Gesundheitstelegramm 31 bis 40

Archiv vom 14. November bis 24. Dezember 2013

Grippe-Impfung hilft Frauen mehr als Männern

Nach einer Impfung gegen Grippe bildet das weibliche Immunsystem mehr Antikörper gegen die Erreger als das männliche. Ursache ist das männliche Hormon Testosteron: Je mehr davon im Blut zirkuliert, desto schwächer fällt die Reaktion des Immunsystems aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit je einigen Dutzend Frauen und Männern an der Stanford-Universität in Kalifornien. [3430]

24. Dezember 2013  –  Welt

Impotenz: Ursache eher Venen als Arterien?

Bei Männern mit normalem Blutdruck und Blutzucker sei es eher unwahrscheinlich, dass Erektionsstörungen als Warnsignal für arteriellen Verschluss ein Herzrisiko anzeigen. Häufiger handle es sich um eine Schwäche der Venen, wodurch sich das Blut weniger stark in den Schwellkörpern staue. Typisches Zeichen dafür sei die Schwierigkeit, eine Erektion aufrecht zu erhalten. Zu diesem Befund kommt eine Untersuchung von über zwanzig Patienten an einer kalifornischen Klinik. [3429]

17. Dezember 2013  –  Ärztezeitung

Weltweite Demenz-Epidemie

Zur Zeit leben weltweit 44 Millionen Menschen mit Demenz. Bis 2030 werden es 76 Millionen sein, bis 2050 sogar 135 Millionen - mehr als dreimal so viel wie heute. Schon heute lebt eine Mehrheit von 62 Prozent der Demenzkranken in Ländern mit niedrigem bis mittleren Einkommen und einem miminalen Standard von Vorsorge und Pflege. Dieser Anteil wird bis 2050 auf über 70 Prozent anwachsen. Quelle: World Alzheimer Report 2013. [3428]

10. Dezember 2013  –  Ärztezeitung

Mit Ultraschall gegen Brustkrebs

Eine neue Methode, bösartige Krebsknoten in der Brust ohne Operation zu entfernen, ist an einer Klinik in Rom erfolgreich getestet worden: Hoch dosierter Ultraschall, mittels Hohlspiegel auf den Punkt fokussiert, erhitzt den Tumor auf über 60 Grad, wodurch die Krebszellen absterben. Zehn Frauen wurden erfolgreich so behandelt und zur Kontrolle danach operiert. In keinem der entfernten Knoten waren noch lebende Zellen vorhanden. [3427]

5. Dezember 2013  –  Ärzteblatt

Sport wirkt so gut wie Antidepressiva

Wenn Depressive sich dazu aufraffen können, Sport zu treiben, bessert sich ihr Leiden etwa gleich gut wie mit Medikamenten oder Psychotherapie, aber ohne Nebenwirkungen bzw. mit einem geringeren Zeitaufwand. Zu diesem Schluss kommt die bisher umfangreichste Auswertung von über tausend Studien mit insgesamt über hunderttausend Patienten. Einziger Nachteil: Mit der Depression steigt die Hemmschwelle für Sport. [3426]

3. Dezember 2013  –  Ärztezeitung

Prostatakrebs: Zellen ändern sich beim Wachstum

Wenn ein Prostatakrebs wächst, können seine Zellen mit der Zeit gegen die Medikamente unempfindlich werden, die anfangs noch gut gewirkt haben. Das haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden. Deshalb sei es nötig, immer wieder Zellproben zu untersuchen und wenn nötig die Behandlung anzupassen. [3425]

28. November 2013  –  UPI Health News

Blutzucker messen: So geht es richtig

Hände mit warmem Wasser waschen und gut trocknen. Fingermassage fördert Durchblutung. Seitlich an der Fingerbeere schmerzt es weniger. Einstechhilfe sorgt für schnelles Eindringen und weniger seitliche Bewegung. Lanzetten nur einmal benützen. Einstechtiefe der Hautdicke anpassen. Einstichstellen wechseln. Leichtes Herausstreichen des Blutstropfens erlaubt. Der erste Tropfen darf gemessen werden. Teststreifen stets in verschlossener Dose aufbewahren. [3424]

26. November 2013  –  Ärztezeitung

Herz: Abnehmen bessert Vorhofflimmern

Weniger heftiges Herzflattern und kürzere Anfälle als zuvor waren in einer australischen Studie bei über hundert adipösen Herzpatienten zu beobachen, nachdem sie mit strikter Diät und Sport im Durchschnitt über vierzehn Kilogramm abgenommen hatten. [3423]

22. November 2013  –  Ärzteblatt

Patienten, fragt nicht nach Antibiotika!

Immer mehr Erreger werden unempfindlich auf Antibiotika. Hält dieser Trend an, wird man viele Infektionen wieder so schlecht behandeln können wie im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Viele Menschen werden wieder an Lungenentzündung sterben. Je mehr Antibiotika unnötig verschrieben werden, desto mehr Mikroben haben Gelegenheit, dagegen eine Resistenz zu entwickeln. Schuld an dieser Entwicklung seien auch die Patienten. Sie sollten aufhören, bei jeder Erkältung den Arzt nach Antibiotika zu fragen, sagt der Präsident der Britischen Hausärztevereinigung. [3422]

19. November 2013  –  UPI Health News

Verfärbter Husten-Auswurf kein Zeichen für Bakterien

Bei akuter Bronchitis gilt die Farbe des Auswurfs als Zeichen für die Art der Erreger: Klar soll auf Viren hindeuten, verfärbt auf Bakterien. Falsch, sagt jetzt eine spanische Studie bei über vierhundert Patienten mit akuter Bronchitis ohne Fieber. Egal ob mit Antibiotika, Entzündungshemmer oder Placebo behandelt, war der Husten nach etwa zehn Tagen wieder verschwunden. [3421]

14. November 2013  –  Ärztezeitung

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