Allergie: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Allergie, 1.5.2010 bis 4.7.2011

Schützt Mageninfektion vor Asthma?

Die Magenbakterie Helicobacter pylori führt zwar zu Entzündungen der Magenschleimhaut und zu Magengeschwüren, schützt aber wahrscheinlich vor allergischem Asthma. Das zeigen Versuche an Mäusen an den Universitäten von Zürich und Mainz. Sie liefern eine weitere Bestätigung der Hypothese, dass zuviel Hygiene für die Zunahme von Allergien in modernen Industrieländern verantwortlich ist. [2898]

4. Juli 2011  –  Ärztezeitung

Tierhaare: Früher Kontakt senkt Risiko für Allergie

Kommen Kinder schon im Babyalter in Kontakt mit Hunden oder Katzen, halbiert sich das Risiko, dass sie später gegen Tierhaare allergisch reagieren. Das zeigt eine Studie mit über fünfhundert Personen in den USA. [2886]

14. Juni 2011  –  Focus

Jeder dritte Heuschnupfen wird zu Asthma

Wer neben Heuschnupfen auch an trockenem Reizhusten und Atemnot leidet, tut gut daran, sich gegen Asthma behandeln zu lassen. Dazu raten Allergie-Experten der Berliner Charité. Je früher man behandelt, desto besser die Aussicht, das Asthma wieder loszuwerden. Andernfalls droht saisonales Asthma zu einem ganzjährigen zu werden. [2841]

6. April 2011  –  Ärztezeitung

Asthma und Ekzem senken Krebsrisiko

Um ein Viertel bis ein Drittel niedriger ist das Risiko, an irgendeiner Art von Krebs zu erkranken, für Asthmatiker oder Ekzempatienten - verglichen mit Personen ohne Allergie. Das zeigt eine Studie an über dreitausend Patienten und gesunden Personen in Kanada. Schuld daran sei das überaktive Immunsystem, vermuten die Forscher: Es verursacht zwar allergische Beschwerden, bekämpft aber andererseits wirksamer bösartige Zellen im Körper. [2801]

28. Januar 2011  –  Ärztezeitung

Katzen schützen Kinder vor Ekzem

Kinder erkranken seltener an atopischem Ekzem (Neurodermitis) mit Hautausschlägen, Rötung und Juckreiz, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Kontakt zu Katzen hatten. Das haben Forscher der Universität Zürich an über tausend Kindern aus fünf europäischen Ländern herausgefunden. Das ist überraschend, galten Katzenhaare doch bisher eher als Auslöser von Allergien. [2768]

9. Dezember 2010  –  Standard

Gen-Unterschiede zwischen Asthma und Allergien

Allergien und Asthma kommen, anders als bisher vermutet, auf unterschiedliche Weise zustande. Zwar sind die Auslöser, wie etwa Pollen, oft dieselben. Die Unterschiede zeigen sich aber in den Wirkungen, die sie im Körper auslösen. Das zeigt eine genetische Studie an über zwanzigtausend Personen in Deutschland. Durch die Analyse der beteiligten Gene hofft man, die Krankheiten künftig wirksamer behandeln zu können. [2718]

24. September 2010  –  Welt

Ozon steigert Allergie-Wirkung von Pollen

Die Pollen zweier Roggensorten bilden mehr allergene Eiweisse, wenn der Ozongehalt der Luft steigt. Dies zeigen Versuche an der Medizinischen Universität Wien. Sollte dies auch bei anderen Allergie auslösenden Pflanzen der Fall sein, etwa bei Gräsern, Bäumen und Ambrosia, dann wäre Ozon für die Atemwege doppelt gefährlich - als Auslöser von Entzündungen und als Verstärker von Allergien und Asthma. [2696]

25. August 2010  –  Welt

Paracetamol fördert Allergien

Die Substanz Paracetamol, in zahlreichen Präparaten gegen Schmerzen und Fieber enthalten, steigert bei jungen Menschen die Neigung zu Asthma, Ekzemen und allergischem Schnupfen. Das zeigt eine Umfrage bei mehr als dreihunderttausend Jugendlichen in fünfzig Ländern. Wer das Mittel regelmässig nimmt, hat ein zwei- bis dreifach höheres Risiko für Allergien; selbst gelegentlicher Anwendung steigt das Risiko noch um die Hälfte. Wahrscheinlich ist Paracetamol die Ursache, auch wenn die Studie das nicht beweist. [2694]

23. August 2010  –  Standard

Neue Allergiebremse entdeckt

Ein bisher unbekanntes Eiweiss namens Allergin-1 ist zuerst bei Mäusen, dann auch bei Menschen entdeckt worden. Es dämpft die Reaktion des Immunsystems, was im Fall von schweren Allergien Leben retten könnte. Zur Zeit wird die genaue Wirkung an Mäusen erforscht. Man hofft, die Substanz später einmal zur Behandlung allergischer Schocks einsetzen zu können. [2636]

8. Juni 2010  –  Spiegel

Mehr Hygiene, mehr Allergien

Jahr für Jahr leiden immer mehr Menschen an Heuschnupfen und anderen Allergien. Schuld daran sei unter anderem eine übertriebene Hygiene, behauptet Duy Delespesse von der Uni Montreal. Der kanadische Mediziner kritisiert, dass moderne Kinder immer weniger mit Bakterien in Berührung kommen. Das unterfordere ihr Immunsystem, das dann übertrieben auf Pollen und andere Reizstoffe in der Umwelt reagiere. [2565]

1. Mai 2010  –  Standard

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