

Blutstropfen zur Messung des Zuckerspiegels. Foto: aldenchadwick
Was ist Diabetes?
Die Zuckerkrankheit, der Diabetes mellitus, äussert sich in erster Linie durch zu hohe Werte von Zucker im Blut.
Ursache sind meist Muskel- oder Fettzellen, die nicht mehr auf das Hormon Insulin reagieren (Typ 2).
Seltener ist ein Mangel an Insulin (Typ 1).
News zu Diabetes
Insulin
Hormon aus den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse, regt Muskel-, Fett- und andere Zellen des Körpers dazu an, Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut aufzunehmen. Dies senkt den Blutzuckerspiegel.
Die Zellen des Gehirns nehmen Zucker auch ohne Insulin auf. In der Leber und in den Muskeln fördert Insulin die Speicherung des Zuckers als Leberstärke (Glykogen).
Blutzucker
Normwerte bei Erwachsenen
nüchtern 3,6-5,5 mmol/l (Millimol pro Liter) oder 65-100 mg/dl (alte Einheit, teils noch üblich).
nach dem Essen bis max. 7,7 mmol/l (140 mg/dl).
Diabetesverdacht bei Erwachsenen
nüchtern 5,5-6,1 mmol/l
nach dem Essen 7,8-11,1 mmol/l.
Diabetes bei Erwachsenen
nüchtern mehr als 6,1 mmol/l
nach dem Essen mehr als 11,1 mmol/l.
Diabetes Typ 2
Häufigste Form, bei rund 4 % der Bevölkerung, Tendenz steigend, früher typisch bei Erwachsenen, heute immer mehr auch bei Jugendlichen.
Die Zellen sprechen nicht mehr (genügend) auf Insulin an. Der Körper produziert zum Ausgleich mehr Insulin. Erst wenn das nicht mehr hilft, tritt die Krankheit auf.
Ursachen
Vorbeugung und Behandlung
Diabetes Typ 1
Seltener, bei rund 0,4 % der Bevölkerung, tritt meist schon früh im Leben auf. Das eigene Immunsystem zerstört die Betazellen, die das Insulin produzieren (sollten).
Ursachen
Behandlung
Links
Organisationen
Nationale Diabetes-Gesellschaften setzen sich für die Interessen der Diabetikerinnen und Diabetiker ein, bieten Beratung, Unterstützung und fachliche Information.
Erfahrungsaustausch
Infoquellen
Ernährung
Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.
News zu Ernährung