Alkohol Herz: Archiv

Archiv zu Alkohol Herz, 17.7.2007 bis 23.8.2013

Länger schlafen gut für das Herz?

Wer mehr als sieben Stunden pro Nacht schläft, kann um etwa 16 Prozent besser vor Herztod geschützt sein als mit weniger Schlaf. Voraussetzung ist allerdings, dass er oder sie körperlich aktiv ist, nicht raucht, nur wenig Alkohol trinkt und sich gesund ernährt. Das zeigt die holländische «MORGEN»-Studie mit über vierzehntausend Personen. Fazit: Schlaf ist kein Wundermittel, aber ein wesentliches Puzzleteilchen gesunden Lebensstils. [3390]

23. August 2013  –  Ärztezeitung

Sich Betrinken schwächt das Herz

Mehr als ein Glas Alkohol schwächt selbst ein gesundes Herz. Es pumpt dann messbar weniger Blut in den Körper als im nüchternen Zustand. Das zeigt die Untersuchung von neunzehn belgischen Partygängern vor und nach dem Feiern. Sie hatten im Durchschnitt mehr als ein Promille Alkohol im Blut. [2857]

2. Mai 2011  –  Focus

Experte rät vom täglichen Glas Rotwein ab

Ein Glas Rotwein pro Tag galt bisher als gesund für das Herz. Jetzt rät der deutsche Präventivmediziner Jürgen Rehm davon ab. Zum einen fördert Alkohol in jeder Dosis Krebs, also auch in geringen Mengen. Zum zweiten ist das Glas, das die meisten trinken, zu gross: Maximal ein Deziliter dürfte es sein. Drittens ist die schützende Wirkung auf das Herz zwar nachgewiesen, doch Rehm hält sie für geringer als oft behauptet wurde. Und schliesslich scheint das Zeitalter der allgemeingültigen Empfehlungen vorbei zu sein. Wer viele Herzkranke in seiner Verwandtschaft hat, dem könnte das tägliche Glas Rotwein eher nützen. Kommt dagegen Krebs in der Familie häufig vor, ist der Schaden per Saldo grösser als der Nutzen. [2849]

20. April 2011  –  Tages-Anzeiger

Trinkgelage schaden dem Herzen

Alkohol kann dem Herzen schaden oder auch nicht: Es kommt vor allem darauf an, wie und wann man ihn trinkt. Schädlich sind zum Beispiel Trinkgelage am Wochenende; unschädlich ist dagegen die gleiche Menge Alkohol, regelmässig über die ganze Woche verteilt. Das zeigen Studien, die unterschiedliche Trinkgewohnheiten in Frankreich und Nordirland verglichen haben. In Nordirland, wo der Wochenendkonsum Tradition hat, sind Herzinfarkte bei den Konsumenten etwa doppelt so häufig wie in Frankreich - sofern alle anderen, nicht alkoholischen Risikofaktoren gleich sind. [2758]

25. November 2010  –  Spiegel

Plötzlicher Herztod wegen Kokain

Von den Menschen, die an plötzlichem Herzstillstand sterben, sind drei Prozent jung, scheinbar gesund und fit - und sie konsumieren Kokain. Die Droge schädigt Herz und Arterien so stark, dass der Tod plötzlich und unerwartet eintreten kann. Schon geringe Mengen Kokain können schaden, vor allem auch zusammen mit Tabak und Alkohol. Das zeigt eine Studie an über sechshundert Fällen in Spanien. Alle Kokain-Toten waren Männer zwischen 21 und 45 Jahren, meist Raucher, und die meisten hatten kurz vor ihrem Tod auch Alkohol getrunken. [2293]

14. Januar 2010  –  Focus

Grippe: Hausmittel nur für Junge und sonst Gesunde

Egal ob Schweine- oder saisonale Grippe - für Kinder, Schwangere, Senioren über 65, chronisch Kranke (Niere, Atemorgane, Herz), Immunschwache (nach Transplantation, mit HIV) ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Auch junge und sonst gesunde Erwachsene sollten zum Arzt, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, wenn Entzündungen in der Lunge, im Mittelohr oder in den Nasennebenhöhlen auftreten oder der Kopf stark schmerzt. Bewährte Hausmittel sind Essigsocken gegen hohes Fieber, Inhalation, Gurgeln, Lutschpastillen, heisser Kräutertee (mindestens zwei Liter täglich). Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Schwarztee. [2161]

3. Dezember 2009  –  Gesundheit-Sprechstunde

Alkohol und Demenz: Auf die Dosis kommt es an

Wie schnell bei älteren Menschen leichte Gedächtnisschwächen zu einer richtigen Demenz werden, hängt unter anderem auch von Alkoholkonsum ab. Am längsten leistet das Hirn gegen den Abbau bei jenen Menschen Widerstand, die nur wenig bis mässig Alkohol trinken. Etwas schneller entwickelt sich Demenz bei Abstinenten, und am schnellsten bei starken Trinkern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über hundert Patienten in China. Eine ähnliche J-förmige Kurve findet man auch beim Zusammenhang zwischen Alkohol und den Krankheiten von Herz und Kreislauf. [2030]

29. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19154211

Wie trinken ist wichtiger als was trinken

Mässig Alkohol zu trinken gilt als gesund für Herz und Kreislauf, und als besonders gesund gilt Wein, vor allem Rotwein. Dieser soll besonders viele gesunde Substanzen, vor allem Polyphenole enthalten. Doch eine Auswertung zahlreicher Studien hat nun gezeigt, dass es wohl weniger wichtig ist, was in der Flasche ist, als wie man daraus trinkt: Weintrinker sind nicht deshalb gesünder, weil sie Wein trinken, sondern weil sie gesünder leben. Dazu gehört, dass sie sich weniger oft stark betrinken und ihren Konsum eher gleichmässig verteilen. Dieses Trinkmuster scheint die Gesundheit viel stärker zu beeinflussen als der Typ des Getränks. [2008]

22. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19075312

Alkohol und Ärger halten Blutdruck im Schlaf hoch

Bei gesunden Personen sinkt der Blutdruck im Schlaf deutlich ab. Dies ist wichtig, damit sich auch der Kreislauf erholen und regenerieren kann. Ein fehlender Abfall kann auf Dauer krank machen. Die wichtigsten Faktoren, die den Blutdruck im Schlaf hoch halten, sind Alkohol und Ärger. Wer lernt, auf positive Weise mit diesen negativen Gefühlen umzugehen, kann also viel Gutes für Herz und Kreislauf tun. Den Ärger in Alkohol zu ertränken ist dagegen nicht ratsam. [2003]

15. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19067099

Alhohol fürs Herz? Nur wenn Sie nicht rauchen!

Mässig Alkohol zu trinken gilt als gesund für das Herz. Doch für Raucher kehrt sich diese Wirkung ins Gegenteil, wie eine chinesische Studie an über sechzigtausend Männern zeigt. [1655]

17. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17628652

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