Alter: Archiv 61 bis 70

Archiv zu Alter, 24.2. bis 14.6.2011

Tierhaare: Früher Kontakt senkt Risiko für Allergie

Kommen Kinder schon im Babyalter in Kontakt mit Hunden oder Katzen, halbiert sich das Risiko, dass sie später gegen Tierhaare allergisch reagieren. Das zeigt eine Studie mit über fünfhundert Personen in den USA. [2886]

14. Juni 2011  –  Focus

Osteoporose: Kalzium allein hilft nicht

Nahrungszusätze mit Kalzium können den Abbau von Knochen im Alter nicht stoppen. Im Gegenteil: Zu viel Kalzium kann das Risiko für Knochenbrüche sogar ansteigen lassen. Zudem können die Arterien verkalken, was Herzinfarkt begünstigt. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über sechzigtausend Frauen. Gut für die Knochen ist Kalzium nur zusammen mit Vitamin D. [2876]

27. Mai 2011  –  Ärzteblatt

Musik verbessert Lebensqualität im Alter

Wer von klein auf regelmässig ein Musikinstrument spielt, hat im Alter zwei Vorteile: Ein besseres Gedächtnis und eine bessere Fähigkeit, Sprache bei hohem Lärmpegel zu verstehen. Dies zeigen Tests mit je über einem Dutzend Musikern und Nichtmusikern in den USA. Dank Musik bleiben offenbar bestimmte Nervenzellen im Gehirn länger leistungsfähig. [2866]

13. Mai 2011  –  Spiegel

Bildung ist auch Anti-Aging

Je kürzer die Schulzeit eines Menschen, desto schneller altern seine Zellen - unter sonst gleichen Bedingungen. Das Einkommen oder die berufliche Stellung spielen dabei keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie bei über vierhundert gesunden Personen. Das Tempo des Alterns lässt sich an den Chromosomen ablesen: Je kürzer deren Schutzkappen (Telomere), desto näher rückt der Zelltod. Stress ist eine mögliche Ursache für die Abnützung der Telomere, und Bildung könnte den Umgang mit Stress verbessern, vermuten die Forscher. [2865]

12. Mai 2011  –  Medical News Today

Schwanger: Diät macht dicke Kinder

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]

28. April 2011  –  Ärzteblatt

Altersdiabetiker: Blutzucker nicht zu tief einstellen

Senioren mit Diabetes leben am längsten mit einem Langzeit-Blutzuckerwert von 6 bis 8 Prozent. Für jüngere Erwachsene gelten sonst 6 Prozent als normale Obergrenze. Bei Werten über 8 und unter 6 Prozent nehmen Komplikationen und Sterblichkeit zu, wie jetzt eine amerikanische Studie an über siebzigtausend Patienten zeigt. [2853]

26. April 2011  –  Ärzteblatt

Experte rät vom täglichen Glas Rotwein ab

Ein Glas Rotwein pro Tag galt bisher als gesund für das Herz. Jetzt rät der deutsche Präventivmediziner Jürgen Rehm davon ab. Zum einen fördert Alkohol in jeder Dosis Krebs, also auch in geringen Mengen. Zum zweiten ist das Glas, das die meisten trinken, zu gross: Maximal ein Deziliter dürfte es sein. Drittens ist die schützende Wirkung auf das Herz zwar nachgewiesen, doch Rehm hält sie für geringer als oft behauptet wurde. Und schliesslich scheint das Zeitalter der allgemeingültigen Empfehlungen vorbei zu sein. Wer viele Herzkranke in seiner Verwandtschaft hat, dem könnte das tägliche Glas Rotwein eher nützen. Kommt dagegen Krebs in der Familie häufig vor, ist der Schaden per Saldo grösser als der Nutzen. [2849]

20. April 2011  –  Tages-Anzeiger

Musik und Lachen können Blutdruck senken

Wer oft Musik hört und viel lacht, kann seinen Blutdruck um fünf bis sechs Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) senken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie bei 79 Personen mittleren Alters in Japan. [2835]

28. März 2011  –  WebMD

Demenz: Kranke leben zu Hause länger als im Heim

Im Pflegeheim ist die Sterblichkeit bei Demenzkranken etwa doppelt so hoch wie bei jenen, die zu Hause von Angehörigen gepflegt werden - bei vergleichbarem Alter und Krankheitsgrad. Das zeigt eine Studie bei über hundertsiebzig Patienten mit Alzheimer und vaskulärer Demenz in Deutschland. Als Ursachen für den Unterschied kommen mehr menschliche Kontakte und weniger Einsatz von Psychopharmaka in den eigenen vier Wänden in Frage. [2822]

7. März 2011  –  Ärztezeitung

Sprachen lernen schützt gegen Demenz

Wer mehrere Sprachen kann und diese ein Leben lang anwendet, hat im Alter weniger Probleme mit Demenz. Das zeigt eine Studie an über zweihundert Personen in Luxemburg. Dort spricht man üblicherweise mindestens zwei Sprachen. Wer drei beherrscht, hat laut Studie ein dreimal geringeres Risiko für Demenz. Mit fünf und mehr Sprachen sinkt es gar auf ein Fünftel. [2815]

24. Februar 2011  –  Ärztezeitung

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