Östrogen: Archiv

Archiv zu Östrogen, 3.7.2003 bis 5.3.2014

Auch BPA-freies Plastik unsicher?

Plastik mit dem Weichmacher Bisphenol A (BPA) gilt als schädlich, besonders für Kinder. Denn der Stoff wirkt ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen. Neue Analysen zeigen, dass dies auch für andere Stoffe als BPA gilt. Eltern, die sicher gehen wollen, wählen wohl besser Spielzeug aus natürlichen Substanzen und Getränke aus Glasflaschen. [3440]

5. März 2014  –  UPI Health News

Getränkedosen sind Hormonschleudern

In den Lackschichten im Innern von Getränkedosen hat ein deutsches Labor alarmierende Werte der Chemikalie Bisphenol A gefunden. Dieser Stoff stört im menschlichen Körper das Gleichgewicht der Hormone: Er wirkt ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen. Es drohen Schäden wie Sexualstörungen, verminderte Fruchtbarkeit, Schwächung der Hirnzellen, Krankheiten von Herz und Kreislauf sowie Diabetes. [2439]

25. Februar 2010  –  Medizinauskunft

Hormone steuern Sinn für Gefühle

Frauen gelingt es in der Regel besser als Männern, den Ausdruck von negativen Gefühlen wie Ärger, Furcht oder Trauer in einem Gesicht zu lesen. Zahlreiche Studien haben diesen Unterschied erforscht, doch die Ergebnisse sind zum Teil widersprüchlich. Nun kennt man den Grund: Die Treffsicherheit für das Lesen von Gefühlen ist in der ersten Phase des weiblichen Zyklus am höchsten. Mit dem nahenden Eisprung, wenn der Pegel des Hormons Östrogen ansteigt, verwischt sich der scharfe Blick für negative Emotionen und gleicht sich jenem der Männer an. Dies zeigt eine Studie an vierzig Frauen und zehn Männern in Brasilien. So sorgt Mutter Natur offenbar dafür, dass sich Frauen und Männer in der empfängnisbereiten Zeit besser vertragen. [2071]

27. März 2009  –  PubMed PMID: 19297103

Hormon: Pflaster sicherer als Tabletten?

Östrogen-Tabletten für Frauen nach den Wechseljahren sind in Verruf geraten, unter anderem weil sie die Neigung zu Blutgerinnseln (Thrombosen) in den Venen fördern. Hormone als Pflaster statt als Pillen sind möglicherweise sicherer. Dies lässt eine Studie an einigen Hundert Frauen in Frankreich vermuten. Um das zu erhärten, sind nun weitere Studien nötig. [1547]

1. März 2007  –  Circulation 2007;115:840

Mehr Migräne wegen der «Pille»?

Bei Frauen, die eine Antibabypille mit Östrogen nehmen, hat man in Norwegen ein um 40 Prozent höheres Risiko für Migräne festgestellt. Als Vergleich dienen Frauen, die keine «Pille» nehmen. Pillen auf Basis von Gestagen ohne Östrogen haben keinen Einfluss auf die Migräne. [1261]

15. März 2006  –  Neurology 2006;66:349

Schlauer bleiben ohne Östrogen

Frauen über 65 tun besser daran, keine Hormonpräparate mit Östrogen zu nehmen. Diese vermindern die geistige Fitness, wie eine Studie an etwa dreitausend Frauen in den USA gezeigt hat. [816]

30. Juni 2004  –  JAMA 2004;291:2959

Mini-Dosis Hormon für starke Knochen

Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen hat man älteren Frauen oft gegen Verlust an Knochen (Osteoporose) verschrieben. Doch das ist in Verruf geraten, nachdem viele Studien in letzter Zeit unerwünschte Wirkungen aufgedeckt hatten. Eine neue Studie zeigt nun, dass schon ein Viertel der bisher üblichen Dosis genügt, die Knochen zu stärken. Die Nebenwirkungen sind sehr gering. [565]

27. August 2003  –  JAMA 2003;290:1042

Mehr Brustkrebs durch Hormone

Frauen, die Hormone nehmen (Östrogen, Progestagen oder beides), haben ein deutlich höheres Risiko für Brustkrebs. Das zeigt eine Studie an über einer Million Frauen in England. [552]

8. August 2003  –  Lancet 2003;362:419

Frauen: Hormone nicht fürs Herz

Die neuste Studie macht es endgültig klar: Die Hormone Östrogen und Progestin schützen Frauen nach den Wechseljahren nicht vor Herzinfarkt, wie man früher dachte. Im Gegenteil: Sie erhöhen das Risiko. [551]

7. August 2003  –  N Engl J Medicine 2003;349:523

Frauenhormon fördert Sodbrennen

An Sodbrennen und saurem Aufstoßen leiden vor allem Menschen mit Übergewicht. Frauen vor den Wechseljahren sind stärker betroffen als Männer und als Frauen nach den Wechseljahren. Auch Frauen, die Präparate mit Östrogen nehmen, sind stärker betroffen. [517]

3. Juli 2003  –  JAMA 2003;290:66

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