
News zu Abnehmen
Gut geschlafen, weniger Appetit
Beim Anblick von Speisen greift ein Mensch umso eher zu, je weniger er geschlafen hat. Das zeigt ein Experiment mit zwölf gesunden Freiwilligen in Schweden. Der durch Schlafmangel erzeugte Appetit ist unabhängig vom Blutzucker und vom Hungergefühl. Fazit: Wer abnehmen will, profitiert von einem gesunden Schlaf. [3028]
23. Januar 2012 – Ärzteblatt
Stress abbauen und besser auf die natürlichen Signale Hunger, Sättigung und Geschmack des Essens hören - mit dieser Methode kann man abnehmen auch ohne Diät und Kalorienzählen. Das zeigt ein Versuch mit gestressten und übergewichtigen Frauen in den USA. [2999]
12. Dezember 2011 – UPI Health News
Wer jeden Bissen dreissig- statt nur fünfmal kaut, hat nach der Mahlzeit einen deutlich höheren Spiegel zweier Sättigungshormone im Blut. Soweit das Ergebnis eines Experiments in Japan. Ob sich der Tipp auch in weniger Essen und einer schlankeren Linie auszahlt, ist noch nicht untersucht worden. Der Versuch lohnt sich allemal, denn wer sich beim Essen mehr Zeit nimmt, kann es auch besser geniessen. [2951]
3. Oktober 2011 – Ärztezeitung
Von einem kleinen Teller essen, aus schlanken Gläsern trinken – so sehen die Mengen grösser aus. Kein Fernsehen zum Essen – wer sich darauf konzentriert, wird schneller satt. Am Tisch essen - Esskultur verleiht den Speisen mehr Gewicht. Kalorienreiche Nachwaren gut verstauen - aus den Augen, aus dem Sinn. Kleine Portionen schöpfen - der leere Teller ist ein wichtiges Sättigungssignal. [2917]
8. August 2011 – Focus
1. Abends kein Alkohol. 2. Abends weniger essen, besonders weniger fett. 3. Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel. 4. Kein Nikotin. 5. Nasenspülungen. 6. In Seiten- oder Bauchlage schlafen. 7. Abnehmen. Dazu raten Experten vom deutschen Berufsverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Wird das Schnarchen so stark, dass es die Atmung behindert (Schlaf-Apneu), schadet es der Gesundheit. [2842]
7. April 2011 – Welt
Magenschrittmacher hilft beim Abnehmen
Einer Frau, die von 100 auf 75 Kilogramm abnehmen will, haben Chirurgen in Schwabach (Bayern) ein Gerät etwa vom Format einer Visitenkarte in der Nähe des Magens eingepflanzt. Der Magenschrittmacher sendet Impulse aus, die den Nerven vorgaukeln, die Frau sei satt. Sensoren messen darüber hinaus, wann und wieviel die Frau isst. Die Daten sind per Scanner von aussen ablesbar. Die Bayerin ist die erste deutsche Patientin mit einem Magenschrittmacher. Laut Studien sind die Erfolgsaussichten gut, sofern die Patienten nach der Operation intensiv ärztlich begleitet werden. [2838]
31. März 2011 – Ärztezeitung
Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen
Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]
27. Mai 2010 – Telegraph
Schlanke Menschen haben im Verhältnis zur Körpermasse eine grössere Oberfläche als dicke. Deshalb strahlen sie mehr Wärme ab und müssen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, mehr Fett verbrennen. Auf diese einfache Tatsache führen Forscher der Uni Giessen den Umstand zurück, dass Dicke sich schwertun beim Abnehmen, während Schlanke fast beliebig viel essen können, ohne zuzunehmen. Mehr als zwei Drittel der Energie dient dazu, die Körpertemperatur zu regulieren, haben die Forscher berechnet. [2596]
18. Mai 2010 – Welt
Sättigungshormon Leptin als Hoffnung für Diabetiker
Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Eine kombinierte Spritze mit Insulin und Leptin senkt den Blutzuckerspiegel noch wirksamer und hilft besser gegen Übergewicht, an dem viele Diabetiker leiden. Die neue Behandlung hat sich bei Mäusen im Labor bewährt und könnte künftig auch menschlichen Patienten helfen. Leptin ist ein Hormon, das in den Fettzellen gebildet wird und das Hungergefühl bremst. Beim Abnehmen hilft es leider nicht, da die meisten Übergewichtigen zuviel davon haben, aber nicht darauf reagieren. [2448]
2. März 2010 – Focus
Nicht nur Alkohol, sondern auch zuviel eingelagertes Fett kann die Leber so stark schädigen, dass sie zunächst wächst, dann aber am Ende schrumpft und abstirbt. In Deutschland hat jede fünfte Person eine Fettleber, schätzen Experten. Besonders gefährdet sind jene mit einem dicken Bauch. Abhilfe ist nie zu spät: Durch Abnehmen, mehr Bewegung und gesunde Ernährung kann eine fette Leber innerhalb eines halben Jahres wieder ihre normale Grösse erreichen. [2423]
18. Februar 2010 – Spiegel
Leichter abnehmen in den Bergen
Wer Probleme mit seinem Gewicht hat, macht seine Ferien am besten in den Bergen. Allein durch Aufenthalt in Höhen von etwa 3000 Meter über Meer können Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) in einer Woche mehr als anderthalb Kilos verlieren. Das zeigt ein Experiment mit zwanzig Personen in München und auf der Zugspitze. In der Höhe sinkt der Appetit, und gleichzeitig verbrennt der Körper mehr Kalorien. Diese Wirkung hält auch noch einige Wochen nach der Rückkehr ins Flachland an. [2379]
5. Februar 2010 – Ärztezeitung
Abspecken geht auch ohne den Teller, der motzt
Der neuste Schrei zum Abnehmen ist ein Teller mit eingebauter Waage und Uhr. Isst man ihn zu schnell leer, beginnt er nervtötend zu piepsen. Das funktioniert, wenn man einer britischen Studie glauben soll. Je rund fünfzig Kinder haben über ein Jahr lang von Pieps-Tellern und normalen Tellern gegessen. Jene der Versuchsgruppe assen um elf Prozent langsamer und hatten am Schluss 3,2 Prozent weniger Körperfett als jene mit normalen Tellern. Die schwedischen Entwickler des Geräts hoffen jetzt auf das grosse Geschäft mit Adipositas-Kliniken. Doch es geht auch ohne, mit einem simplen Trick: Vor dem Schlucken einfach noch einige Male länger kauen. [2270]
8. Januar 2010 – Ärzteblatt
Abnehmen: Nur noch die Hälfte fernsehen
Wer seinen Fernseher nach der Hälfte der üblichen Zeit abschaltet, verbraucht pro Tag im Durchschnitt über hundert Kalorien mehr, als wenn er vor der Flimmerkiste sitzen bleibt. Dies zeigt ein Versuch mit etwa fünfzig Freiwilligen in den USA. Schnell abnehmen kann man damit nicht. Doch hundert Kalorien täglich können auf Dauer durchaus einen Unterschied machen und das Abnehmen erleichtern. [2205]
16. Dezember 2009 – Focus
Waage im Badezimmer kann gefährlich sein
Sport ist gesund, unter anderem für das Herz. Doch die Waage im Badezimmer hat für viele Personen eine entmutigende Wirkung, wenn sie feststellen müssen, dass sie trotz Sport nicht abnehmen. Viele geben dann den Sport wieder auf und gefährden dadurch ihr Herz. Deshalb raten Experten den übergewichtigen Personen davon ab, sich mit dem angestrebten Idealgewicht für den Sport zu motivieren. Viel wichtiger ist die Fitness. Sie schützt das Herz auch dann, wenn die Fettpolster bleiben. [1979]
11. November 2008 – PubMed PMID: 18787733
Eier zum Frühstück helfen beim Abnehmen
Wer abnehmen will und deshalb seine Kalorien reduziert, nimmt zum Frühstück besser zwei Eier als Brot, Butter und Konfitüre. Über das Cholesterin braucht man sich dabei keine Sorgen zu machen: Die Werte verändern sich nicht. [1933]
8. September 2008 – PubMed PMID: 18679412
Obwohl Nüsse viel Fett enthalten, machen sie nicht dick, sondern helfen sogar eher beim Abnehmen. Zu diesem Schluss kommen zahlreiche Studien. Vermutlich sättigen Nüsse so stark, dass man insgesamt weniger isst. Zudem scheinen sie die Verbrennung von Energie anzukurbeln. Schliesslich kann der Körper die Nährstoffe aus Nüssen weniger gut verwerten als jene aus anderen Nahrungsmitteln. [1878]
2. Juni 2008 – PubMed PMID: 18296372
Abnehmen kann Diabetikern schaden
Menschen, die an Diabetes vom Typ 2 leiden, sind oft übergewichtig. Deshalb hat man versucht, die Patienten zum Reduzieren ihres Gewichts zu bewegen. Doch Studien an einer grossen Zahl von Patienten haben gezeigt, dass Diabetiker, die ihr Gewicht reduzieren, manchmal sogar früher sterben als jene, die dick bleiben. Zur Zeit laufen mehrere Studien, die mehr Klarheit bringen sollen. Bevor ihre Ergebnisse bekannt sind, dürfte es nicht ratsam sein, allen Diabetikern das Abnehmen zu empfehlen. [1805]
18. Februar 2008 – PubMed PMID: 18227497
Tiefer glykämischer Index hilft nicht beim Abnehmen
Kohlenhydrate mit einem tiefen glykämischen Index sind zwar gesund, weil sie es dem Körper leichter machen, den Spiegel des Blutzuckers zu regulieren. Sie helfen aber nicht, das Gewicht zu reduzieren, wie eine britische Studie zeigt. [1718]
15. Oktober 2007 – PubMed PMID: 17923862
Tiefer Blutzucker ist Motor des Jojo
Wer abnehmen will, nimmt auf lange Sicht oft sogar noch zu. Als treibende Kraft hinter diesem Jojo-Effekt haben kanadische Forscher nun den Blutzucker ermittelt: Jene Menschen, bei denen der Spiegel des Blutzuckers am tiefsten ist, legen im Lauf der Jahre am meisten an Gewicht zu. Die tiefsten Werte des Blutzuckers findet man bei jenen, die durch Kraft des Willens weniger essen und so kurzzeitig an Gewicht verlieren. [1703]
24. September 2007 – PubMed PMID: 17879957
Bei Herzschwäche besser nicht abnehmen
Patienten mit Herzinsuffizienz leben länger, wenn sie mehr Kilos auf die Waage bringen. Verglichen mit Fettleibigen, haben Patienten mit Normalgewicht ein um die Hälfte erhöhtes Risiko, innerhalb von drei Jahren zu sterben. Dies allerdings nur, wenn sie nicht an Ansammlungen von Flüssigkeit (ödemen) leiden. Das hat eine Harvard-Studie an über siebentausend Patienten ergeben. [1664]
30. Juli 2007 – PubMed PMID: 17638930
Wasser trinken und leichter abnehmen
Wenn man einen halben Liter Wasser trinkt, nimmt die Wärmeproduktion des Körpers etwa eine Stunde lang um ein Viertel zu. So verbraucht er mehr Kalorien. Ein isotonisches salziges Getränk hat diese Wirkung nicht, wie ein Versuch an der Berliner Charité gezeigt hat. [1622]
31. Mai 2007 – PubMed PMID: 17519319
Wenn ein Mann nicht nur weniger, sondern dabei auch Fisch isst, kann er in vier Wochen etwa ein Kilogramm mehr abnehmen als mit gleichvielen Kalorien ohne Fisch. Das zeigt ein isländischer Diätversuch an dreihundert Personen. Bei Frauen hat Fisch leider keine solche Wirkung. [1621]
30. Mai 2007 – PubMed PMID: 17502874
Der neuste Schrei aus den USA im Kampf gegen das Übergewicht ist ein Pult mit Laufband, so dass Bürolisten im Gehen arbeiten können. Tun sie das täglich zwei Stunden, könnten Fettleibige pro Jahr zwanzig bis dreissig Kilos loswerden, vorausgesetzt, sie essen nicht mehr als zuvor. Das haben Forscher der Mayo-Klinik berechnet. [1618]
25. Mai 2007 – PubMed PMID: 17504789
Abnehmen hilft gegen Krebs der Prostata
Wer es schafft, in zehn Jahren fünf bis sechs Kilos von seinem Übergewicht loszuwerden, kann sein Risiko für aggressiven Prostatakrebs um vierzig Prozent senken. Falls er doch erkrankt, ist es eher eine nicht so gefährliche Variante des Krebses. Diese gute Kunde stützt sich auf eine Studie an rund siebzigtausend Männern in den USA. [1520]
2. Februar 2007 – Cancer EB&P 2007;16:63
Abnehmen reduziert schädliches Protein
Wer abspeckt, senkt laut Auswertung von 33 Studien nicht nur sein Gewicht, sondern auch den Spiegel des schädlichen C-reaktiven Proteins (CRP) im Blut. Dieses erhöht das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. [1519]
1. Februar 2007 – Arch Internal Medicine 2007;167:31
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