Gesundheitstelegramm 51 bis 60

Archiv vom 16. September bis 7. Oktober 2013

Stress fördert Demenz

Stress in Partnerschaft, Familie oder Beruf kann das Risiko für Alzheimer um 20 Prozent ansteigen lassen. Das zeigt eine Langzeitstudie mit achthundert Frauen mittleren Alters in Schweden. [3410]

7. Oktober 2013  –  Ärzteblatt

Sport ist bessere Medizin

Sport hilft bei Herzproblemen, Diabetes und nach Schlaganfall ebenso wirksam wie Medikamente. Da sich zusätzlich das Allgemeinbefinden verbessert und bei richtiger Dosierung keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, ergibt sich insgesamt eine positive Bilanz zugunsten des Sports. Diesen Schluss ziehen Forscher der Harvard Medical School aus über dreihundert Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Patienten. Jedoch sollten sportlich aktive Patienten ihre Medikamente nicht ohne ihren Arzt absetzen, warnen die Forscher. [3409]

4. Oktober 2013  –  Welt

Männer: Volle Lust am Sex trotz Beschneidung

Männer mit beschnittener Vorhaut (Zirkumzision) haben gleich guten Sex wie Männer ohne diesen Eingriff. Das zeigen 36 Studien mit insgesamt über vierzigtausend Männern. Keine Unterschiede gab es in der sexuellen Erregung, dem Empfinden, der Potenz, der Orgasmusfähigkeit und der sexuellen Zufriedenheit. Die Zeit bis zur Ejakulation ist nach einer Beschneidung auch nicht länger, was diesen Eingriff als Therapie gegen vorzeitigen Samenerguss in Frage stellt. [3408]

2. Oktober 2013  –  Ärztezeitung

Zuviel Salz schwächt das Herz

Wer sein Essen zu stark salzt, hat das höchste Risiko für Herzinfsuffizienz. Um ein Drittel niedriger ist es bei salzarmer Kost. Das zeigen Ergebnisse von etwa zwanzigtausend Personen, die an der europäischen Ernährungsstudie EPIC teilgenommen hatten. [3407]

30. September 2013  –  Ärztezeitung

Breites Gesicht: Ein Signal für Egoismus?

Mit jemandem zu teilen fällt leichter, wenn dieser Jemand ein schmales Gesicht hat. Ein breites Gesicht des Gegenübers weckt dagegen egoistische Impulse. Das zeigen Experimente an der kalifornischen Universität von Riverside. Das muss kein biologischer Reflex sein, sondern könnte auf Erfahrung beruhen. Verschiedene Studien zeigen nämlich, dass sich Menschen mit breiten Gesichtern tendenziell egoistischer verhalten als andere. [3406]

27. September 2013  –  Medical News Today

Jede zweite Demenz könnte sich verhindern lassen

Die besten Rezepte gegen Alzheimer und andere Formen von Demenz: Viel körperliche und geistige Aktivität, gesunder Lebensstil ohne Nikotin und nur mässig Alkohol, gute Kontrolle der Blutdruck- und Blutzuckerwerte, gesunde Ernährung. So könnte sich nach heutigem Stand der Forschung etwa die Hälfte der Demenzfälle verhindern lassen. [3405]

25. September 2013  –  Ärztezeitung

Riechen kann man trainieren

Wenn nach einer starken Infektion der Nasenschleimhaut der Geruchssinn geschwunden ist, kann ein gezieltes tägliches Training mit Riechstiften helfen. Sie enthalten typische Gerüche wie Rosenduft, Eukalyptus, Limonen oder Gewürznelkenduft in hoher Konzentration. Die starken Düfte regen die Riechzellen der Schleimhaut an, sich schneller zu regenerieren. [3404]

23. September 2013  –  Ärztezeitung

Gesundheitsrisiken schrecken Jugendliche nicht ab

Horrorbilder und Texte über Risiken des Rauchens auf Zigarettenpackungen machen Jugendlichen keinen Eindruck. Viel empfänglicher sind sie für positive Botschaften wie besseres Aussehen, mehr Geld und höherer sozialer Status ohne Tabakkonsum. Kinder werten positive Anreize viel stärker als Gefahren. Dieses Ungleichgewicht nimmt mit dem Alter nur langsam ab. Erst für Erwachsene bekommen Risiken einen ähnlich hohen Stellenwert. Das zeigen Experimente mit Personen zwischen 9 und 26 Jahren an der kalifornischen Universität von Santa Barbara. [3403]

20. September 2013  –  Medical News Today

US First Lady: Trinkt mehr Wasser!

Wasser ist der natürliche Energy Drink. Trinkt täglich ein Glas mehr davon. Diese simple Botschaft vermittelt Michelle Obama ihren Landsleuten mit der nationalen Gesundheitskampagne «Drink Up». Die Kampagne setzt ganz auf positive Anreize und verzichtet darauf, Süssgetränke zu verteufeln. Die Getränke-Industrie unterstützt die Kampagne, da sie einen höheren Umsatz an Flaschenwasser erhofft. Die Empfehlung der First Lady sei zu pauschal, moniert ein Nierenspezialist. Man soll trinken, wenn man Durst habe, dann allerdings am besten Wasser. [3402]

18. September 2013  –  UPI Health News

Aids-Impfung: Nur halber Erfolg bei Affen

Ein neu entwickelter Impfstoff kann etwa einen von zwei Rhesusaffen vor Affen-Aids schützen. Dessen Erreger SIV (verwandt mit dem menschlichen HIV) dringt zwar in den Körper ein, wird dann aber vom Immunsystem angegriffen und mit der Zeit abgetötet. Warum die Impfung einige Tiere schützt und andere nicht, bleibt unbekannt. Trotzdem will man jetzt daraus eine bessere Impfung für Menschen entwickeln: Dort liegt die Erfolgsquote bisher bei mageren 30 Prozent. [3401]

16. September 2013  –  Ärzteblatt

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