
News zu Alkohol
Knochendichte: Wie oft messen?
Frauen ohne Risikofaktoren für Osteoporose sollten die Knochendichte mit 70 Jahren messen lassen. Mit Risikofaktoren (Rauchen, Alkohol, Bewegungsarmut, graziler Körperbau, Osteoporose bei Blutsverwandten) kann dieser Test schon ab 60 Jahren ratsam sein. Bei normalem Ergebnis ist eine zweite Messung erst nach etwa 15 Jahren nötig, bei mittelstarkem Knochenschwund je nach Alter nach drei bis fünf Jahren, bei starkem Knochenschwund nach ein bis zwei Jahren. Diese Empfehlungen lassen sich aus einer neuen US-Studie mit fast fünftausend Frauen ableiten. [3036]
2. Februar 2012 – Ärztezeitung
Frauen, die schwanger geworden sind oder die schwanger werden möchten, sollten überhaupt keinen Alkohol trinken. Schon ab einem einzigen Glas pro Tag haben Forscher in Kalifornien Entwicklungsstörungen bei den Babys gefunden. Besonders gefährlich ist Alkohol im ersten Drittel der Schwangerschaft - sogar schon bevor eine Frau überhaupt weiss, dass sie schwanger ist. [3027]
20. Januar 2012 – Medpage Today
Zwei alkoholfreie Tage pro Woche
Die oft zitierte Empfehlung für Erwachsene, pro Tag ein bis höchstens zwei Glas Alkohol zu trinken, sei zu lasch, findet eine Gesundheitskommission des britischen Parlaments. Sie will deshalb die offizielle Richtlinie verschärfen und den britischen Bürgern zusätzlich zwei alkoholfreie Tage pro Woche empfehlen. [3019]
10. Januar 2012 – Ärztezeitung
Bei Allergie und Asthma kein Alkohol
Menschen mit Allergie und Asthma tun gut daran, alkoholische Getränke zu meiden. Der Grund sind Reizstoffe (Histamine), die bei der Gärung entstehen. Auch Schwefelverbindungen im Wein können Allergien auslösen. Dies teilt die deutsche Gesellschaft der Lungenärzte mit. [3016]
5. Januar 2012 – Ärztezeitung
Zehn Tipps für besseren Schlaf
1. Kein oder weniger Kaffee am Nachmittag. 2. Kein Alkohol und keine Zigaretten am Abend. 3. Abends weniger essen. 4. Kein Nickerchen am Nachmittag. 5. Schlafzimmer dunkel, ruhig und 16 bis 18 Grad warm. 6. Nur zu Bett, wenn man müde ist. 7. Bei Einschlafschwierigkeit nach zehn Minuten wieder aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen, bis man sich erneut müde fühlt. 8. Im Bett weder fernsehen noch lesen. 9. Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen. 10. Kognitives und Autogenes Training, andere Entspannungstechniken. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. [2998]
9. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Jedes Glas Alkohol über die zuträgliche Menge hinaus fördert Krebs. Zu diesem Schluss kommt eine italienische Analyse zahlreicher Studien. Als zuträglich gelten für Frauen täglich zehn Gramm Alkohol (ein viertel Liter Bier oder ein achtel Liter Wein) und für Männer zwanzig Gramm (ein halber Liter Bier oder ein viertel Liter Wein). [2993]
2. Dezember 2011 – Focus
Ein Drittel der Europäer psychisch krank
Mehr als 160 Millionen Europäer, 38 Prozent der Bevölkerung, sind psychisch krank. Dieses alarmierende Fazit zieht eine Studie aus Statistiken in dreissig Ländern. Am häufigsten sind Angststörungen, gefolgt von Schlaflosigkeit, schwerer Depression, Alkoholismus und Drogensucht. Nur ein Drittel der Betroffenen wird behandelt, und dies oft mit veralteten oder unwirksamen Methoden. Die volkswirtschaftlichen Kosten betragen jährlich mehr als 300 Milliarden Euro. [2936]
6. September 2011 – Spiegel
Gesund essen, zwanzig Jahre länger leben
Viel Obst und Gemüse, viel Fisch, wenig Fleisch, besonders wenig rotes Fleisch, wenig Kalorien, kein oder nur wenig Alkohol - wer sich nach dieser Formel ernährt, kann die Zahl seiner gesunden Lebensjahre um bis zu zwanzig vermehren. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE. Vitaminpillen und andere Nahrungszusätze bringen dagegen keinen Nutzen, können sogar eher schaden, warnt die DGE. [2877]
30. Mai 2011 – Welt
Allergiker tun in Zeiten starken Pollenflugs gut daran, alkoholische Getränke zu meiden. Bier, Wein und Schnaps enthalten Histamin, einen Signalstoff, der allergische Reaktionen auslöst. [2872]
23. Mai 2011 – Welt
Fünf Tipps gegen Muskelkrämpfe
Verkrampften Muskel dehnen; regelmässiges Dehnen hilft auch Krämpfen vorbeugen. Gegenmuskel anspannen. Zum Vorbeugen viel Bewegung, Wechselbäder oder -brausen, ausreichend Magnesium und möglichst wenig Alkohol, weil dessen Abbau Magnesium verbraucht. Diese Tipps wirken gut gegen gewöhnliche Muskelkrämpfe, nicht aber gegen solche durch Überanstrengung oder Krankheiten. [2864]
11. Mai 2011 – Ärztezeitung
Sich Betrinken schwächt das Herz
Mehr als ein Glas Alkohol schwächt selbst ein gesundes Herz. Es pumpt dann messbar weniger Blut in den Körper als im nüchternen Zustand. Das zeigt die Untersuchung von neunzehn belgischen Partygängern vor und nach dem Feiern. Sie hatten im Durchschnitt mehr als ein Promille Alkohol im Blut. [2857]
2. Mai 2011 – Focus
Wirkung der Passionsblume wissenschaftlich erforscht
Extrakt aus Passionsblume beruhigt, löst Ängste und Krämpfe und hilft beim Einschlafen. Forschung zeigt, dass der Extrakt die Wirkung von Substanzen verlängert und verstärkt, die Signale zwischen Nervenzellen übertragen. Dabei lässt er jene Stellen im Nervensystem unberührt, die für Sucht und Abhängigkeit von Alkohol, Beruhigungs- und Schmerzmitteln bekannt sind. Passionsblume verstärkt auch die Wirkung von Johanniskraut gegen leichte Depressionen. [2850]
21. April 2011 – Ärztezeitung
Experte rät vom täglichen Glas Rotwein ab
Ein Glas Rotwein pro Tag galt bisher als gesund für das Herz. Jetzt rät der deutsche Präventivmediziner Jürgen Rehm davon ab. Zum einen fördert Alkohol in jeder Dosis Krebs, also auch in geringen Mengen. Zum zweiten ist das Glas, das die meisten trinken, zu gross: Maximal ein Deziliter dürfte es sein. Drittens ist die schützende Wirkung auf das Herz zwar nachgewiesen, doch Rehm hält sie für geringer als oft behauptet wurde. Und schliesslich scheint das Zeitalter der allgemeingültigen Empfehlungen vorbei zu sein. Wer viele Herzkranke in seiner Verwandtschaft hat, dem könnte das tägliche Glas Rotwein eher nützen. Kommt dagegen Krebs in der Familie häufig vor, ist der Schaden per Saldo grösser als der Nutzen. [2849]
20. April 2011 – Tages-Anzeiger
Einer von zehn Krebsfällen durch Alkohol
Bei Männern ist jeder zehnte Krebs durch Alkohol verursacht, bei Frauen aber nur etwa jeder dreissigste. Das haben Krebsforscher aus Daten von mehr als einer Drittelmillion Personen aus acht europäischen Ländern berechnet. Alkohol fördert Krebs vor allem im Kopf- und Halsbereich sowie in der Leber und im Darm, bei Frauen auch Brustkrebs. [2844]
11. April 2011 – Ärzteblatt
1. Abends kein Alkohol. 2. Abends weniger essen, besonders weniger fett. 3. Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel. 4. Kein Nikotin. 5. Nasenspülungen. 6. In Seiten- oder Bauchlage schlafen. 7. Abnehmen. Dazu raten Experten vom deutschen Berufsverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Wird das Schnarchen so stark, dass es die Atmung behindert (Schlaf-Apneu), schadet es der Gesundheit. [2842]
7. April 2011 – Welt
Männer sterben jünger vor allem weil sie rauchen
Würden Männer statistisch gesehen gleichviel rauchen wie Frauen, wäre der Unterschied in der Lebenserwartung nur etwa halb so gross wie heute. Bei gleichem Alkoholkonsum würde er sich nochmals um ein Fünftel verringern. Diese Zahlen gelten für Deutschland und stammen aus einer Studie schottischer Forscher. In Malta und in der Ukraine führen Tabak und Alkohol zu noch höheren Unterschieden zwischen den Geschlechtern. [2794]
18. Januar 2011 – Ärztezeitung
Kalorien können süchtig machen
Wer viel Schokolade, Kuchen und andere Kalorienbomben isst, bekommt mit der Zeit genug davon und hört auf. Doch wer immer wieder sehr viel Fettes und Süsses isst, wird davon süchtig ähnlich wie auf Alkohol, Nikotin oder andere Drogen. Nicht mehr der Genuss steht dann im Vordergrund, sondern das ständige Verlangen nach mehr. Suchtfördernd ist aber nicht nur übertriebener Konsum, sondern auch der völlige Verzicht auf Süsses im Rahmen einer Diät. [2781]
28. Dezember 2010 – Focus
Zum Fondue besser Tee als Wein
Wer den traditionellen Weisswein zum Fondue trinkt, dem liegt die Käsespeise deutlich länger im Magen als mit Schwarztee oder Wasser. Auch ein Gläschen Schnaps danach hilft nicht beim Verdauen - ganz im Gegenteil. Alkohol in jeder Form ist also schlecht für die Verdauung. Zu diesem Schluss kommt ein Experiment mit zwanzig Freiwilligen an der Universität Zürich. [2773]
16. Dezember 2010 – Ärztezeitung
Zu viel Koffein macht langsamer
Studenten, die sich mit koffeinhaltigen Energydrinks aufputschen, zeigen in einem Test deutlich längere Reaktionszeiten als ihre Kollegen ohne oder mit nur wenig Koffein. Die Kombination aus Koffein und Alkohol führt zu nochmals deutlich langsameren Reaktionen. Wer munter bleiben will, sollte also mit Koffein Mass halten. Und gegen Kater nach zu viel Alkohol sind weder Energydrinks noch Kaffee zu empfehlen. [2766]
7. Dezember 2010 – Spiegel
Trinkgelage schaden dem Herzen
Alkohol kann dem Herzen schaden oder auch nicht: Es kommt vor allem darauf an, wie und wann man ihn trinkt. Schädlich sind zum Beispiel Trinkgelage am Wochenende; unschädlich ist dagegen die gleiche Menge Alkohol, regelmässig über die ganze Woche verteilt. Das zeigen Studien, die unterschiedliche Trinkgewohnheiten in Frankreich und Nordirland verglichen haben. In Nordirland, wo der Wochenendkonsum Tradition hat, sind Herzinfarkte bei den Konsumenten etwa doppelt so häufig wie in Frankreich - sofern alle anderen, nicht alkoholischen Risikofaktoren gleich sind. [2758]
25. November 2010 – Spiegel
Migräne-Auslöser nicht meiden, rät Experte
Der weit verbreitete Rat gegen Migräne, bekannte Auslöser wie Süssigkeiten oder Alkohol zu meiden, sei falsch. Diese überraschende Ansicht begründet der deutsche Kopfschmerzspezialist Peter Kropp damit, dass die Nerven an die schädlichen Reize gewöhnt werden müssen. Wer die Reize meide, reagiere immer empfindlicher dagegen. Zudem würden Süssigkeiten und Streit in der Familie zu Unrecht als Auslöser gehandelt. Vielmehr gehören Lust auf Süsses und gereizte Stimmung zu den Vorboten eines Anfalls. [2727]
7. Oktober 2010 – Standard
Was man gegen Kopfschmerzen tun kann
Sich viel bewegen, nicht rauchen, wenig Alkohol und Kaffee, ein regelmässiger Tagesablauf mit festem Rhythmus von Mahlzeiten und ausreichend (nicht zu wenig und nicht zu viel) Schlaf, genügend trinken. Schmerzmittel können zwar helfen, doch beim regelmässigen Gebrauch Kopfschmerzen sogar fördern. Wer unter Stress leidet, kann Techniken zur Bewältigung und zur Entspannung lernen. Diese Tipps stammen von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in München. [2701]
1. September 2010 – Welt
Wer täglich ein Glas Alkoholisches trinkt, leidet statistisch gesehen weniger unter rheumatischer Arthritis als Abstinenten oder Quartalstrinker. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie an über achthundert Patienten und tausend gesunden Personen. Keine der untersuchten Personen hat mehr getrunken als die empfohlene Höchstmenge von zehn Alkoholeinheiten pro Woche. Mehr zu trinken schadet der Gesundheit und hilft nicht zusätzlich gegen Arthritis. [2676]
29. Juli 2010 – BBC
Ursachen von Kopfschmerzen in der Jugend
Jugendliche, die mindestens einmal pro Woche Alkohol und täglich mehr als eine Tasse Kaffee trinken, die täglich rauchen und keinen Sport treiben, leiden mehr als andere an Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in Deutschland. [2643]
14. Juni 2010 – Welt
Alkohol: Komatrinken schadet dem Gedächtnis
Botellones und andere Saufgelage haben für Jugendliche schlimme Folgen: Die hohen Konzentrationen von Alkohol zerstören im Hirn Zellen, in der Region des Hippocampus, die für das Langzeitgedächtnis verantwortlich ist. Das haben Versuche mit Affen gezeigt, die sich über längere Zeit täglich einen Rausch angetrunken hatten. [2632]
3. Juni 2010 – Spiegel
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