Gesundheitstelegramm 11 bis 20

Archiv vom 11. März bis 26. Mai 2014

Salat mit Olivenöl senkt Blutdruck

Ungesättigte Fettsäuren aus dem Olivenöl verbinden sich mit Nitraten aus Salat oder Gemüse, und in dieser Form können sie über einen komplizierten Mechanismus die Blutgefässe erweitern, was den Blutdruck senkt. Das zeigen Versuche mit Mäusen in einem Londoner Labor. [3450]

26. Mai 2014  –  Ärzteblatt

Nicht länger leben mit Rotwein

Rotwein hält Senioren weder gesünder noch verlängert er ihr Leben. Das zeigt eine Studie mit fast achthundert älteren Männern und Frauen in der Weinregion Toskana. Das Ergebnis kann eigentlich nicht verwundern, da Rotwein neben Substanzen, die als gesund gelten, auch Alkohol enthält. Fazit: Wein soll man mit Freude geniessen, nicht als Medikament schlucken. [3449]

16. Mai 2014  –  Ärztezeitung

Früchte und Gemüse gegen Hirnschlag

Mit jeder Portion von 200 Gramm Früchten täglich sinkt das Risiko für Schlaganfall um etwa ein Drittel, und pro 200 Gramm Gemüse täglich sinkt es um elf Prozent. Das zeigt die Auswertung von zwanzig Studien mit insgesamt mehr als einer Dreiviertelmillion Personen. Zitrusfrüchte, Äpfel, Birnen und Blattgemüse wirken offenbar besonders günstig. [3448]

12. Mai 2014  –  UPI Health News

Zuviel Vitamin E und Selen schaden

Nahrungszusätze mit Vitamin E und Selen fördern eher Krebs, als dass sie ihn verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des amerikanischen Krebsinstituts NCI. Vom Vitamin E und vom Spurenelement Selen benötigt der Körper nur sehr geringe Mengen. Deshalb solle man Präparate mit diesen Wirkstoffen nur bei einem nachgewiesenen Mangel einnehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. [3447]

5. Mai 2014  –  Ärzteblatt

Je härter und knuspriger, desto mehr muss es sein

Harte und knusprige Nahrung schätzt der Mensch als kalorienarm ein und isst dementsprechend mehr davon. Das zeigt ein Experiment mit Freiwilligen an der Universität von Süd-Florida. Nach diesen Erkenntnissen sind Chips und Salzgebäck die gefährlichsten Kalorienbomben. [3446]

23. April 2014  –  UPI Health News

Glucosamin-Präparate wirken nicht

Nahrungszusätze mit Glucosamin helfen nicht gegen Knorpelschäden in schmerzenden Gelenken. Das zeigt eine Studie bei etwa hundert Patienten in den USA. Die Annahme, das Glucosamin aus den Präparaten werde vom Gelenkknorpel aufgenommen, lässt sich also nicht bestätigen. [3445]

16. April 2014  –  Ärztezeitung

Blutdruck niedriger, wenn Frau misst

Misst ein Arzt den Blutdruck, steigt dieser beim Patienten oft höher als bei der Messung zu Hause. Das ist seit Jahren bekannt und hat auch einen Namen: Weisskitteleffekt. Doch wenn nicht der Arzt misst, sondern eine Assistentin oder Krankenpflegerin, bleibt der obere Wert im Durchschnitt um 7 Millimeter Quecksilbersäule niedriger, der untere um 4 Millimeter. Das zeigt eine Auswertung von 15 publizierten Studien. [3444]

7. April 2014  –  Ärztezeitung

Millionen sterben an verschmutzter Luft

Jährlich sterben weltweit sieben Millionen Menschen an Krankheiten, die durch Feinstaub und andere schädliche Stoffe in der Luft verursacht worden sind. Diese neuste Schätzung der WHO ist doppelt so hoch wie bisher angenommen. Die gefährlichsten Folgen verschmutzter Luft sind Herzkrankheiten, Schlaganfall, Atemprobleme, Diabetes, Lungenkrebs und Demenz. Auch die Haut altert schneller. [3443]

26. März 2014  –  Ärztezeitung

Passivrauchen lässt Arterien schneller altern

Die Wände der Arterien werden im Lauf des Lebens immer dicker. Deutlich schneller läuft dieser Prozess bei Kindern ab, deren Eltern rauchen: Ihre Arterien sind nach 25 Jahren um etwa drei Jahre mehr gealtert als jene von Kindern, die rauchfrei aufgewachsen sind. [3442]

18. März 2014  –  Ärztezeitung

Frühtest für Alzheimer in Vorbereitung

Eine neue Methode, Trümmer von zerstörten Nervenzellen im Blut nachzuweisen, könnte die Früherkennung von Alzheimer wesentlich verbessern. Nur wenn die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist hat eine Behandlung eine Chance auf Erfolg. Der neue Test soll bis in etwa zwei Jahren so weit ausgereift sein, dass man ihn in klinischen Studien erproben kann. [3441]

11. März 2014  –  Ärzteblatt

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