

Pollen von Bäumen, aber auch von Gräsern und Ambrosia sind die Hauptursache für Heuschnupfen bei empfindlichen Personen. drubig-photo - Fotolia.com
Was ist Heuschnupfen?
Symptome
Nase juckt: Niesen, viel dünner Ausfluss (Sekret). Nase verstopft. Augen brennen, werden rot. Evtl. leichtes Fieber (Heufieber). Nur in der Pollensaison.
Ursache
Allergie: Zu starke Reaktion auf Pollen innert Sekunden bis Minuten.
Ähnlich
Allergische Rhinitis mit gleichen Symptomen wie Heuschnupfen, aber verursacht durch Milbenkot und Tierhaare. Das ganze Jahr über.
Komplikationen
Ausbreitung bis in die Lungen: Asthma. Vorbeugung und Behandlung deshalb wichtig.
News zu Pollen
Heuschnupfen vorbeugen
Kritische Pollenarten finden
Die meisten Allergiker reagieren nur auf Pollen von ganz bestimmten Pflanzen. Wer diese kennt, kann sich dagegen schützen.
Pollenflug
Verlauf der Beschwerden mit dem örtlichen Pollenbericht vergleichen – gibt erste wertvolle Hinweise auf mögliche Verursacher.
Pricktest
Hauttest, um die kritischen Pollenarten zu finden. Der Arzt drückt kleine Mengen verschiedener Pollenproben oberflächlich in die Haut, meist am Arm. Jucken, Rötung oder Schwellung zeigen sich bei positiver Reaktion nach etwa einer Viertelstunde. Der Pricktest ist einfach und schnell, aber nicht besonders empfindlich. Bei weiterem Verdacht trotz negativer Reaktion empfiehlt sich ein Intrakutantest.
Intrakutantest
Der Arzt spritzt kleine Mengen verschiedener Pollenproben tief in die Haut, meist am Rücken. Jucken, Rötung oder Schwellung zeigen sich bei positiver Reaktion nach etwa einer Viertelstunde bis mehreren Stunden.
Pollenkalender
In der Pollensaison
Pollenfilter
An den Fenstern montieren, die zum Lüften auch in der kritischen Zeit offen sein sollen. Pollenfilter am Auto regelmässig wechseln – kann Unfälle verhüten.
Heuschnupfen behandeln
Desensibilisierung
Der Arzt spritzt sehr kleine Dosen der kritischen Pollen und steigert langsam schrittweise die Dosis. So wird das Immunsystem mit der Zeit unempfindlicher gegen die kritischen Pollen.
Medikamente
Antihistaminika: blockieren den Botenstoff Histamin, der die allergische Reaktion in Gang setzt.
Glucocorticoide («Kortison»): hemmen Entzündungen, wodurch die Schleimhaut abschwillt.
Das sind die beiden wichtigsten Klassen von antiallergischen Medikamenten. Es gibt sie in sehr zahlreichen Varianten mit unterschiedlichen Wirstoffen.
Bei äusserlicher Anwendung durch Tropfen oder Spray gibt es kaum Nebenwirkungen auf den ganzen Organismus.
Anwendungen
Links
Pollenprognose
Organisationen
Schnupfen
Fitness
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