Gesundheitstelegramm | Alkohol
Alkoholvergiftungen in sieben Jahren verdoppelt
18. März 2010 - In den Jahren von 2000 bis 2007 hat sich der Anteil von Alkoholvergiftungen am Notfallzentrum des Inselspitals Bern von 1,4 auf 3,3 Prozent mehr als verdoppelt. Bei den 16- bis 25-Jährigen beträgt der Anteil sogar schon 6,5 Prozent. Die Eingelieferten haben im Durchschnitt über zwei Promille Alkohol im Blut. [2484]
Quelle: Medical Tribune
Alkohol plus Fett lassen Leber leiden
12. März 2010 - Je dicker der Bauch, desto weniger Alkohol verträgt die Leber. Das zeigen zwei Studien in Grossbritannien. Von tausend untersuchten Frauen, die weniger als ein Glas Alkoholisches pro Tag trinken, stirbt im Durchschnitt eine in fünf Jahren an Leberzirrhose, egal, wie dick sie ist. Bei Frauen, die über zwei Glas trinken, sterben mit normalem Gewicht drei, mit Übergewicht aber fünf. Bei dicken Männern, die viel trinken, ist das Risiko einer Leberkrankheit fast zwanzigmal höher als bei Abstinenten mit Normalgewicht. [2471]
Quelle: Telegraph
Weibliche Kurven wirken wie Drogen auf Männer
26. Februar 2010 - Die Kombination von schlanker Taille und dickem Hinterteil macht Männer ähnlich high wie ein Glas Alkohol oder ein Joint: Im Hirn werden dann die gleichen Belohnungszentren aktiv, die auch auf Drogen ansprechen. Das zeigen Aufnahmen mit einem Hirn-Scanner in den USA. [2441]
Quelle: Telegraph
Leberzirrhose auch durch Fett
18. Februar 2010 - Nicht nur Alkohol, sondern auch zuviel eingelagertes Fett kann die Leber so stark schädigen, dass sie zunächst wächst, dann aber am Ende schrumpft und abstirbt. In Deutschland hat jede fünfte Person eine Fettleber, schätzen Experten. Besonders gefährdet sind jene mit einem dicken Bauch. Abhilfe ist nie zu spät: Durch Abnehmen, mehr Bewegung und gesunde Ernährung kann eine fette Leber innerhalb eines halben Jahres wieder ihre normale Grösse erreichen. [2423]
Quelle: Spiegel
Schleckmäuler haben eher Hang zu Depression
11. Februar 2010 - Kinder, die sich besonders zu Süssigkeiten und Süssgetränken hingezogen fühlen, neigen stärker als andere zu Depressionen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an etwa dreihundert Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren in den USA. Die Ursachen für den Zusammenhang bleiben vorerst unklar. Ähnlich wie Alkohol wirkt auch Süsses auf die Belohnungszentren im Hirn. Depressive Kinder könnten Schleckmäuler werden, um sich besser zu fühlen, vermutet die leitende Forscherin der Studie. [2403]
Quelle: BBC
Hopfen und Malz für starke Knochen
08. Februar 2010 - Für starke Knochen braucht der Mensch neben Kalzium auch Silizium, und reich an diesem Mineral sind die Spelzen der Gerste ebenso wie der Hopfen. Beim Bierbrauen gelangt Silizium aus beiden Quellen in die Würze. Vor allem helles Bier ist deshalb reich an Silizium. Das zeigt eine Studie der Uni von Kalifornien. Doch die Forscher warnen: Mehr als zwei Glas Bier pro Tag ist schlecht für die Knochen, weil Alkohol Knochenmasse abbaut. [2390]
Quelle: Telegraph
Vitamin D gegen Darmkrebs
26. Januar 2010 - Personen mit einem hohen Spiegel von Vitamin D im Blut haben ein bis zu 40 Prozent geringeres Risiko für Krebs im Dickdarm und Enddarm als Personen mit wenig Vitamin. Das zeigt eine Studie an über tausend Personen in Europa. Doch Vorsicht: Zuviel Vitamin D ist giftig. Am besten lässt sich das Risiko senken, wenn man sich viel im Freien bewegt - Sonne regt die Haut zur Bildung von Vitamin D an, nur wenig Alkohol und rotes Fleisch konsumiert und nicht (mehr) raucht. [2341]
Quelle: Medical News Today
Kinderwunsch: Kein Rauch, kein Alkohol, kein Übergewicht
22. Januar 2010 - Viele Frauen, die sich vergeblich ein Kind wünschen, könnten auf eine künstliche Befruchtung (In-Vitro-Fertilisation IVF) verzichten und trotzdem schwanger werden. Vor dem teuren und oft erfolglosen Eingriff lohnt es sich, wenn nötig, einige Gewohnheiten umzustellen. Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau. Bei der Frau wirken sich auch Alkoholkonsum und starkes Übergewicht negativ aus. Eine europäische Arbeitsgruppe fordert jetzt sogar ein Verbot der IVF für alkoholabhängige Frauen. [2330]
Quelle: Ärzteblatt
Leichter Wein, weniger Krebs
18. Januar 2010 - Wer täglich einen viertel Liter Wein trinkt, kann sein Risiko für Blasenkrebs um 7 Prozent senken, wenn er von einem schweren vierzehnprozentigen auf einen leichten Wein mit nur zehn Prozent Alkohol wechselt. Das zeigen Berechnungen des Weltfonds für Krebsforschung. Würden hundert Personen diesen Rat befolgen, könnte dies im Durchschnitt einen Krebsfall verhindern. Für andere Krebsarten sei ein ähnlicher Nutzen zu erwarten, meint die Organisation. [2308]
Quelle: BBC
6 Stunden Schlafentzug wie 1 Promille Alkohol
16. Januar 2010 - Wer seit 17 Stunden wach ist, reagiert am Steuer so, als hätte er ein halbes Promille Alkohol im Blut. Jede weitere Stunde Schlafentzug fügt noch ein zehntel Promille hinzu. Ab mehr als 24 Stunden Schlafentzug stellen sich nach und nach Halluzinationen ein. Wer unter der Woche zu wenig zum Schlafen kommt, kann dies nicht durch Ausschlafen übers Wochenende nachholen. Zu diesen Schlüssen kommt eine Studie an jungen gesunden Personen ohne Schlafstörungen in den USA. [2303]
Quelle: Standard
Plötzlicher Herztod wegen Kokain
14. Januar 2010 - Von den Menschen, die an plötzlichem Herzstillstand sterben, sind drei Prozent jung, scheinbar gesund und fit - und sie konsumieren Kokain. Die Droge schädigt Herz und Arterien so stark, dass der Tod plötzlich und unerwartet eintreten kann. Schon geringe Mengen Kokain können schaden, vor allem auch zusammen mit Tabak und Alkohol. Das zeigt eine Studie an über sechshundert Fällen in Spanien. Alle Kokain-Toten waren Männer zwischen 21 und 45 Jahren, meist Raucher, und die meisten hatten kurz vor ihrem Tod auch Alkohol getrunken. [2293]
Quelle: Focus
Kaffee macht die Leber fit
08. Januar 2010 - Zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag reichen aus, um bei Patienten mit chronischer Leberentzündung, Hepatitis C, die Zerstörung der Leber deutlich zu bremsen. Den Patienten, ebenso wie Alkoholikern, droht Fibrose, ein krankhafter Umbau von Lebergewebe, und schliesslich Leberzirrhose. Eine Heilung gibt es nicht. Umso wichtiger ist die Vorbeugung. Pro halbe Tasse Kaffee täglich sinkt das Risiko einer zerstörten Leber um 14 Prozent. Die Wirkung beruht offenbar nicht auf Koffein, sondern auf anderen Substanzen im Kaffee. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 170 Patienten in den USA. [2273]
Quelle: Focus
Nach durchzechter Nacht weniger fahrtüchtig
21. Dezember 2009 - Wer nach einer feuchtfröhlichen Nacht am Morgen mit einem Kater aufwacht, fährt unsicher, selbst wenn er schon wieder nüchtern ist und der Alkoholpegel im Blut auf null Promille gesunken ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein Test mit 95 freiwilligen Trinkern in den USA. Beeinträchtigt sind vor allem das Reaktionsvermögen und die Konzentration. Fatalerweise merken die Versuchspersonen nichts davon, sondern fühlen sich fit. [2227]
Quelle: Berliner Zeitung
Die Ehe ist gut für die Psyche
16. Dezember 2009 - Verheiratete Frauen und Männer sind seltener depressiv und seltener abhängig von Alkohol und Drogen. Endet allerdings die Ehe durch Scheidung oder Tod, schnellen diese Risiken in die Höhe und sind dann höher als bei Singles. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von Studien mit mehr als dreissigtausend Befragten in fünfzehn Ländern. Sie zeigt auch, dass sowohl Männer als auch Frauen von einer Ehe profitieren - nicht bloss die Männer, wie oft behauptet worden ist. [2204]
Quelle: Berliner Zeitung
Kein Alkohol mehr nach Brustkrebs
13. Dezember 2009 - Frauen, die eine Brustkrebsoperation gut überstanden haben, tun gut daran, ganz auf Alkohol zu verzichten. Ihre Chancen, keinen Rückfall zu bekommen, stehen dann am besten. Nur schon drei oder vier Glas eine alkoholischen Getränks pro Woche erhöhen das Risiko eines Rückfalls um ein Drittel. Dies zeigt eine Studie an etwa 1900 Frauen nach Brustkrebs in den USA. [2192]
Quelle: CNN International
Grippe: Hausmittel nur für Junge und sonst Gesunde
03. Dezember 2009 - Egal ob Schweine- oder saisonale Grippe - für Kinder, Schwangere, Senioren über 65, chronisch Kranke (Niere, Atemorgane, Herz), Immunschwache (nach Transplantation, mit HIV) ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Auch junge und sonst gesunde Erwachsene sollten zum Arzt, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, wenn Entzündungen in der Lunge, im Mittelohr oder in den Nasennebenhöhlen auftreten oder der Kopf stark schmerzt. Bewährte Hausmittel sind Essigsocken gegen hohes Fieber, Inhalation, Gurgeln, Lutschpastillen, heisser Kräutertee (mindestens zwei Liter täglich). Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Schwarztee. [2161]
Quelle: Gesundheit Sprechstunde
Alkohol: Wann ist es Genuss, wann Sucht?
30. November 2009 - Ob Alkohol zum Problem wird, hängt neben der Menge vor allem davon ab, aus welchen Gründen man trinkt. Genusstrinker greifen zum Glas, weil sie das Getränk gern riechen und schmecken - nicht weil sie damit ihre Stimmung oder gar ihr Verhalten ändern wollen. Der Übergang zur Sucht ist fliessend. Problematisch wird das Trinken aus den folgenden Gründen: Ärger herunterspülen, Schüchternheit überwinden, Stress abbauen, Langeweile überbrücken, Trauer erträglicher machen. Die Gefahr, in Sucht abzugleiten, ist besonders hoch bei Übergängen und Brüchen im Leben: Erwachsen werden, Berufseinstieg, Pensionierung, Kinder bekommen, Trennung, Scheidung, Tod von Angehörigen. [2158]
Quelle: Beobachter
Angst fördert Süchte
05. November 2009 - Menschen, die im allgemeinen oder gegenüber anderen Menschen oft Angst empfinden, neigen mehr als andere dazu, schon in jungen Jahren Zigaretten zu rauchen und Alkohol zu trinken. Sie werden auch schneller als andere abhängig von diesen und anderen Drogen, zum Beispiel auch von Marihuana. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Schülern in Pittsburgh, die von der ersten Klasse bis zur High School in regelmässigen Abständen untersucht worden sind. [2149]
Quelle: PubMed
PMID: 19821024
Zehn Risikofaktoren für Demenz
05. Juni 2009 - Doppelt bis vierfach zählen ein schwaches Abschneiden im Gedächtnis- und Intelligenztest und Magerkeit mit einem Body Mass Index von weniger als 19. Einfach bis doppelt zählt ein hohes Alter. Einfach zählen die folgenden sieben Faktoren: Eine ungünstige Variante des Apo-E-Gens (Alzheimer-Risikofaktor), Rückbildung der weissen Hirnmasse (erkennbar im Scanner), erweiterte Hohlräume im Hirn, Verkalkung der Halsschlagader, eine durchgemachte Bypass-Operation, schwache körperliche Fitness und Alkoholabstinenz. Letzteres könnte daran liegen, dass körperlich eingeschränkte Menschen oft keinen Alkohol mehr trinken. Laut einer kalifornischen Statistik können Senioren mit keinen oder nur wenigen Risikofaktoren zu 96 Prozent sicher sein, geistig fit zu bleiben. [2105]
Quelle: PubMed
PMID: 19439724
Lust auf Alkohol beginnt schon im Mutterleib
18. März 2009 - Kinder von Alkoholikerinnen neigen mehr als andere dazu, später als Erwachsene ebenfalls süchtig nach Alkohol zu werden. Eine mögliche Ursache hat man jetzt im Versuch an Ratten erforscht. Füttert man trächtige Rättinnen mit viel Alkohol, konsumiert der Nachwuchs später ebenfalls mehr davon: In exakten Wahlversuchen hat sich gezeigt, dass den Ratten Alkohol besser schmeckt, wenn sie sich im Mutterleib daran gewöhnt haben. Dieser Befund lässt sich zwar nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen, liefert jedoch eine mögliche Erklärung und einen weiteren Grund, in der Schwangerschaft abstinent zu bleiben. Alkohol schädigt die Entwicklung zahlreicher Organe und Organsysteme beim Fetus. [2064]
Quelle: PubMed
PMID: 19273846
Süchtig nach Junkfood
24. Februar 2009 - Neben Tabak, Alkohol, legalen und und illegalen Drogen haben jetzt Mediziner aus Houston, Texas, einen weiteren Suchtstoff identifiziert: industriell produzierte Lebensmitel mit einem hohen Gehalt an Zucker, Salz und Fett. Denn in Umfragen bei starken Konsumenten dieser Lebensmittel zeigen sich offenbar Verhaltensmuster, die auch für den Konsum von Suchtdrogen typisch sind. Die Mediziner schlagen deshalb vor, Junkfood in die Liste der Suchtmittel aufzunehmen. [2048]
Quelle: PubMed
PMID: 19223127
Alkohol und Demenz: Auf die Dosis kommt es an
29. Januar 2009 - Wie schnell bei älteren Menschen leichte Gedächtnisschwächen zu einer richtigen Demenz werden, hängt unter anderem auch von Alkoholkonsum ab. Am längsten leistet das Hirn gegen den Abbau bei jenen Menschen Widerstand, die nur wenig bis mässig Alkohol trinken. Etwas schneller entwickelt sich Demenz bei Abstinenten, und am schnellsten bei starken Trinkern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hundert Patienten in China. Eine ähnliche J-förmige Kurve findet man auch beim Zusammenhang zwischen Alkohol und den Krankheiten von Herz und Kreislauf. [2030]
Quelle: PubMed
PMID: 19154211
Alkohol verdickt Wände von Arterien
22. Januar 2009 - Wer täglich Alkohol trinkt, dessen Arterien bekommen dickere Wände, was den Blutfluss etwas einengt. Die Gefahr von Arteriosklerose nimmt dadurch zu. Dies zeigt eine Studie an über zweitausend jungen Finnen. Sie beweist, dass Alkohol keineswegs nur positiv auf den Kreislauf wirkt, was man auf Grund von vielen anderen Studien annehmen könnte. [2025]
Quelle: PubMed
PMID: 19124122
Wie trinken ist wichtiger als was trinken
22. Dezember 2008 - Mässig Alkohol zu trinken gilt als gesund für Herz und Kreislauf, und als besonders gesund gilt Wein, vor allem Rotwein. Dieser soll besonders viele gesunde Substanzen, vor allem Polyphenole enthalten. Doch eine Auswertung zahlreicher Studien hat nun gezeigt, dass es wohl weniger wichtig ist, was in der Flasche ist, als wie man daraus trinkt: Weintrinker sind nicht deshalb gesünder, weil sie Wein trinken, sondern weil sie gesünder leben. Dazu gehört, dass sie sich weniger oft stark betrinken und ihren Konsum eher gleichmässig verteilen. Dieses Trinkmuster scheint die Gesundheit viel stärker zu beeinflussen als der Typ des Getränks. [2008]
Quelle: PubMed
PMID: 19075312
Alkohol und Ärger halten Blutdruck im Schlaf hoch
15. Dezember 2008 - Bei gesunden Personen sinkt der Blutdruck im Schlaf deutlich ab. Dies ist wichtig, damit sich auch der Kreislauf erholen und regenerieren kann. Ein fehlender Abfall kann auf Dauer krank machen. Die wichtigsten Faktoren, die den Blutdruck im Schlaf hoch halten, sind Alkohol und Ärger. Wer lernt, auf positive Weise mit diesen negativen Gefühlen umzugehen, kann also viel Gutes für Herz und Kreislauf tun. Den Ärger in Alkohol zu ertränken ist dagegen nicht ratsam. [2003]
Quelle: PubMed
PMID: 19067099
Zu Ihrem Suchbegrif alkohol wurden mehr als 25 Einträge gefunden! Bitte fügen Sie ein weiteres Stichwort zu.





