Alter: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Alter, 15.7. bis 28.12.2011

Gedächtnis reicht bis ins zweite Lebensjahr zurück

Acht Jahre alte Kinder können sich an Erlebnisse erinnern, die sie im Alter von zwei Jahren gemacht haben. Das zeigt ein Experiment mit fünfzig Kleinkindern und ihren Eltern in den USA. Sie spielten ein eigens für den Versuch angefertigtes Spiel und wurden sechs Jahre später dazu befragt. Die Hälfte der Eltern und ein Fünftel der Kinder konnten sich an Details aus dem Spiel erinnern. [3011]

28. Dezember 2011  –  UPI Health News

Sportschuhe: Dünnere Sohlen besser

Das Zeitalter der dicken Sohlen und gestützten Gelenke bei Joggingschuhen ist vorbei. Neue Studien zeigen, dass sie nicht vor Verletzungen schützen. Moderne Schuhe imitieren das natürliche Barfusslaufen auf weichen Unterlagen. Der Wechsel sollte jedoch schrittweise erfolgen - sonst droht Überlastung der verkümmerten Fussmuskeln. [2992]

1. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Fitness fürs Herz ist Fitness fürs Hirn

Sind Herz und Kreislauf bis ins hohe Alter gesund, bleibt auch das Gehirn länger fit. Das zeigt eine Studie mit über zwanzigtausend Senioren in den USA. Von den Risikofaktoren scheint sich vor allem hoher Blutdruck negativ auf die geistigen Fähigkeiten auszuwirken. Schützend wirkt dagegen eine gute Schulbildung. [2986]

22. November 2011  –  Ärztezeitung

Natürliches Testosteron schützt Herzen von Senioren

Ältere Männer mit einem hohen Spiegel von Testosteron im Blut haben ein etwa um 30 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt als die übrigen Männer gleichen Alters. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über zweitausend Männern. Wichtig ist offenbar, dass der Körper eigenes Testosteron bildet. Mit hoch dosierten Präparaten kann das Herzrisiko sogar ansteigen, wie eine frühere Studie zeigt. [2957]

11. Oktober 2011  –  Ärztezeitung

Mehr Demenz bei Mangel an Vitamin B12

Senioren mit einem Mangel an Vitamin B12 im Nervensystem erkranken in den folgenden Jahren eher an Demenz als ihre Altersgenossen mit genug Vitamin. Das zeigt eine Studie mit über hundert Personen in den USA. Gute Quellen für B12 sind Innereien, Fisch und Fleisch. Unklar bleibt aber, ob mehr Konsum vor Demenz schützt, denn auch bei normalem B12-Spiegel im Blut können Nervenzellen Mangel leiden. [2949]

29. September 2011  –  Focus

Zahl der Medikamente im Alter halbieren

Mehr als fünf verschiedene Medikamente im Alter schaden meist mehr als sie nützen. Davon sind deutsche Allgemeinmediziner überzeugt. An einem Kongress in Salzburg haben sie beschlossen, neue Leitlinien für Allgemeinpraktiker zu erarbeiten. Statt acht oder zehn sollen künftig vier bis maximal fünf Medikamente genügen. [2947]

27. September 2011  –  Ärztezeitung

Alter, nicht Menopause fördert Herzinfarkte

Frauen erleiden nach der Menopause häufiger als vorher einen Herzinfarkt. Das liegt aber nicht an der Menopause, wie früher vermutet, sondern rein am Alter. Die schwindenden Hormone haben keine Einfluss. Ihr Ersatz lässt das Risiko für Herzinfarkt sogar ansteigen. Zu diesem Schluss kommen Analysen von Sterberegistern in England, Wales und den USA. [2938]

8. September 2011  –  Ärzteblatt

Sonnenbrille gegen Degeneration der Netzhaut

An hellen Tagen die Augen mit einer Sonnenbrille schützen! Dazu raten deutsche Augenärzte, denn helles Licht mit UV-Anteil fördert die altersbedingte Makuladegeneration AMD, die Zerstörung der Zone des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. [2925]

22. August 2011  –  Ärzteblatt

Mittagsschlaf macht fit und gesund

Zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde Kurzschlaf (Powernapping) über Mittag kann das Risiko vorzeitigen Herztodes um ein Drittel senken. Die Leistungskraft am Arbeitsplatz nimmt zu, und im Alter sink das Risiko für Demenz. Zu diesem Schluss kommen Studien bei über zwanzigtausend Personen. [2909]

19. Juli 2011  –  Ärztezeitung

Meditation stärkt Gehirn gegen Abbau

Meditation ist Training für das Gehirn. Sie stärkt die Nervenfasern in der weissen Hirnmasse, die die grauen Zellen miteinander verbinden, und wirkt so dem altersbedingten Abbau entgegen. Das haben Untersuchungen an der Universität von Kalifornien in Los Angeles gezeigt. Doch Menschen mit stark vernetzten Hirnzellen könnten sich mehr als andere zu Meditation hingezogen fühlen, wenden Skeptiker ein. [2907]

15. Juli 2011  –  UPI Health News

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