Allergie: Archiv

Archiv zu Allergie, 28.7.2011 bis 7.1.2014

Ballaststoffe gegen Asthma?

Gewisse Ballaststoffe in der Nahrung könnten allergische Reaktionen in den Atemwegen abschwächen. Das vermuten Forscher der Universität Lausanne nach Experimenten mit Mäusen. Bei den Nagern wirken Pektine, lösliche Fasern, dämpfend auf die Allergie, falls sie von Darmbakterien verdaut werden. Ob das auch beim Menschen zutrifft, muss erst noch in klinischen Studien erforscht werden. [3432]

7. Januar 2014  –  Ärzteblatt

Hund im Haus, Kinder weniger allergisch

Die Bakterien, die ein Hund aus dem Erdreich nach Hause schleppt, sorgen für eine grössere Vielfalt von Mikroben im Haushalt. Kinder, die in einer solchen Umgebung aufwachsen, entwickeln seltener eine Allergie als Kinder in hundelosen Haushalten. Das zeigt eine Studie in den USA. Mehr als siebentausend Bakterien-Arten haben die Forscher identifizieren können. Je mehr davon das kindliche Immunsystem kennenlernt, desto weniger neigt es offenbar dazu, übermässig auf harmlose Substanzen zu reagieren. [3336]

27. Mai 2013  –  UPI Health News

Schnuller im Mund reinigen: Weniger Allergie

Eltern, die den Schnuller zum Reinigen in den Mund nehmen, reduzieren das Allergie- und Asthmarisiko ihres Babys. Das zeigt eine Studie mit über hundert Babys in Göteborg. Die Forscher vermuten, dass sich das kindliche Immunsystem so besser an die natürliche Mundflora anpasst. Keine Gefahr droht hingegen durch Ansteckung mit Erkältungs- und Karies-Erregern. [3329]

15. Mai 2013  –  Medpage Today

Fördert Vitamin D Nahrungsmittelallergien?

Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft Vitamin-D-Präparate genommen haben, sind im Alter von zwei Jahren häufiger als andere allergisch auf Hühner- oder Milcheiweiss, Weizenmehl, Erdnuss oder Soja. Das zeigt eine Studie mit über sechshundert Müttern und ihren Kindern in Leipzig. Nahrungsergänzung mit Vitamin D sei deshalb für Schwangere nicht ratsam, sagen die Autoren der Studie. [3285]

6. März 2013  –  Ärzteblatt

Medikamente schwächen Gedächtnis im Alter

Schlafmittel (Benzodiazepine), Medikamente gegen Allergie (Antihistaminika der ersten Generation) und gegen Depression (trizyklische Antidepressiva) können das Gedächtnis alter Menschen vermindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung von 162 Studien. [3212]

9. November 2012  –  Ärztezeitung

Echinacea nichts für Kinder

Echinacea, ein beliebtes pflanzliches Medikament gegen Erkältungen, kann bei Kindern unter zwölf Jahren allergische Reaktionen auslösen. Diese Gefahr wiege schwerer als der mögliche Nutzen, warnt die britische Arzneimittelbehörde MHRA. Bei älteren Kindern und Erwachsenen sei die Gefahr von Allergien nur gering. [3159]

21. August 2012  –  Telegraph

Zuviel Hygiene fördert Allergien

Asthma und allergische Darmentzündungen sind häufiger bei Menschen, die als Kinder in einer möglichst keimfreien Umgebung aufgewachsen sind. Diese Vermutung, gestützt auf zahlreiche Beobachtungen und Studien, ist jetzt in einem deutsch-amerikanischen Mäuseversuch erneut getestet worden: Steril aufgezogene Labormäuse zeigten eine deutlich höhere Neigung zu Allergien als ihre Artgenossen aus normaler Umgebung. Die Immunsysteme von Maus und Mensch seien sich so ähnlich, dass man von diesem Experiment auch auf den Menschen schliessen könne, meinen die Forscher. [3073]

26. März 2012  –  Spiegel

Bei Allergie und Asthma kein Alkohol

Menschen mit Allergie und Asthma tun gut daran, alkoholische Getränke zu meiden. Der Grund sind Reizstoffe (Histamine), die bei der Gärung entstehen. Auch Schwefelverbindungen im Wein können Allergien auslösen. Dies teilt die deutsche Gesellschaft der Lungenärzte mit. [3016]

5. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Baby: Fisch essen reduziert Allergie

Vorschulkinder leiden etwa um die Hälfte weniger oft an asthmatischem Keuchen, wenn sie schon mit weniger als neun Monaten Fisch zu essen bekommen haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit mehr als viertausend Familien in Göteborg. [2987]

23. November 2011  –  UPI Health News

Testosteron dämpft Entzündungen und Allergien

Männer leiden seltener als Frauen an Entzündungen und Allergien. Den Grund haben Forscher der Universität Jena im Sexualhormon Testosteron gefunden. Es drosselt die Bildung von Stoffen, die das Immunsystem zu entzündlichen Reaktionen antreiben. [2914]

28. Juli 2011  –  Welt

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