Allergie: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Allergie, 3.4.2002 bis 20.9.2005

Probiotika gegen Allergie

Bestimmte Arten von günstig wirkenden (probiotischen) Bakterien, die in der Milch gedeihen, können bei Kindern, die an allergischen Ekzemen der Haut leiden, die Krankheit lindern helfen. [1135]

20. September 2005  –  Arch Dis Childhood 2005;90:892

Allergie senkt Krebsrisiko

So unangenehm Asthma und Heuschnupfen sind, eine positive Wirkung scheinen sie dennoch zu haben: Sie schützen bis zu einem gewissen Grad vor Krebs. Das Risiko ist generell etwa um 12 Prozent kleiner als bei Personen ohne Allergie. Das zeigt eine Studie an über einer Million Personen in den USA. [1113]

19. August 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:212

Unregelmäßige Periode bei Asthma

Frauen, die an Asthma und Heuschnupfen leiden, haben öfter einen unregelmäßigen Monatszyklus als Frauen ohne Allergie. Die Ursache liegt in der Krankheit, nicht in der Behandlung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 8000 Frauen in fünf Ländern Nordeuropas. [1092]

21. Juli 2005  –  Thorax 2005;60:445

Baby: Getreidebrei erst ab dem vierten Monat

Wer seinem Baby schon in den ersten drei Monaten des Lebens Weizen, Gerste oder Roggen gibt, macht es anfällig auf Allergie gegen Gluten (Kleber) mit ernsten Problemen der Verdauung (Zöliakie). Ideal ist der erste Brei zwischen dem vierten und dem sechsten Monat. Bei einem späteren Erstkontakt steigt das Risiko wieder. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend Babys in Denver. [1049]

23. Mai 2005  –  JAMA 2005;293:2343

Weniger Allergie bei jüngeren Geschwistern

Das erste Kind hat das höchste Risiko für allergische Entzündung der Haut. Beim zweiten Kind sinkt das Risiko auf 60 Prozent, beim dritten auf weniger als die Hälfte. Die Ursachen kennt man nicht. [754]

8. April 2004  –  Int J Epidemiology 2004;33:199

Diesel fördert Allergie

Menschen mit Asthma, die Abgasen von Dieselmotoren ausgesetzt sind, leiden stärker unter allergischen Reaktionen. Das zeigt eine Studie in Frankreich. [530]

16. Juli 2003  –  Respiratory + Critical Care 2003;168:215

Toxine beugen Asthma vor

Der Kontakt mit Endotoxinen in der Kindheit beugt Asthma vor. Endotoxine sind Giftstoffe aus Bakterien. Sie trainieren das Immunsystem und machen es weniger anfällig auf Allergien. [257]

20. September 2002  –  N Engl J Medicine 2002;347:869

Katzen und Hunde helfen Allergie verhüten

Babys, die im ersten Jahr ihres Lebens mit zwei oder mehr Katzen und Hunden in Berührung gekommen sind, leiden später als Kinder viel seltener an Allergien. Das Risiko sinkt um zwei Drittel oder mehr. [235]

29. August 2002  –  JAMA 2002;288:963

Stillen senkt Risiko für Zöliakie

Zöliakie ist eine Allergie auf Gluten, einen Bestandteil des Weizens. Falls die Mutter das Baby noch stillt, wenn es seinen ersten Weizenbrei bekommt, sinkt das Risiko dieser Allergie auf die Hälfte. [126]

10. Mai 2002  –  Am J Clin Nutrition 2002;75:914

Schnupfenviren können Asthma auslösen

Die so genannten Rhinoviren verstärken die Wirkung der Allergie auslösenden Stoffe (Allergene) und können so schwere Anfälle auslösen. [89]

3. April 2002  –  British Medical Journal 2002;324:763

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