Alter: Archiv 91 bis 100

Archiv zu Alter, 25.3. bis 17.5.2010

Zucker lindert Baby-Schmerz

Ein Löffelchen voll Zuckersaft genügt, um das Weinen von Babys nach dem Pieks einer Impfnadel um die Hälfte zu verringern. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von 14 Studien mit über 1600 Säuglingen und Kleinkindern im Alter von einem bis zwölf Monaten. Je jünger das Kind, desto besser wirkt der Zuckersaft. Die ideale Mischung ist ein Drittel Zucker mit zwei Dritteln Wasser. [2593]

17. Mai 2010  –  Focus

Immer mehr Kinder leiden an Diabetes

Es gab noch Zeiten, als man Diabetes vom Typ 2 «Altersdiabetes» nannte. Tempi passati: Heute tritt die Krankheit immer häufiger schon bei Kindern auf. In Deutschland erkranken jedes Jahr 200 Kinder daran. Grund: Sie bewegen sich zu wenig, essen ungesund und werden zu dick. Viele Eltern haben Angst vor Unfällen und bringen ihre Kinder per Auto zur Schule. Zu Hause sitzen sie vor dem Computer, statt draussen zu spielen. [2589]

13. Mai 2010  –  Welt

Nach schwieriger Entscheidung Hände waschen!

Wer in einer schwierigen Entscheidung eine Alternative gewählt und die andere verworfen hat, fühlt sich oft unbehaglich. Vor allem wenn beide Optionen ähnlich attraktiv waren, nagen an der getroffenen Wahl oft Zweifel. Diese lassen sich auf verblüffend einfache Weise beseitigen, indem man die Hände wäscht. Das zeigt ein Experiment von US-Psychologen. Studenten hatten eine Wahl zu treffen und diese danach zu rechtfertigen: Um das Unbehagen zu beseitigen, redeten sie die gewählte Alternative schön und machten die verworfene schlecht. Jene, die nach der Wahl die Hände wuschen, hatten dies nicht nötig. [2578]

7. Mai 2010  –  Standard

Schlaf verlängert das Leben

Unter Hundertjährigen ist der Anteil jener, die täglich zehn Stunden schlafen, höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. Das zeigt eine Studie an über fünfzehntausend Senioren in China. Dabei hängen drei Faktoren eng zusammen: guter Schlaf, gute Gesundheit und langes Leben. Wie sie genau zusammenhängen, darüber gibt die Studie keine Auskunft. Man vermutet, dass einerseits ein gesunder Schlaf die Gesundheit fördert. Wer andererseits krank ist, schläft oft auch schlechter. Immerhin räumt die Studie mit einem Vorurteil auf: Mit zunehmendem Alter muss der Schlaf nicht schlechter werden. [2569]

3. Mai 2010  –  Telegraph

Muskeln im Alter: Wadendicke messen!

Bei betagten Menschen nimmt die Muskelmasse ab. Ob dieser Muskelverlust den kritischen Grad einer Sarkopenie erreicht, lässt sich mit der Waage nicht feststellen, da alte Menschen oft auch mehr Fett ansetzen. Nur das Massband schafft Klarheit: Der Wadenumfang sollte mindestens 31 Zentimeter betragen, sagt Jürgen Schölmerich, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Muskelschwäche ist die häufigste Ursache für Stürze im Alter. [2529]

15. April 2010  –  Ärztezeitung

Macht Rauchen dumm?

Bei jungen Rauchern liegt der Intelligenzquotient IQ durchschnittlich um 7 Punkte tiefer als bei nicht rauchenden Altersgenossen. Das zeigt eine israelische Studie an rund zwanzigtausend Soldaten zwischen 18 und 21 Jahren. Wie es dazu kommt, erklärt dieser Zusammenhang allerdings nicht. Sind dümmere Menschen anfälliger für das Rauchen? Oder macht das Rauchen dumm? Am wahrscheinlichsten trifft beides zu. Je mehr Zigaretten pro Tag, desto deutlicher die IQ-Differenz. Dies spricht mindestens teilweise für eine schädliche Wirkung des Rauchs auf die grauen Zellen. [2515]

7. April 2010  –  Standard

Stillen kann Baby das Leben retten

Würden 90 Prozent der Mütter ihre Babys sechs Monate lang stillen, könnte das zum Beispiel in den USA jedes Jahr 900 Kindern das Leben retten. Daneben würde es Kosten in Milliardenhöhe einsparen. Zu diesem Schluss kommt eine im Fachblatt Pediatrics veröffentliche Studie. Stillen stärkt die Abwehr des Babys gegen Viren und Bakterien und senkt das Risiko für viele gefährliche Krankheiten im Kindesalter - von Asthma über plötzlichen Kindstod bis zu Leukämie. In den USA liegt die Stillquote knapp über 40 Prozent; in der Schweiz und in Deutschland ist sie um etwa die Hälfte höher. [2511]

6. April 2010  –  Spiegel

Schokolade als vorbeugendes Medikament

Ein bis zwei Stücke einer üblichen Tafel Schokolade pro Tag können das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um mehr als ein Drittel senken. Zu diesem Schluss kommt eine deutsche Langzeitstudie an fast zwanzigtausend Personen im Alter von 35 bis 65 Jahren. Doch die Forscher warnen: Optimal sind nur gerade knapp zehn Gramm Schokolade pro Tag, und zwar an Stelle von anderen energiereichen Snacks. Andernfalls droht Übergewicht das Risiko wieder zu steigern. [2508]

31. März 2010  –  Spiegel

Bewegung: Nur eine Stunde pro Tag hält schlank

Eine halbe Stunde intensiver Bewegung pro Tag empfehlen viele Experten. Das reicht, um gesund zu bleiben, wenn man keine Probleme mit dem Gewicht hat. Wenn doch, dann ist eine Stunde pro Tag nötig, um schlank zu bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über dreissigtausend Frauen mittleren Alters. [2501]

26. März 2010  –  BBC

Lebenserwartung: Drei Viertel sind beeinflussbar

Wie alt ein Mensch wird, liegt nur zu einem Viertel in den Genen, aber zu drei Vierteln in seinem Verhalten und in der Umwelt. In den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung hat diese jeweils alle zehn Jahre um zweieinhalb Jahre zugenommen. Dieser Trend läuft seit 170 Jahren. Zugenommen hat nur die gesunde Lebensspanne, deshalb sind sehr alte Menschen nicht länger pflegebedürftig als jüngere Senioren. Ein sehr hohes Alter erreichen mehr Frauen als Männer. Doch der Anteil von Gesunden ist bei den hochbetagten Männern grösser als bei den Frauen. [2498]

25. März 2010  –  Süddeutsche Zeitung

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