Melatonin ist das Geheimnis des Schönheitsschlafs

Das Schlafhormon Melatonin schlägt die Anti-Aging-Vitamine C und E um Längen, wenn es um die antioxidierende Wirkung geht. Diese bisher unbekannte Eigenschaft des Hormons ist in einem Labor in Lübeck entdeckt worden. Antioxidantien machen freie Radikale unschädlich. Diese aggressiven Produkte des Stoffwechsels beschleunigen das Altern und fördern Krebs. [2282]

11. Januar 2010  –  Welt

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