Allergie: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Allergie, 29.12.2008 bis 26.3.2010

Frauen anfälliger auf Pollen

Mehr als die Hälfte aller Frauen reagiert irgendwann in ihrem Leben allergisch auf Pollen oder eine andere Substanz. Bei Männern liegt dieser Anteil nur bei 37 Prozent. Allergien haben in den letzten Jahren zugenommen: 48 Prozent der unter 35-Jährigen leiden daran, aber nur 37 Prozent der über 55-Jährigen. [2500]

26. März 2010  –  Telegraph

Geimpfte Kinder weniger allergisch

Kinder, die alle empfohlenen Impfungen erhalten haben, leiden seltener an Heuschnupfen, Ekzemen oder Asthma als nicht komplett geimpfte Kinder. Das zeigt die Analyse der Daten von mehr als siebzehntausend Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Impfung senkt das Allergie-Risiko um etwa 7 bis 14 Prozent. Von einer Erhöhung, wie von vielen Eltern befürchtet, kann also keine Rede sein. [2368]

2. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Folsäure dämpft Allergie

Das Vitamin Folsäure bremst die Neigung des Immunsystems, übermässig auf Pollen und andere Auslöser von Allergie zu reagieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 8000 Personen am Johns Hopkins-Spital in Baltimore, USA. [2346]

27. Januar 2010  –  Ärztezeitung

Nahrungsmittelallergie: Neues Kochbuch hilft

Immer mehr Menschen, darunter besonders viele Kinder, leiden an Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel. Für diese Betroffenen hat jetzt die Hochgebirgsklinik Davos ein Kochbuch herausgegeben. Damit ist es jetzt endlich möglich, vieles zu kochen und zu backen, was vorher verboten war. Seien es Eier, Butter, Milch oder Weizenmehl - es gibt fast nichts, das nicht durch etwas anderes, besser verträgliches ersetzt werden könnte. [2174]

9. Dezember 2009  –  Medical Tribune

Erdnussallergie mit Erdnüssen bekämpfen

Kindern, die auf Erdnüsse allergisch sind, kann geholfen werden - mit Erdnüssen: Täglich eine winzige, vom Arzt verschriebene Menge davon essen und diese im Lauf der Zeit bis etwa höchstens zwei Gramm steigern. Die Menge hängt davon ab, wie empfindlich ein Kind auf Erdnüsse reagiert. Der Erfolg ist beachtlich: Wer vorher schon bei zwei Hundertstelgramm Ausschläge bekommen hat, verträgt nach einer mehrwöchigen Behandlung ein Viertelgramm. Jene, die vorher ein Gramm vertrugen, können nachher vier Gramm Erdnüsse essen. Dies zeigt eine Studie an der Berliner Charité. [2163]

5. Dezember 2009  –  Ärztezeitung

Erste feste Nahrung mit vier bis sechs Monaten

Ob Babys ihren ersten Brei erst ab dem sechsten Monat erhalten sollen, ist neuerdings umstritten: Das Risiko für Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel nimmt eher zu, wenn man zu lange mit dem ersten Brei wartet. Dies zeigt eine Reihe von kürzlich veröffentlichten Studien. Nach diesen liegt der optimale Zeitpunkt für den ersten Brei zwischen dem vierten und dem sechsten Monat. [2135]

22. September 2009  –  PubMed PMID: 19685855

Übertriebene Angst vor Nahrungs-Allergie

Zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung glauben, an einer Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel zu leiden. Tests an einer repräsentativen Auswahl solcher Fälle haben nun aber gezeigt, dass nur etwa die Hälfte von ihnen tatsächlich Allergiker sind. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Würzburg. Übertriebene Angst vor nicht existierenden Allergien kann das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen, warnen die Forscher. Bei einem Verdacht lohnt sich deshalb eine gründliche Untersuchung durch einen erfahrenen Allergologen. [2124]

21. August 2009  –  PubMed PMID: 19623294

Quitte dämpft Allergie

Ein Extrakt aus Quitte, Mäusen unter das Futter gemischt, hat bei den Nagern die Anfälligkeit für Ekzeme deutlich senken können. Auch im Reagenzglas lässt sich die Wirkung des Extrakts nachweisen, indem er Zellen daran hindert, Allergie fördernde Substanzen auszuscheiden. Ob zum Beispiel Quittengelee bei Menschen ähnlich wirkt, müsste noch erforscht werden. [2123]

18. August 2009  –  PubMed PMID: 19661701

Würmer beugen Asthma vor

Überall dort, wo sich oft parasitische Würmer im Verdauungstrakt der Menschen breit machen, sind Asthma und andere allergische Krankheiten selten. Auf Grund von mehreren Studien vermutet man, dass die Abwehr gegen Würmer bestimmte Zellen des Immunsystems so trainiert, dass diese weniger empfindlich auf ungefährliche Reize wie etwa Pollen oder Milbenkot reagieren. Seit einigen Jahren macht man sich diese Wirkung bei der Wurmtherapie gegen Allergien zu Nutze, indem man die Patienten gezielt mit schwachen, ungefährlichen Würmern oder Wurmeiern infiziert. [2022]

19. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19128351

Empfindlicher auf Allergie nach Kaiserschnitt

Kinder, die mit Kaiserschnitt auf die Welt gekommen sind, reagieren empfindlicher als andere auf Allergie auslösende Nahrungsmittel. Noch hat man in mehreren Studien weltweit erst die ersten Stufen der allergischen Reaktion mit Kaiserschnitt in Verbindung gebracht. Weitere Studien müssen nun zeigen, ob Kinder nach Kaiserschnitt tatsächlich auch häufiger an Nahrungsallergien leiden.
 [2009]

29. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19076564

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